Für immer Klink…

Heinz-Dieter Klink wird als RVR-Chef weitermachen. In zwei Wochen wird er für weitere sechs Jahre gewählt. Und wenn wir Pech haben, hört er nicht einen Tag früher auf.

Eigentlich sollte Christoph Dänzer-Vanotti der nächste RVR-Chef werden. Aber der sagte Krankheitsbedingt ab. Jetzt wird Heinz-Dieter Klink im Dezember für weitere sechs Jahre gewählt. Ob er irgendwann mal Platz macht, wenn man jemanden gefunden hat, der den Job im Gegensatz zu ihm auch kann? Keiner weiß es, mancher wird es hoffen, aber Hoffnung allein reicht nicht. Dem Ruhrgebiet stehen mit Klink weitere Jahre der Stagnation bevor.  Aber soll man sich darüber noch aufregen? Vielleicht ist Klink ja genau der Mann, den das Ruhrgebiet an seiner Spitze will: Jemand ohne Ehrgeiz und Ziele, der gerne was von Solidarität erzählt und jammert, dass  man mehr Geld von anderen Leuten braucht. Weil ändern will man ja nix. Passt doch irgendwie ganz gut.

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9 Kommentare

  1. #1 | RVR-Direktor Heinz-Dieter Klink soll im Amt bleiben, seine Stelle wird dennoch erneut ausgeschrieben (und das ganze ist kein Widerspruch!) » Pottblog sagt am 30. November 2010 um 18:13 Uhr

    […] Auch die Ruhrbarone haben zu dem Thema einen Beitrag (namens Für immer Klink) veröffentlicht. siehe auch: Regionalverband Ruhr: Stellenanzeige für den gesuchten […]

  2. #3 | Arnold Voß sagt am 30. November 2010 um 18:22 Uhr

    Ich glaube nicht, dass Klink selbst sonderlich begeistert von dieser Entscheidung ist. Aber die Fraktionen haben offensichtlich nicht so schnell einen konsensfähigen Ersatz für Dänzer-Vanotti gefunden. Der RVR verbleibt also vorerst weiter im Schleichtempo. Dafür ist der Initiativkreis Ruhr offensichtlich fest entschlossen mit seinem Projekt Innovation City https://www.innovationcityruhr.de/icr/innovationcity-ruhr/ das Ruhrgebiet auf die Überholspur zu bringen. Das tröstet dann doch ein wenig.

  3. #4 | Dortmunder sagt am 30. November 2010 um 19:46 Uhr

    Klink bleibt, ein neuer grüner RVR-Planungsdezernent

    https://www.gruene-rvr.de/ueber-uns/mitglieder/martin-toennes/index.html

    kommt wahrscheinlich.
    Dann kann es ja nur noch um Stunden handeln, bis die Metropole Ruhr nicht nur lichttechnisch mit London und Paris mithalten kann.

    https://www.ruhrcity.net/images/earth_lights_4407.jpg

  4. #5 | Ruhri sagt am 30. November 2010 um 21:27 Uhr

    Oli Scheytt sucht doch auch noch einen guten Job

  5. #6 | Georg K sagt am 1. Dezember 2010 um 07:52 Uhr

    Klink soll ja nach ein paar Monaten wieder aufhören. Wenn die SPD einen Nachfolger benennt. Er kriegt dann einfach mehr Pension. Das ist es was er sich als Platzhalter nun reintut.

  6. #7 | Urmelinchen sagt am 1. Dezember 2010 um 10:11 Uhr

    Liebe Redaktion,

    „krankheitsbedingt“ schreibt man klein. Das aber nur am Rande.

    Den Artikel betreffend kann ich nur zustimmen. Man hat es sich mit seinen Phrasen hier im Ruhrgebiet doch gemütlich gemacht. Dazu regelmäßig eine Prise Lamento, gepaart mit einem latenten Minderwertigkeitskomplex, weil man doch soooooo gerne auch Metropole wäre. Andererseits frönt man hingebungsvoll dem lieben Kirchturmdenken. Und schlussendlich hat man noch ein Händchen für Fehlbesetzungen, deren einziger Sinn darin besteht, die demographische Entwicklung zu demonstrieren. Das fängt bei der Kulturhauptstadt an und hört beim RVR auf.

  7. #8 | Klartext sagt am 1. Dezember 2010 um 13:48 Uhr

    Klink bleibt nicht lange. Es können sich also alle beruhigen.

  8. #9 | Jahresrückblick 2010: November | Ruhrbarone sagt am 30. Dezember 2010 um 18:55 Uhr

    […] sonst? Wir tanzten gegen die Taliban, fürchteten den ewigen Klink, bekamen Post von Dieter Gorny, freuten uns über die neu CD von Boris Gott und schauten uns die […]

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