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Fußball: Nach Aue gereiste Fans des VfL Bochum sollten entschädigt werden

Der aktuelle Bundesliga-Spieltag des Wochenendes ist noch nicht einmal abgeschlossen, da hat die 2.Bundesliga schon ihr Thema des Spieltages gefunden: Das klägliche 1:6 des VfL Bochum in Aue.

Harte Zeiten für Anhänger des VfL Bochum derzeit. Nicht schon schlimm genug, dass der VfL seinen eigentlich selbstverständlichen Anspruch, ein Aufstiegsaspirant in der 2. Liga zu sein, derzeit einfach nicht erfüllen kann, das er seit Wochen eher am Tabellenende der 2. Liga beheimatet ist, nein, das gestrige 1:6 bei Erzgebirge Aue lässt zudem kurzfristig wohl sehr, sehr wenig Hoffnung auf eine bessere Zukunft für die wenigen verbliebenen Anhänger der Bochumer erkennen.

Und streng genommen schmeichelt die Höhe der jüngsten Niederlage den Bochumern sogar noch.

Die Pleite bei Erzgebirge Aue (selber ja auch nicht gerade ein Spitzenteam der Liga) hätte nämlich durchaus noch höher ausfallen können für das Team von der ‚Castroper Straße‘.

Und das nicht nur weil die Erzgebirgler ihre Chancen in diesem Spiel noch nicht einmal konsequent nutzten, sondern auch, weil das einzige Tor für die inzwischen völlig verkrampft wirkende Bergmann-Truppe in der letzten Spielminute ausgerechnet auch noch durch ein Eigentor der Gastgeber fiel.

Der Eindruck den der VfL derzeit insgesamt hinterlässt ist fatal. Ein Trainer, der die Truppe scheinbar nicht mehr erreicht, ein Sportvorstand Jens Todt, der in Interviews arg planlos wirkt und lediglich noch irgendwelche Durchhalteparolen in die Mikrofone spricht.

Meine größte Anerkennung für ihr Durchhaltevermögen haben sich an diesem Wochenende daher die Fans des VfL Bochum verdient, welche sich noch immer für ihr Team quer durch die Republik begeben haben um ihrem Team im verschneiten Erzgebirge an einem Samstagmittag ihre Unterstützung zukommen zu lassen! Respekt!

Das man dann im Gegenzug vom eigenen Team eine solche Leistung angeboten bekommt, das würde mich persönlich aber mal so richtig ‚auf die Palme‘ treiben!

Nicht nur, dass die Fans ihr Wochenende, ihre ‚kostbare‘ Freizeit, auf eine so enttäuschende Art verbringen mussten, es kostet sie dazu ja auch noch ihr schwer verdientes Geld.

Anreise und Eintrittskarte gibt es für das Spiel in Aue ja nicht gerade zum Nulltarif.

Es mag als ein arg populistischer Gedanke bezeichnet werden, aber eigentlich hätten die Fans der Blau-Weißen es nach dieser üblen Darbietung der Profis wirklich verdient, zumindest die ihnen entstandenen Kosten seitens der Verantwortlichen vom Verein erstattet zu bekommen.

Ähnliche Aktionen gab es in der Vergangenheit ja schon hin und wieder einmal bei verschiedenen Teams im Profisport, wenn man, nach ausgesprochen peinlichen Auftritten des eigenen Teams, gegen Vorlage der Eintrittskarte, das Geld dafür erstattet bekam o.ä..

In diesem Fall wäre so eine Geste, aus meiner Sicht, wieder einmal fällig!

Denn das derart fehlinvestierte Geld kann man den treuesten der Treuen durch Verein und Mannschaft zumindest wieder ersetzen, die bei dieser weiten Reise an das andere Ende der Republik vergeudete Lebenszeit leider nicht.

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5 Kommentare zu “Fußball: Nach Aue gereiste Fans des VfL Bochum sollten entschädigt werden

  • #1
    Stefan Laurin

    Man sollte das Ergebnis nicht nur negativ sehen. Wirtschaftlich eröffnet die Mannschaft gerade neue Perspektiven für den Verein: Wer weiß was Netto, die Stadtwerke Bochum und die anderen Sponsoren bereit sind extra zu zahlen, damit sie nicht mehr mit dem VfL in Zusammenhang gebracht werden?

  • #2
    68er

    Ich werbe schon seit längerem für die Lösung “Am alten Ruhrstadion”.

    D.h. man sollte es machen wie mit dem alten Eistreff: abreißen und ein sogenanntes “Citynahes Quartier” errichten. Verkehrsgünstige Einfamilienhäuser für junge Familien. Das spart die Subventionen der Stadtwerke an den VfL, unzählige Einsatzstunden der Bochumer Polizei und natürlich so unangenehme Erlebnisse, wie sie den Fans in Aue zugemutet worden sind. Die Straßen in dem Viertel könnte man dann ja nach Ata Lameck, Jupp Kaczor, Hans Walitza oder Stefan Kuntz benennen.

    Und wer jetzt schon die Schnauze voll hat, kann ja den VfL-Martinsumzug dazu benutzen, seine alten Devotionalien zu verbrennen:

    http://www.vfl-bochum.de/site/_home/_aktuelles/aktuelles/12016_kommtzumvfl-martinsumzugp.htm

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  • #4
    Homer

    Super Idee, den Martinsumzug am 09.11. stattfinden zu lassen… da liefen ja bekanntlich schon ganz andere mit brennenden Fackeln durch die Straßen.

    <>

  • #5
    68er

    1:0 für Havelse!

    Wenn die Havelseer sich anstrengen und nächstes Jahr in die 3. Liga aufsteigen, gibt es vielleicht einer Revanche.

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