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Greift der FC Bayern München im Zweikampf mit Bayer 04 Leverkusen zu altbekannten Tricks?

Am Stadion in München. Foto: Robin Patzwaldt

Sportlich läuft es beim FC Bayern München in diesen Tagen, trotz des Weiterkommens im Achtelfinale der UEFA Champions League gegen Lazio Rom am Dienstag, bekanntlich nicht wirklich rund. Und ob rein zufällig, oder auch nicht,  mehren sich gerade in diesen Stunden in einer breiten Öffentlichkeit wieder einmal die Gerüchte und Spekulationen, die den Rekordmeister auf ein scheinbar altbekanntes Verhaltensmuster zurückgreifen lassen: An der Isar versucht man offenbar einmal mehr die erstarkte Konkurrenz nachhaltig sportlich zu schwächen und grundsätzlich zu verunsichern, indem man im anstehenden Saisonfinale versucht ihr die besten Kräfte zur neuen Spielzeit abspenstig zu machen.

Die Münchener wurden schon vor Wochen mit einer möglichen Verpflichtung von Leverkusens Erfolgs-Trainer Xabi Alonso in Verbindung gebracht. Der Coach, der einst als verhältnismäßig unerfahrener Cheftrainer seinen Dienst im Rheinland antrat, schickt sich gerade an die Werks-Elf von Bayer 04 zum neuen Deutschen Meister zu machen, während die Bayern mit ihrem Coach Thomas Tuchel nie so richtig war wurden, die vorzeitige Trennung spätestens nach Saisonende 2023/24 auch schon offiziell bekanntgegeben haben.

Im Gegensatz zu Tuchel in München machte der Ex-Bayern-Spieler Alonso bei ‚Vizekusen‘ bisher durchgehend eine sehr gute Figur. Da erscheint es irgendwie nur logisch, dass die Münchener sich hinter den Kulissen offenbar um seine Dienste zu bemühen scheinen. Und ob sie den Spanier nun im Sommer tatsächlich als Nachfolger von Thomas Tuchel verpflichten können/wollen, oder auch nicht, ist dabei für die Außenwirkung fast schon irrelevant. Alleine die Diskussionen rund um das Thema sorgen schon für viel Unruhe im Umfeld des Gegners, sind vielleicht sogar schon die letzte Chance des Rekordmeisters die Leverkusener auf dem Weg zu ihrer ersten Meisterschaft der Vereinsgeschichte doch noch entscheidend zum Stolpern zu bringen.

Doch Alonso ist längst nicht der einzige Angestellte des Werksklubs, der in diesen Tagen öffentlich mit den Bayern in Verbindung gebracht wird. Unter anderem ist gerade auch von Leverkusens ‚Flügelzange‘ Jeremie Frimpong und Alejandro Grimaldo die Rede, die das Interesse der Münchener geweckt haben sollen. Alles nur reiner Zufall und substanzlose Spekulation einiger Medien? Weitere Unruhe in Leverkusen in den finalen Wochen der Saison 2023/24 scheint in jedem Falle garantiert, solange die Betroffenen keinen Klartext reden. Erfahrungsgemäß werden sie das nicht tun, auch um für sich selber die wirtschaftlich besten Arbeitsbedingungen herauszuholen.

Als jemand, der Borussia Dortmund seit vielen Jahren intensiv beobachtet, kommt einem dieses Muster nur allzu bekannt vor. Sofort kommen einem da die Namen Robert Lewandowski und Mario Götze in den Sinn, die in den Glanzzeiten des BVB vor rund zehn Jahren ebenfalls in das Visier der Konkurrenz aus dem Süden gerieten, als die Schwarzgelben dem Rekordmeister die nationale Dominanz einst zu nehmen anschickten. Das Ergebnis ist bekannt: Monatelange Unruhe in Dortmund und eine erhebliche sportliche Schwächung. Die von den Bayern gewünschte Hackordnung im deutschen Fußball, sie stellte sich nach endgültiger Abwicklung der Transfers in den Folgejahren wieder ein.

Droht der aktuell so begeisternd aufspielenden Werks-Elf aus Leverkusen also in den kommenden Wochen, Monaten, ja vielleicht sogar Jahren ähnliches? Vieles deutet darauf hin. Größere Veränderungen des Überraschungsteams dieser Saison im kommenden  Sommer scheinen sich auf jeden Fall anzubahnen. So werden am Rhein scheinbar schon alternative Trainerkandidaten diskutiert.

Als jemand, der noch immer ein gewisses Maß von Fußballromantik in sich trägt, kann man nur hoffen, dass zumindest die aktuell zehn Punkte Vorsprung, die Leverkusen sich in der Bundesliga auf die Münchener schon herausgespielt hat, als Polster am Ende ausreichen werden, um den womöglich noch einmal schmelzenden Vorsprung durch den drohenden Konzentrationsverlust bei Bayer 04 bis Ende Mai erfolgreich über die Ziellinie zu retten….. Alle andere wäre wirklich ein massiver Tiefschlag für jeden Freund dieser Liga!

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thomas weigle
thomas weigle
1 Monat zuvor

Da können wir ja alle nur in tiefster Bewunderung nach DO schauen, wo solch bayerisches Verhalten ja an erster Stelle der sieben Todsünden im Profifußball gehört, Dort tragen ja alle aktuellen Spieler des BVB von Kindesbeinen an das schwarzgelbe Trikot. Zutiefst bewegt stelle ich daher fest, dass auch vom Riederwald noch nie ein Spieler den Weg nach DO gefunden hat-außer gemeinsam mit dem Team zu den -meist äußerst unerfreulichen- Auftritten in Punktspielen natürlich!!

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