Kraftilanti

Bis zur Landtagswahl ist es zwar noch etwas hin, aber die Union ist schon mal aus den Puschen gekommen. Mit einer kleinen Kraftilanti Kampagne auf YouTube und Twitter wird gegen Hannelore Kraft geschossen. Hannelore Kraft ist die Vorsitzende der SPD in NRW, Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag und wird gegen Rüttgers antreten. Die Gagdichte ist allerdings noch verbesserungswürdig. Deutlich verbesserungswürdig. Außerdem kann man so seine Zeifel haben, ob in einem Jahr noch jemand weiß, wer Andrea Ypsilanti war. Genau, irgendwas mit Hessen. Das ist das Bundesland um Frankfurt herum. 

Auch bei den Plakaten tut sich was: Während die SPD versucht in Börsenkreisen Stimmen für die FDP zu sichern, ist die Hai-Kampagne sofort persifliert worden (Via Oko-Bloko):

 

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10 Kommentare

  1. #1 | Jens sagt am 23. April 2009 um 21:43 Uhr

    *gähn*

    Wobei ich es ehrlich gesagt peinlich finde, dass die CDU meint mit den Namen der politischen Mitbewerber so agieren zu müssen. Erinnert mich fast schon an eine Hetze die einige Jahrzehnte und ein politisches System zurück liegen. Da sollte die CDU aufpassen, dass sie nicht zuweit voranstürmt damit.

  2. #2 | Stefan Laurin sagt am 23. April 2009 um 21:52 Uhr

    @Jens: Komm, das kann man nicht mit der Frahm-Geschichte vergleichen. Eher mit Birne / Kohl oder Zensursula. 🙂

  3. #3 | Christian S. sagt am 23. April 2009 um 21:58 Uhr

    Peinlich. Die NRWCDU muss es echt nötig haben.

  4. #4 | Florian Allen sagt am 23. April 2009 um 22:14 Uhr

    @Jens und Christian: ihr seid a) SPD Mitglieder und b) doch nur neidisch auf die Kampagne der CDU.

  5. #5 | Jens sagt am 24. April 2009 um 01:09 Uhr

    @Florian Allen:
    1.) Stimmt! 🙂

    2.) Stimmt nicht! 🙂

  6. #6 | David Schraven sagt am 24. April 2009 um 08:57 Uhr

    So schlecht ist der Spot nicht.

    Er zeigt immerhin das Kernproblem von Kraft. Sie muss sich festlegen und kann es nicht. Wäre sie stark würde sie sich nicht jagen lassen, sondern selber jagen. Sprich – warum sagt sie nicht:

    Klar machen wir mit der Linken eine Koalition, wenn die gute Positionen haben und sich verantwortlich zeigen. Genausogut sind wir für eine Zusammenarbeit mit der FDP bereit, wenn die Partei ihre Marktradikalen Positionen lässt.

    Warum um alles in der Welt lässt sich die Kraft so von der CDU schubsen. Die bietet ihre offene Brust zum Stich an. Was ist so schlimm daran mit den Linken zu reden?

    Ich begreif es nicht. Aber ich begreif auch nicht, warum die SPD in NRW bei 30 Prozent oder so steht.

    Oder vielleicht doch, wenn ich das sehe.

  7. #7 | Mit-Leser sagt am 24. April 2009 um 09:15 Uhr

    Mir ist es ehrlich gesagt, welche Partei bei den NRW-Wahlen gewinnt. Außer ein paar Spitzfindigkeiten sehe ich keine eklatanten Unterschiede zwischen CDU und SPD. Auch nicht in Sachen Humor: Finde das Kraftilanti-Video jedenfalls weder witzig noch für mich in irgendeiner Form relevant.Weil die Welt für mich auch nicht untergehen würde, wenn die Linken in einer Koalition mit der SPD an der „Macht“ wären. In Berlin haben die ja auch nicht den Stalinismus eingeführt (hab davon jedenfalls noch nichts mitbekommen), sondern machen ganz normale Realpolitik. Wie alle anderen (mit Ausnahme von Parteien wie der NPD) auch.

  8. #8 | Dennis sagt am 24. April 2009 um 15:10 Uhr

    Großartig. Alles. Sowohl das Video als auch beide Plakate.

  9. #9 | Christian S. sagt am 24. April 2009 um 18:05 Uhr

    David:

    Warum um alles in der Welt lässt sich die Kraft so von der CDU schubsen. Die bietet ihre offene Brust zum Stich an. Was ist so schlimm daran mit den Linken zu reden?

    Ich verstehe auch nicht wirklich, warum Kraft nicht klare Kante zeigt: „Wir wollen dieses und jenes, und werden die Koalition eingehen, die das möglich macht.“

    Ich vermute, dass das Problem psychologischer Natur ist und auch bei der NRWSPD-Basis zu suchen ist: ich glaube, viele Sozis haben es noch nicht verwunden, dass man nach jahrzehntelanger Alleinherrschaft in NRW nun auf eine Koalition mit der Linkspartei angewiesen sein wird.

  10. #10 | Stefan Laurin sagt am 24. April 2009 um 18:13 Uhr

    @Christian S/David: Wenn sie vor der Wahl sagt, dass sie auch mit den Linke regiert und sie wird gewählt, könnte kein Mensch etwas dagegen sagen. Das würde mir zwar nicht gefallen, aber so ist es nun einmal in der Demokratie. Nur wenn sie so tut als ob sie ohne die Linken wie Wahl gewinnen kann, erzählt sie Unsinn. Aber ich glaube dass die SPD schon längst bei der Wahl 2014 ist. Dann könnte des SPD-Kandidat Baranowski heißen und die Linkspartei vielleicht schon Vergangenheit sein. Ob sie es irgendwann ohne Gysi und Lafontaine schaffen wird, ist nicht ausgemacht.

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