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“Lieber Genosse”

Laut Nachrichtenagentur DDP wird Wolfgang Clement wohl mit einer Rüge davon kommen (mehr) - der Anti-Wahlaufruf in der Welt am Sonntag gegen Ypsilanti und für ein Energiemix aus Kohle und Atomkraft wird nicht als grob parteischädigend bewertet werden. Der Bochumer Bundestagsabgeordnet Axel Schäfer sagte DDP, dass die Schiedskommission des Unterbezirks Bochum in den nächsten Tagen einen entsprechenden Beschluss vorstellen wird. Zuvor gab es Ärger, weil ein Anhörungstermin im Unterbezirk von Clement nicht wahrgenommen wurd. Der Ex-Superminister machte eine Vortragsreise in die Schweiz geltend, bat um einen Ersatztermin und ließ dann nicht mal einen Vertreter auflaufen.

Laut Nachrichtenagentur DDP wird Wolfgang Clement wohl mit einer Rüge davon kommen (mehr) – der Anti-Wahlaufruf in der Welt am Sonntag gegen Ypsilanti und für ein Energiemix aus Kohle und Atomkraft wird nicht als grob parteischädigend bewertet werden. Der Bochumer Bundestagsabgeordnet Axel Schäfer sagte DDP, dass die Schiedskommission des Unterbezirks Bochum in den nächsten Tagen einen entsprechenden Beschluss vorstellen wird. Zuvor gab es Ärger, weil ein Anhörungstermin im Unterbezirk von Clement nicht wahrgenommen wurd. Der Ex-Superminister machte eine Vortragsreise in die Schweiz geltend, bat um einen Ersatztermin und ließ dann nicht mal einen Vertreter auflaufen.

Die FAZ brachte heute auf Seite 3 einen langen Report aus Bochum (leider nicht online), über den SPD-Ortsverein Hamme, OV-Vorsitz Rudi Malzahn, Wolfgang Clements Kindheit, Steine kloppen für Heiligenbildchen, den Bochumer Kapitalistensohn Otto Schily, den notleidenden Strukturwandel. Todtrauriges Zeug. Doch die Causa Clement hatte der Kollege Majid Sattar auch schon geahnt: Weil das Anschreiben der Schiedsleute an den Parteirechten und ehemaligen Ministerpräsidenten mit "lieber Genosse" sehr freundlich ausfalle, würde Clement wohl mit einer Rüge davon kommen.

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Ein Kommentar zu ““Lieber Genosse”

  • #1
    Jürgen Dressler

    Wer die harsche Kritik Clements an der Politik Ypsilantis mit parteischädigendem Verhalten gleichsetzt,verrät die SPD an die Linke. Diese Partei schwebt in einem Zustand pathologischer Bewußtseinsstörungen und hinterläßt bei der Bürgerschaft den Eindruck völliger Desorientiertheit. Diese SPD braucht das Land nicht. Auf Bundes-,Landes-,Regional- und Kommunalebene schielt man nach den Schwächen anderer Parteien ohne das eigene Profil neu zu bestimmen.Es gibt keine Arbeiterklasse mehr.Es muß verstanden werden, das die Mittelschicht Zentrum neuer politischer Programme ist,das eine Grundsicherungsverantwortung für Menschen in persönlichen und sozialen Situationen bestehen muß und das es eine solidarische Pflicht für die Vermögenden gilt.Linke Politik i.S. von Lafontaine, Schreiner u.a. ist anachronistisch, populistisch bis sozialfaschistisch. Wer einen Mann wie Clement rausschmeißen will, handelt wie Lafontaine u.a..

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