Ministerin Schäfer: ECCE ist Zentrum der Kreativen Ökonomie von europäischer Bedeutung

Dieter Gorny, ECCE

Aus unserer Serie „Lachen mit der Landesregierung“ heute: Presseinformation – 392/4/2011

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Als „innovatives Zentrum der Kreativen Ökonomie von europäischer Bedeutung“ hat Kulturministerin Ute Schäfer heute das Europäische Zentrum für Kreativwirtschaft ECCE bei seiner Eröffnung im Dortmunder U Turm bezeichnet. „In den drei Jahren seiner Existenz ist ECCE zu einemerfolgreichen Zentrum der europäischen Vernetzung geworden“,sagte Schäfer. Nach erfolgreicher Aufbauarbeit im Rahmen der KulturhauptstadtRuhr2010 könne sich die bisherige Bilanz sehen lassen.„Drei Felder möchte ich an dieser Stelle besonders hervorheben: Das Internet-TV und Forum 2010lab.tv, das Projekt der

Kreativquartiere und die europäischen Vernetzungsprojekte“, erklärte Schäfer. Das Zentrum ECCE erhält in diesem Jahr 457.000 Euro Landesförderung.Eines der wichtigsten neuen Vorhaben ist der Creative Industries PolicyAward (CIPA), der unter der Leitung von ECCE ab 2012 als jährlicher Preis für erfolgreiche innovative Kreativunternehmen, Einzelpersonenoder Städte in Europa verliehen werden soll. Der Preis wurde in Zusammenarbeit mit den zwei EU Generaldirektionen entwickelt. An der Gründungssitzung in der nordrhein-westfälischen Landesvertretung in Brüssel im Oktober 2010 nahmen 25 Staaten und beide Generaldirektionenteil. Das Internet Forum und Web-TV 2010lab.tv habe sich inzwischen einen internationalen Namen als Plattform der Kreativwirtschaft und der Debatte zum „Wandel durch Kultur“ gemacht, so Schäfer. Allein im März 2011 fanden Besucher aus 67 unterschiedlichen Ländern der Welt ihrenWeg auf diese Web-TV-Station, die vom Dortmunder U ihr Programmausstrahlt. Es berichtet regelmäßig aus 20 Europäischen Städten wieAmsterdam, Athen, Avignon, Barcelona, Berlin Brüssel, Istanbul, London Paris oder Rom unter dem Fokus „Wandel durch Kultur“. Intellektuelle wie Peter Sloterdijk und Richard Florida gehören zu den Interviewpartnern. Kunstschaffende, wie Sönke Wortmann, Wim Wenders oder Tom Tykwer sind ebenfalls Gäste. Kulturministerin Schäfer wies darauf hin, dass das Thema Kreativwirtschafteiner von fünf wichtigen Bereichen der europäischen Agenda2020 geworden sei. Das hänge mit der immensen wirtschaftlichen Bedeutung zusammen, die die Kreativwirtschaft zunehmend in ganz Europa habe. Mit mehr als 6,7 Millionen Beschäftigten bestreitet der Sektor drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Europäischen Union.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.nrw.de

Anmerkung: Diese Pressemitteilung ist so im Original versandt worden. Wir haben sie nicht manipuliert.

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lebowski
11 Jahre zuvor

Es gibt ja viele dämlich Ausdrücke, wobei der der „Kreativindustrie“ in meiner persönlichen Hitparade ganz vorne liegt. Es liegt im Wesen jeglicher „Industrie“, dass in ihr jede Kreativität ausgeschlossen ist. Man unterteilt die Herstellung eines Produktes in so viele kleine Einzelschritte, dass es alleine eine Frage des Fleißes (lat. industrius) ist, dieses Produkt herzustellen.
„Kreativindustrie“ ist genauso blöde wie der „schwarze Schimmel“.

Frank (frontmotor)
11 Jahre zuvor

Was sagt Legal zu dem Draft?

Bürokratenfeind
Bürokratenfeind
11 Jahre zuvor

Man sieht. Schaumschlägerei liegt im Trend, kommt an und lohnt sich. Endlich mal eine Ministerin mit Durchblick und Weitsicht.

Frank (frontmotor)
11 Jahre zuvor

Wenn der Gorny weiter so rockt, ist er auf der Fastlane ins A-Level.

@Ministerin: Bitte Dieter aktualisieren und mit in den Loop nehmen – ich will haben, dass wir da alle vom gleichen Blatt singen und das leveragen.

Frank (frontmotor)
11 Jahre zuvor

@Stefan: Ach daher kommt der Ausdruck ‚Bürorocker‘?

Bürokratenfeind
Bürokratenfeind
11 Jahre zuvor

„@Ministerin: Bitte Dieter aktualisieren und mit in den Loop nehmen – ich will haben, dass wir da alle vom gleichen Blatt singen und das leveragen.“

Den Dieter kann man nicht upgraden. Der läuft nur auf dem Commodore 64.

trackback

[…] Ruhrbarone dokumentieren gerade aktuell eine Pressemitteilung des Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS), in der die Eröffnung des Europäischen Zentrums für Kreativwirtschaft (ECCE) im […]

Oma Schmitz
Oma Schmitz
11 Jahre zuvor

Dieter Gorny verleiht den CIPA 2012:
– erfolgreichster Sprechblasenentwickler für alle Parteien: Dieter „foreveryoung“ Gorny
– erfolgreichster Innovationsblockierer der Musikindustrie: Dieter „Selbstmitleid“ Gorny
– erfolgreichster Gewinnprivatisierer-Verlustsozialisierer: Dieter „Viva“ Gorny
– erfolgreichster Loveparade-Nichtveranstalter: Dieter „Teflon“ Gorny

Und alle so: Yeah.

Der Mann ist inzwischen eine Plage biblischen Ausmaßes.

Torti
Torti
11 Jahre zuvor

@laurin
Die im Ministerium rauchen gutes Zeug. Fragste mal nach wo die das herkriegen ?

David
11 Jahre zuvor

Das Lab ist jämmerlich.

Arnold Voß
Arnold Voß
11 Jahre zuvor

Feldmarschall Reichsfürst Grigori Potjomkin wäre vor Neid erblasst.

Bürokratenfeind
Bürokratenfeind
11 Jahre zuvor

Es ist erstaunlich, dass momentan jede Landesregierung, gleich welcher politischen Couleur sie angehört, ein Faible für ineffektive bürokratische Einheiten hat. Der Irrglaube, große hierachisch strukturierte Gebilde würden eine gerechtere und effizientere Verteilung der finanziellen Mittel garantieren, greift immer mehr um sich. Für mich mich ein Zeichen von Unsicherheit in der politischen Kaste. Und kreativ ist das erst recht nicht.

Urmelinchen
Urmelinchen
11 Jahre zuvor

Ja, ja, Herr Gorny und sein Baby, das ECCE, das so gut ist, dass es noch nicht einmal eine Internetseite benötigt bzw. vielleicht daher noch „under construction“ ist, weil die lieben Mitarbeiter noch nicht alle Luftschlösser fertig montiert haben.

Und die drolligen Kreativquartiere, die von unserer werten Ministerin hervorgehoben wurden … : In Bochum liebt man es vor allem, alle Nase lang ein neues dieser putzigen Areale auszurufen. Erst Viktoriaquartier, dann Musikindustrie um die Zeche (so die Aussage auf der RUHR.2010-Seite), dann wieder Viktoriaquartier, weil doch Musikzentrum. Gut, beim Musikzentrum haben wir nach der Euphorie gerade wieder den Zustand der allgemeinen Empörung im Rat erreicht, schließlich fehlen auf einmal noch 4 Mio. auf Seiten der Stiftung, was natürlich niemand von den werten Herrschaften wusste. Ihnen rutschte ob der Nachricht gar das Herz in die Hose (Wolfgang Cordes).

=> Das Leben als Bochumer Ratsmitglied ist halt nur etwas für hartgesottene Gemüter!

Alles in allem ein Schmierentheater aller erster Güte. Man kommt aus dem Lachen nicht mehr raus!

PS: Nachtrag zum Musikzentrum: Besonders geistreich die Hoffnung von Fleskes & Co., Großspender der Umgebung könnten das Projekt finanzieren, das – so der irrwitzige Glaube – ja keine Konkurrenz zu den anderen Spielstätten darstelle, weil pädagogisches Konzept.

https://www.derwesten.de/staedte/bochum/Hat-die-Symphonie-Stiftung-den-Rat-in-Bochum-hinters-Licht-gefuehrt-id4504259.html

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