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OB Sauerland, wie lange wollen Sie noch warten?

adolf_sauerland

Adolf Sauerland

Der Rücktritt von Adolf Sauerland ist überfällig. Und jeden Tag liefert er neue gute Gründe, warum er sein Amt verlassen sollte.

Ich weiß dass Sie lange Zeit einen guten Job in Duisburg gemacht haben. Sie gingen auf die Migranten zu, haben das Einkaufszentrum Multi Casa verhindert und dafür gesorgt, dass die Innenstadt Duisburgs heute besser aussieht als vor zehn Jahren. Das sind Ihre Verdienste und niemand will sie Ihnen absprechen. Viele haben Sie als Oberbürgermeister geschätzt – ich auch. Sie waren engagiert und unkonventionell. Ein Typ, der aus der grauen Masse der Revier-OBs zumindest ein wenig herausragte.

Aber alles, was Sie sich in den vergangenen Jahren an Anerkennung erarbeitet haben, haben Sie in den vergangenen Wochen verloren. Ich weiß nicht wie groß Ihre persönliche Verantwortung für das Loveparade-Desaster am 24. Juli ist. Das muss ein Richter feststellen. Ich weiß aber, dass Sie als Chef der Verwaltung die politische Verantwortung tragen. Und der versuchen Sie sich zu  entziehen.

Sie geben mit dem Geld der Steuerzahler Berichte bei der Anwaltskanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek in Auftrag. Sie beschäftigen – ob direkt oder über Heuking – einen PR-Berater, der den Redaktionen im Moment Hintergrundgespräche und Interviews mit Ihnen anbietet. Einige gehen auf seine Bedingungen ein, einige nicht.

In den Interviews lügen Sie dann. Glauben Sie nicht auch, mit dem Geld wäre den Opfern und ihren Angehörigen mehr gedient?

Sie reden vor allem von sich und Ihren Gefühlen, die Opfer sind für Sie eine Nebensache.

Stimmt das Gerücht, dass Sie nach sechs Wochen wieder in der Öffentlichkeit auftreten wollen? Dann ist das Seelenamt. Sie sind ja Katholik. So etwas ist für Sie ein bedeutendes Datum.

Gehen Sie auf die Expo Real? Sie waren immer gerne auf den Immobilienmessen in München und auch auf der Mipim in Cannes haben Sie eigentlich nie gefehlt. Was werden Sie präsentieren? Hoffen Sie, dass irgendeine Computeranimation oder ein Baumodell die Loveparade vergessen macht und Ihnen gute Schlagzeilen bringt?

Sie reden von Aufklärung. Das ist nicht Ihre Aufgabe. Dafür haben wir Staatsanwälte. Wenn Sie zu Aufklärung beitragen wollen könnten Sie alle Dokumente offenlegen. Sie verklagen aber diejenigen, die Berichte veröffentlichen.

Sie sind der Repräsentant der Stadt Duisburg und der Chef der Verwaltung. Als Repräsentant schaden Sie Ihrer Stadt mit jedem Tag den Sie im Amt bleiben. Als Chef der Verwaltung haben Sie sich disqualifiziert. Sie distanzieren sich schon sprachlich von den eigenen Leuten wenn Sie von „die Verwaltung“ reden. Sie sind der Kopf dieser  Verwaltung. Redet man mit Ihren Mitarbeitern, ist da nur noch Verachtung.

Bei den meisten Bürgern sieht es ähnlich aus: Den Adolf Sauerland vor der Loveparade haben die meisten als guten Oberbürgermeister in Erinnerung. Den Adolf Sauerland nach der Loveparade nur als Lump.

Sie spielen in den Medien mit den Drohungen gegen Sie und Ihre Familie. Nicht ungeschickt, aber über Moral sollten wir in diesem Zusammenhang lieber nicht reden.

Sie haben den besten Zeitpunkt für Ihren Rücktritt verpasst. Das ist kein Grund nicht zu gehen.

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22 Kommentare zu “OB Sauerland, wie lange wollen Sie noch warten?

  • #1
    christian

    Was ist eigentlich aus der Lopavent geworden? Von ihr und Herrn Schaller ist garnichts mehr zu hören und zu lesen 🙁 Für mich immerhin die Hauptverantwortlichen!

  • #2
    CarlMenger

    Und wieder ins gleiche Horn, zur Freude aller Stammtisch- und Sandkastenstrategen! Dass es auch anders, nämlich vernunftgeprägt geht, kann man hier nachlesen:

    http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=3980

    http://zettelsraum.blogspot.com/2010/08/zettels-meckerecke-der-bose-sauerland.html

    http://zettelsraum.blogspot.com/2010/07/marginalie-ein-bisher-ubersehener.html

  • #3
    Helmut Junge

    Ich kann mich diesem, an Sie gerichteten, Appell von Stefan Laurin bis auf einen oder zwei, jetzt aber nicht besonders wichtigen Aspekten, voll anschließen.
    Eine Ergänzung fällt mir allerdings doch noch dazu ein:
    Unter dem Druck, dem Sie jetzt seit Wochen ausgesetzt sind, machen Sie Fehler.
    Fehler, die Sie unter anderen Bedingungen vermutlich nie gemacht hätten.
    Fehler, die alles nur noch schlimmer machen, als es ohnehin schon ist,
    schlimmer für Sie, aber auch für die Stadt Duisburg.

  • #4
    Bert

    „Sie geben mit dem Geld der Steuerzahler Berichte bei der Anwaltskanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek in Auftrag.“

    Gibt es irgendwo eine Quelle/Info, wieviel man für diese Berichte konkret bezahlt hat ?

  • #5
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Bert: Nein, aber man kann bei einer Kanzlei dieser Größenordnung mit einem Stundensatz von mehreren hundert Euro rechnen.

  • #6
    Arnold Voss

    @ CarlMenger #2

    Danke für die Einstellung der Links. Vor allem der zweite Text ist nachdenkenswert. Was aber alle drei Texte nicht genügend betrachten ist die auch für Laien offensichtliche und grundsätzliche Sicherheitsproblematik des Tunnels als Eingang/Ausgang zum Festplatz.

    Tunnel sind nun mal Panikproduzenten par excellence. Dadurch wird jeder Prozessfehler, der natürlich bei jedem Großevent passieren bzw. nicht grundsätzlich verhindert werden kann, sofern er in der Nähe oder im Tunnel selbst passiert, in einer unkontrollierbaren Weise beschleunigt.

    Selbst bei den nicht gelogenen Erwartungsmengen der Besucher, erst recht aber wenn diese durch die Realität übetroffen worden wären, war der Tunnel auf jeden Fall der neuralgische Punkt des gesamten Sicherheitsproblematik und das wusste jeder der Verantwortlichen.

    Diese strukturelle Sicherheitsproblem wäre nur durch einen anderen Ort mit einem anderen Zugang zu lösen gewesen und genau diese Entscheidung wurde trotz der bestehenden Bedenken offensichtlich nicht gefällt. Eine solche Ortsveränderung hätte nach der mir bekannten bestehenden Rechtslage aber nur der oberste Verwaltungschef der Stadt durchsetzen können, auf deren Gebiet die Loveparade stattfand.

    Deswegen ist Sauerland nicht ein Entscheidungsträger unter vielen sondern eine zentrale Figur in genau dem Entscheidungsnetzwerk gewesen, dass das zentrale Sicherheitsproblem der Veranstaltung nicht gelöst und trotzdem die Veranstaltung genehmigt hat. Dass das alles nicht mit böser Absicht geschehen ist, ändert leider nichts an den fürchterlichen Folgen dieses Basisfehlers.

  • #7
    Helmut Junge

    @Arnold Voss
    Die von @CarlMenger (2) eingestellten Links 2 und 3 stammen vom 1. 8.10, bzw
    28.7.10. Die sind also fast 3 Wochen alt.
    In der Zwischenzeit ist aber doch einiges an Informationen über die Planung und Durchführung der Loveparade an die Öffentlichkeit gelangt.
    Der Link 1 ist zwar frisch, enthält aber keine verwertbaren Hinweise, auf die sich eine Meinung begründen könnte, auch wenn dort eine Meinung vertreten wird.
    Der Artikel von Laurin, auf den die Kritik von @CarlMenger abzielt, enthält allerdings etliche Querverweise auf die Faktenlage.
    Ich finde es freundlich von Ihnen, Herrn Menger noch mal an den längst allgemein bekannten Kenntnisstand heranzuführen, glaube aber, daß er, wenn er in den vergangenen 3 Wochen an Infos interessiert gewesen wäre, die auch selber leicht bekommen hätte. Ich bin sogar überzeugt davon, daß es anstrengend gewesen sein muß, diese in breiten Kreisen diskutierten Fakten zu ignorieren.

  • #8
    SpreeBlicker

    Also, diese Frage hat Sauerland angeblich schon für sich entschieden: nämlich gar nicht. Er will weitermachen, weil er davon ausgeht, dass sich der ganze Rummel wieder legt und er dann rehabilitiert wird. Daher betreibt er auch seinen Job weiter, besuchte jetzt erstmals wieder öffentlich ein Integrationsprojekt im Norden Duisburgs, wo ihn die Menschen Beifall spendeten und sich für seinen Verbleib einsetzen wollen. Wahnsinn, jetzt werden Migranten von ihm schon instrumentalisiert….

    Sauerland ist sich wohl nicht im klaren (oder vielleicht doch, aber es geht ja schließlich um seine Pension), dass ein Prozess (egal gegen wen) Duisburg, die Verwaltung und die Verwaltungsabläufe über Jahre lang ans Tageslicht zerren wird. Immer wieder wird Sauerland daher im Tagesgespräch sein. Damit ruiniert Sauerland das Standing der CDU in Duisburg. Dass die sich das gefallen lassen, ist schon ein Wahnsinn. Aber vermutlich glauben die auch gar nicht mehr, irgendeine Wahl dort gewinnen zu können – oder glauben, dass die Bürger so doof sind, und die Rolle von Sauerland vergessen.

    Sauerland ist das Vietnam der politischen Klasse. Es ist traurig, dass es solche Leute gibt und die eine ganze Klasse in den Dreck ziehen – jetzt kommt auch noch raus, dass er bei seinem SPIEGEL- und TV-Interview gelogen hat.

  • #9
    Arnold Voss

    Sauerland war auf dem Weg zum Erfolg seines Lebens. Er wollte in die Geschichte seiner Stadt eingehen als Mann der Wende zum Guten, des beginnenden Wiederaufstiegs zum neuen Duisburg: Weltoffen, multikulti, jung und optimistisch. Deswegen hat er wohl bei der Loveparade alles auf die Karte „Wenns gut geht, und es wird schon gut gehn, sind wir ganz vorne“ gesetzt.

    Ich glaube er fühlt sich jetzt vom Schicksal in geradezu gnadenloser Weise ungerecht behandelt, denn er hatte es doch gut gemeint. Er wollte das Ganze wirklich für seine Stadt tun und er wollte dabei auch die notwendige Führungsstärke beweisen. Natürlich auch um danach einen ganz persönlichen und massenmedialen Erfolg zu feiern. Aber daran ist bei näherer Betrachtung nichts Verwerfliches. Im Gegenteil, es gibt im wirklichen Leben nun mal keine großen Erfolge ganz ohne eigennützige Motive.

    Das Drama des Adolf Sauerland besteht darin, dass er, aus nach meiner Ansicht nachvollziehbaren Gründen, einfach nicht begreifen will und kann, dass gerade er jetzt den schwarzen Peter hat. Dass er und nur er es sein soll, der die 22 Toten und gut ein halbes Tausend Verletzte zu verantworten hat.

    Er kann sich einfach nicht von seinem Selbstbild trennen und macht es so zur Charaktermaske die ihm aus eben so nachvollziehbaren Gründen keiner mehr glauben kann. Von den Lügen und juristischen Tricks, die er nun geradezu verzweifelt und deswegen um so durchsichtiger versucht, ganz zu schweigen.

    Deswegen ist Sauerland aber noch lange nicht das Opfer zu dem er sich jetzt stilisiert sondern mehr denn je Täter. Und deswegen hat er auch zurückzutreten.

  • #10
    Michael

    Wenn der ganze Scheiß mal vorbei ist, schenken wir der Duisburger Stadtverwaltung das „Cluetrain-Manifest“ und „Naked Conversations“. So als Fortbildung.

  • #11
    Jürgen Manfred

    was reden sie eigentlich für einen Stuss.. weder wird in der Verwaltung der Stadt Duisburg über Herrn Sauerland schlecht geredet, noch wird im Verachtung zu teil!!!

    VÖLLIGER UNSINN!!!

  • #12
  • #13
    Dirk Weil

    Was Herr Sauerland unter Aufklärung versteht, hat er in den letzten Tagen und Wochen ausführlich gezeigt.
    Für eine wirkliche Aufklärung und einen Neuanfang muss nicht nur der OB, sondern die gesamte Verwaltungsspitze und auch der Stadtrat zurücktreten.
    Wie inzwischen mehrfach bekannt wurde, (Hr. Brandt, http://www.xtranews.de/2010/08/15/gastbeitrag-zum-interview-von-adolf-sauerland-im-wdr/
    Hr. Rich, http://www.wdr5.de/sendungen/morgenecho/s/d/28.07.2010-06.05/b/politische-konsequenzen-nach-der-todes-parade.html)
    wurden bei der Ratssitzung am 25.01. kritische Fragen nicht beantwortet bzw. die Ratsmitglieder haben der Verwaltung trotzdem geglaubt oder wollten nicht als Deppen und Spielverderber dastehen, die gegen die Loveparade gestimmt hatten, wenn am Ende alles gut ging. Psychologisch verständlich, aber leider falsch.
    Nach der Katastrophe schläft der Stadtrat aber munter weiter – und das ist nicht mehr verständlich. Wäre nicht eine Dringlichkeitssitzung zeitnah nach den Ereignissen erforderlich gewesen? Hätte man den OB nicht drängen müssen, sofort eine Sitzung einzuberufen, um sich um die dringendsten Belange der Stadt zu kümmern? Oder sieht der Stadtrat das Geschehene genauso wie Herr Gerste?
    Das Verhalten der gesamten Stadtspitze ist demokratie-schädlich und befördert die Politiker-Verdrossenheit, weil bei der nächsten Wahl – wann auch immer – selbst das kleinere Übel nicht mehr tolerabel ist. BeKantermaßen ist Aufklärung „das Heraustreten des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“. Es wird Zeit, das Duisburg in Bewegung kommt.

  • #14
    SpreeBlicker

    http://www.bild.de/BILD/news/2010/08/18/loveparade-sauerland-duisburg/blog-blogger-xtranews.html

  • #15
    Gisela

    # Carl Menger „vernunftgeprägt“

    Den Link „Wirtschaftliche Freiheit“ von Hartmut Kliemt habe ich mit Übelkeit gelesen. Dazu kann man nur eines sagen „BP“

  • #16
    Rainer

    Irgendwer sollte vorsorglich bei der chilenischen Regierung anfragen, ob sie uns ein weiteres Mal einen Politiker abnehmen, der sich in unserem Land nicht mehr blicken lassen kann. Die dortigen Lebenshaltungskosten dürften auch besser zur geschmälerten Pension passen.

  • #17
    Jana

    Vielen Dank für diesen Artikel. Es bestärkt mich darin, dass, wenn er nicht selbst gehen will, er sich als Diktator sieht, der dann geht (oder nicht), wann es ihm passt. Er will seine Pensionsansprüche nicht verlieren? – Der Mann hat riesige Verwaltungsfehler begangen, alle Gefahren in den Wind geschossen. „Wird schon gutgehen – die Stadt braucht das Geld.“ war die Denke.
    Und für diese Fehler hat er endlich einzustehen – es MUSS endlich gehen. Womit aber das Thema Duisburg und die Schuldfrage noch lange nicht geklärt ist. Für die 21 Toten haben in dem Fall mehr als eine Person die Verantwortung zu übernehmen.

  • #18
    Minky Mietze

    Wie lange soll diese unerträgliche Posse noch weitergehen? Erst macht sich der OB A.S. zum PR-Sprecher einer Privatfirma und lügt der Öffentlichkeit die Hucke voll, was die zu erwartenden Besucherzahlen angeht. Dann stellen er und andere auf der unsäglichen Pressekonferenz vom 25.07. die Todesursachen absolut fehlerhaft da und machen die Opfer zu Tätern.
    Inzwischen ist er selbst (zumindest in seiner Wahrnehmung) das eigentliche Opfer und zudem weiß er offenbar nicht, was in seiner Verwaltung vor sich geht: „Inzwischen hat die Stadt zugegeben, dass die Namen der Opfer im Duisburger Standesamt schon lange vorliegen. Die Standesbeamten hatten die Sterbeurkunden ausgestellt. „Das hat Herr Sauerland einfach nicht gewusst“, sagte eine Stadtsprecherin“ (wdr.de) Und das sind nur drei von unzähligen Fehltritten, Lügen, Vertuschungen der Stadtspitze.
    Wieviele Gründe braucht der eigentlich noch? Als Kölner bin ich erstaunt, dass eine Stadt es schafft unser Chaos (Stadtarchiv, Hr. Reinarz und seine Bad-Renovierung) noch zu überbieten. Aber vor allem bin ich von diesem Schauspiel in einer Art und Weise angewidert, dass mir wirklich die Spucke wegbleibt. Politische Verantwortung? Wat is datt denn? Moral? Kenne mer nitt, bruche mer nitt, fott damet? Gewissen? Dass ich nicht lache
    Armes Duisburg!

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  • #21
    Marty

    @1
    Natürlich ist auch Lovepatent verantwortlich. Das werden auch Gerichte noch zu klären haben. Aber die politische Verantwortung kann natürlich diese FA nicht übernehmen. Darum geht es aber in dem Artikel von Stefan Laurin.
    UM POLITISCHE VERANTWORTUNG

    Die politische Verantwortung für das Desaster kann m.E nur die höchsten Repräsentanten der zuständigen Genehmigungsbehörde übernehmen.
    Und das ist Herr Sauerland und seine zuständigen Dezernenten (z.B Herr Rabe). Wer denn sonst?

    Hier ist politisch gewollt ein Megaevent veranstaltet worden, mit überwiegend einem Zu – und einem Abgang auf einen fast eingezäunten Gelände. Das hat zum Desaster geführt.
    Hätte Herr Sauerland schon am Tage danach seinen Rücktritt erklärt, hätte er sich und die ganze Stadtverwaltung aus der Schusslinie genommen. Jetzt muss er schon deshalb zurücktreten, weil er das Bedürfnis nach Aufklärung nicht befriedigen kann. Ganz Deutschland schaut auf Duisburg und das Image dieser ohnehin schon gebeutelter Stadt wird immer weiter beschädigt.
    Und im übrigen auch das Image seiner eigenen Partei wird massiv geschädigt.

    Politische Verantwortung übernehmen heißt auch Konsequenzen aus Fehlentscheidungen zu ziehen und nicht einfach konsequenzlos weitermachen.
    Und das hat mit Schuldanerkenntnis überhaupt nichts zu tun, sondern in erster Linie für falsche politische Entscheidungen gerade zu stehen.

    Im Übrigen: Wie lange sollen die Opferfamilien diese ganzen ungeheuerlichen Vorgänge eigentlich noch ertragen?

    Herzliche Grüße
    Marty Ludischbo

  • #22
    anni2010

    Herr Sauerland, die einzigen Freunde, die Ihnen geblieben sind, sind einige Weichei.. unter ihren Parteifreunden, ewige Schueler, die sich um Lehrer scharen, Aufstiegsgeile Kriecher, Charakterlose Ja-Sager, die alle morgens aufstehen und Beifall klatschen, wenn Ihre Hoheit erscheint. Sie herrschen autoritär, machen Ihrem Vornamen alle Ehre. Mit wem treffen Sie sich auf Ihrer Dachterrasse, zu finden auf Google Earth, Suche: Duisburg Rathaus. Vorne rechts, ueber Ihrer Suite, sind Sie das da im Liegestuhl? Ich denke ja, denn Sie tragen ja IMMER weiße Hemden mt gestärkten, Schweißränder losen ganz besonders weißen Kragen. Und noch ist der Schopf auf Ihrem dicken Kopf dunkel, und dieser Mann da im Liegestuhl hat ja auch… Kommen Sie, geben Sie’s zu, Sie sind’s!
    Ich hatte vergessen Ihre anderen Freunde zu nennen: die ditib und die mit ihr befreundete milli görues, die in diese jahr eine riesenversammlung auf europaebene in der mercatorhalle abhandeln durften, egal, dass die vom verfassungsschutz beobachtet wurden. schließlich bringt ihm das geld, ihm persönlich na klar, denn die stadt muss man erst mal finden, die so etwas skandalöses gestatten. wie es auf der seite der dmg bis vor kurzem noch so treffend hieß: duisburg is the place where things really happen

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