
Von unserem Gastautor Mathias Beschorner
Die Postwachstumsökonomie beansprucht die Lösung für die ökologische Krise und den Klimawandel zu sein, fußt auf dem Bericht des Club of Rome, bedient sich aber auch bei Anarchisten wie Silvio Gesell und Ökonomen wie Thomas Malthus, deren Werke[i] als erste (Post-)Wachstumskritiken zu betrachten sind. Viele ihrer Ansätze werden in der Schülerbewegung um Fridays For Future und im Diskurs um den Klimawandel diskutiert und durchaus als ‚radikal‘ begriffen. Inhaltlich verstehen sich die Aktivisten zumeist als recht heterogen, obwohl es einen gemeinsamen Nenner gibt: die Verurteilung von ökonomischem Wachstum, modernen Produktivkräften, Naturzerstörung und Konsumüberfluss. Mit zumeist









