
Ich habe am Rosenmontag einen jungen Mann gesehen, der als Gangster verkleidet war. Nadelstreifenanzug, schwarzes Hemd, weißer Hut. Da habe ich mich gefragt, ob diese Verkleidung diskriminierend gegen Kriminelle ist. Es ist schließlich eine klischeehafte Darstellung eines Verbrechers, die nichts mit der Realität gemein hat. Beim Kindermaskenzug ging eine ganze Schulklasse als Franzosen: blau-weiß gestreifte Hemden, Baskenmützen, Baguettes unter dem Arm. Und gerade diskutiert das Netz auf beiden Seiten mit härtesten Bandagen, ob Kinder sich als Indianer verkleiden sollten.







