So wirbt das Ruhrgebiet – für was genau, erschließt sich auch dem geneigten Leser nicht.
In einer Region zu leben, die in irgendwas Weltmarktführer ist, hat sicher viele Vorteile. Im Silicon Valley gibt es viele gut bezahlte Jobs, in Finanzzentren wie Zürich, London oder Frankfurt auch. In Seoul geht es den Menschen gut, in der chinesischen Provinz Guangdong wenigstens immer besser.
Aber die Vorteile die es hat, in einerRegion zu leben, die sich selbst als „Weltmarktführer des Wandels“ beschreibt, sind schnell aufgezählt: Günstige Mieten, Wohnungen sind nicht teuer und natürlich auch: Es gibt reichlich Wohnungen.
Wer aus einem Wandel ohne Ziel und großen Erfolg sein Selbstbewusstsein zielt, will nicht in den Wettbewerb mit anderen Regionen treten und sie auf de Plätze verweisen, der zeigt, dass es ihm nur um das Abziehen von Fördermitteln geht – oder man einfach nicht weiß was man sagt, weil man glaubt, es ist sowieso vollkommen egal, denn es geht sowieso nur um heiße Luft.
NRW: Demos gegen Erdogans Köln-Besuch geplant…KStA NRW: Weil die Polizei überlastet ist, drohen Spielausfälle…Welt NRW: Zahl der Straftaten mit nordafrikanischen Verdächtigen gesunken…RP Online NRW: Mit Fäkalien beworfen – Polizisten brechen Hambach-Einsatz ab…WAZ NRW: Rechtsextreme ziehen durch Mönchengladbach…Zeit Debatte: Die ignorante Verachtung gegenüber den Volksparteien…Welt Debatte: Morsche Knochen, bloße Nerven…FAZ Debatte: Die Krise der Sozialdemokratie…NZZ Debatte: Was der Wohngipfel gebracht hat…FAZ Debatte: Abermilliarden für die nächste Scheußlichkeitslawine…Welt Debatte: Zehn Jahre nach dem Crash…Novo Debatte: Fossilien unter Druck…Jungle World Ruhrgebiet: Der Emscherkanal geht endlich ans Netz…WAZ Ruhrgebiet: Schicht im Schacht…NW Bochum: Mehr Offenheit muss auch in Bochum sein…WAZ Bochum: Schreiben im Exil – heute und damals…Bo Alternativ Dortmund: Razzia mit Reul!…Bild Dortmund: SPD fordert im Fall Maaßen andere Entscheidung oder Koalitionsbruch…RN Duisburg: Mitarbeiter öfter krank – Über 140.000 Fehltage bei der Stadt…WAZ Essen: Es muss mehr Geld in Erhalt von Bausubstanz fließen…WAZ
Wie den Kapitalismus vor sich selbst schützen? (Foto: David Shankbone/ Flickr/ CC BY 2.0)
Noch vor wenigen Jahren führten wir einen gesellschaftlichen Diskurs. Heute haben wir zwei davon, so gut wie hermetisch getrennt voneinander, weil der erste die gemeinsame Wurzel verdrängt hat. Und während der eine sich fragt, was zur Hölle da gerade passiert, diskutiert der andere bereits die Inneneinrichtung dieser Hölle als ihre persönliche Interpretation von „Schöner Wohnen“. Denn die Kriegserklärung, die dieser zweite Diskurs dem ersten geschickt hat, will der offenbar nicht begreifen. Und wenn das so bleibt, dann wird diese Hölle sehr bald ausbrechen. Ein Gastbeitrag von Wolfgang Walk.
Und um das direkt von Anfang an klar zu machen: Nein, dieser zweite Diskurs ist kein legitimer, kein auf anerkannten oder anerkennbaren Rechtsgrundsätzen basierender. Er leugnet Fakten und jedes Feld der Wissenschaft einschließlich der Physik. Er kümmert sich nicht darum, dass seine Zielsetzung bereits einmal und vor gar nicht so langer Zeit zu einem beispiellosen, industriell geplanten Massenmord geführt hat. Er speist sich nicht aus Analyse, sondern aus Wut. Diese Wut ist übrigens legitim, die aus ihr gezogenen Schlussfolgerungen sind es nicht, und es existiert exakt genauso wenig eine legitime Grundlage, diese Schlussfolgerungen umzusetzen, wie die Südstaaten eine hatten, die Sklaverei fortzusetzen. Denn Sklaverei eines erheblichen Teils der Weltbevölkerung (nämlich im Zweifelsfall jedes Menschen, der nicht der eigenen Blutlinie zugerechnet wird) ist das Ziel dieses zweiten Diskurses.
Ist so hoch wie der Kölner Dom: Das Kraftwerk `Datteln 4´. Foto: Robin Patzwaldt
Erinnert sich hier noch jemand an den Streit rund um das Kraftwerk ‚Datteln 4‘? Stammlesern dieses Blogs ist das Projekt aus dem Kreis Recklinghausen sicherlich unverändert ein Begriff. Etliche Artikel hatten wir hier dazu veröffentlicht. Viele davon stammten auch von mir.
Genauer gesagt war mein wachsendes Interesse an dem Thema seinerzeit sogar der Hauptgrund dafür, dass ich die Ruhrbarone als Informations- und Meinungsquelle kennenlernte, im Laufe der Zeit dann auch selber zum regelmäßigen Mitarbeiter an dieser Seite hier wurde. Denn hier gab es bereits im Jahre 2010 Artikel und Diskussionen dazu, die ich sonst damals kaum irgendwo anders fand. Nun gut. Soviel erst einmal kurz zum Hintergrund.
Warum ich das heute hier thematisiere? Weil das juristisch damals gerade frisch gestoppte Kraftwerk in Datteln, als es in den Jahren 2009 und 2010 noch öffentlich über den Kreis Recklinghausen hinaus diskutiert wurde, durchaus grundsätzlich das Zeug gehabt hätte einen ähnlichen Grad der Empörung hervorzurufen, wie es jetzt die Geschehnisse rund um den ‚Hambacher Forst‘ tun. Die Parallelen sind offenkundig.
Doch im Gegensatz zum Braunkohletagebau im Rheinland, taugte die Geschichte des mit aller Macht eines Energiekonzerns durchgeboxten Kraftwerksneubaus in Datteln letztendlich offenkundig nicht zum ganz großen Aufreger für die Massen.
Die Grundlagen für eine kräftige Empörungswelle waren jedoch seinerzeit ebenso gegeben. Sogar offensichtlich entgegen der damals gültigen gesetzlichen Rahmenbedingungen setzte der Energieriese E.On hier den Bürgern in Datteln den riesigen Kohlemeiler deutlich zu nah vor die eigenen Haustüren. Da könnte sich ein kritisch mitdenkender Bürger ja schon mal kräftig empören, sollte man doch meinen.
Seit 2004 haben Hämatom sechs Studioalben veröffentlicht und gewinnen zunehmende Chart-Präsenz. Mit ihrem vorletzten Album “Wir Sind Gott” stiegen sie bereits auf Platz 5 der Deutschen Albumcharts ein, und ihr aktuelles Album “Bestie der Natur”( VÖ 26.01.2018) bescherte Nord, Ost, Süd und West, alias Torsten Scharf, Jacek Zyla, Peter Haag und Frank Jooss, sogar den zweiten Platz.
Die Schwerpunkte der Band sind ihre Live-Auftritte und die Organisation ihrer eigenen Festivals Dämonanz und Das laute Abendmahl mit Freunden von assoziierten Bands
Am 05, Oktober geht es nun wieder auf große Deutschland-Tour. Mit Im Gepäck haben Hämatom viele neue Songs, die mit unerbittlicher Klarheit und Härte mit dem Irrsinn unserer Zeit abrechnen .
Tourauftakt ist im Kaminwerk Memmingen und am 12.Oktober steht die Turbinenhalle in Oberhausen auf dem Plan. Karten gibt es unter www.headlineconcerts.de !
Weitere Shows der „Bestie der Freiheit“ Tour findet ihr hier.
Herbert Reul Foto: Petra Klawikowski Lizenz: CC BY-SA 3.0
NRW: Innenminister Herbert Reul ruft zum Verlassen des Waldes auf…Merkus NRW: „Das bringt die Leute dazu, Risiken einzugehen“…Welt NRW: Über allem schwebt die Schuldfrage…Zeit
NRW: Bürger sollen einfacher gegen Kommunen klagen können…RP Online NRW: Attacken auf Polizisten – Angriffe im Halbstundentakt…WAZ Debatte: „Die bisherige CDU/CSU wird die Erschütterungen nicht überstehen“…Welt Debatte: SPD-Siechtum – Diese Partei ist am Ende…Spiegel Debatte: Nicht auszuhalten…FAZ Debatte: Machen schlechte Möbel rechtsradikal?…FAZ Debatte: Warum Europa die Unterstützung des BDS einstellen sollte…Jungle World Debatte: Wo die Digitalisierung in Deutschland stockt…Handelsblatt Debatte: Kann Mathematik sexistisch sein?…NZZ Ruhrgebiet: Neue Perspektiven für das Pixelprojekt…WAZ Bochum: Verwaltungsgebäude von Zeche Lothringen ist gerettet…WAZ Dortmund: 420 Kilometer in 0,04 Sekunden…Welt Dortmund: Als „Digitalste Stadt“ ausgezeichnet…Ruhr Nachrichten Dortmund: BVB-Anschlag – Gutachter hält Bomben für unbeherrschbar…WAZ Duisburg: Durchbruch in der CO2-Umwandlung bei Thyssenkrupp…WAZ Essen: Schon wieder Messerstecherei und Tumult in der Nordstadt…WAZ
„The Language Of The Future“ von Laurie Anderson in der Lichtburg im Rahmen der Ruhrtriennale (Foto: Heinrich Brinkmöller-Becker)
Ein einziges Mal sah ich bisher Laurie Anderson live. Das war 1986 in der Alten Oper Frankfurt. Damals tourte die New Yorker Performance-Legende mit ihrem „Home Of The Brave“-Album. Auf der Tour entstand auch der gleichnamige Film. Für Laurie Anderson war es eine Zeit des Übergangs. 1977 war sie bereits zur documenta 6 nach Kassel eingeladen, 1981 hatte sie „Oh, Superman (For Massenet)“ veröffentlicht, sich überraschend in den Charts platziert und einen bis heute vielgesamplten Klassiker geschaffen. 1982 erschien das Album „Big Science“. Zwei Möglichkeiten eröffneten sich daraufhin.
Der in Mönchengladbach tot aufgefundene Nazi-Hooligan Marcel Kuschela beging Selbstmord. Das ist das Ergebnis der Obduktion, das die Polizei soeben bekannt gab:
„Obwohl bereits erste Anzeichen für ein suizidales Handeln des Mannes sprachen, schlossen die ersten polizeilichen Feststellungen eine Fremdeinwirkung und somit eine Gewalttat nicht aus. Heute Vormittag wurde der Leichnam in der Rechtsmedizin Düsseldorf obduziert. Die Untersuchungen bestätigen ein suizidales Geschehen, bei welchem der 32-jährige Bremer sich selbst mit einem Messer das Leben nahm. Der Tod des 32-Jährigen hat insbesondere in den sozialen Medien zu diversen Spekulationen geführt, bei welchen der Todesfall bereits als vorsätzliches Tötungsdelikt bewertet wurde. Dies haben die Ermittlungen der Mordkommission nicht bestätigt.“
Selbstmordgedanken?Betroffene finden Hilfe bei der Telefonseelsorge unter den Telefonnummern 0800 – 111 0 111 und 0800 – 111 0 222
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.