Alles außer Pop – Warum ich die Toten Hosen nicht vollständig hassen kann

Es ist einfach und auch ein bisschen selbstverständlich, die Toten Hosen zu hassen oder mindestens peinlich zu finden. Und wenn sie jetzt in Chemnitz spielen, gibt es genug Leute, die darüber lästern. Dabei ist es gut, wenn berühmte Leute gegen Rechts spielen. Argumente für oder gegen so ein Konzert wurden bei uns hier bereits ausgetauscht.

Die Toten Hosen nicht vollständig zu hassen, fühlt sich für mich ein bisschen an, wie ein Outing. Ich bin ja hier für alles außer Pop zuständig und Nähe zum Mainstream sägt freilich an meiner narzisstischen Homöostase.

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Der Ruhrpilot

Neonazis in Dortmund. Foto: Felix Huesmann


Dortmund: 
Rechtsextreme verteilen Pamphlete vor Schulen…WAZ
NRW: Arbeitslosenzahl steigt…RP Online 
NRW: Innenminister lässt Sirenen heulen…Mindener Tageblatt
NRW: Laschet in der Klemme…Post von Horn
Debatte: Ludwig Erhard ist tot…Welt
Debatte: Es bedarf keiner Dramatisierung…FAZ
Debatte: #aufstehen – Hopp oder Flop?…Cicero
Debatte: Die vielseitigen Einseitigen…Jungle World
Debatte: Die tödliche Kevin-Dosis für die SPD…Welt
Debatte: Sarrazins Provokation…FAZ
Debatte: Für eine progressive EU-Kritik…Novo
Debatte: Chemnitz fühlt sich zu unrecht als rechtsradikal abgestempelt…NZZ
Debatte: Auch die Linke kennt eine Erbsünde…NZZ
Debatte: BDS gegen Künstlerauftritte…Standard
Bochum: Sami A. – Behörden stellen sich auf „zeitnahe Rückkehr“ ein…WAZ
Dortmund: Virtuelles Denkmal von Benno Elkan…WAZ
Dortmund: Neue Ausstellung im Künstlerhaus…Nordstadtblogger
Duisburg: Großdemo – Strecke im Eilverfahren genehmigt…WAZ
Essen: Aktivisten besetzen Zollverein-Doppelbock…WAZ
Essen: Fünf Spar-Tickets für neue Fahrgäste der Ruhrbahn geplant…WAZ 
Essen: Freies WLAN kommt später als geplant…WAZ
Essen: Streik vor dem Ende, 180 neue Stellen für Uniklinik…WAZ

Chemnitz: Ruhrgebiets-Wasserwerfer müssen an die „Ostfront“

Wawe10000 – Ein Spitzenmodell westeuropäischer Polizeitechnik Foto: Polizei NRW

Morgen werden ganz viele Kinder sehr enttäuscht sein – die Polizei-Show zum NRW-Tag in Essen wird eher mau. Die Essener Polizei versucht zu trösten:

Aufgrund der aktuellen Situation in Chemnitz entsendet Nordrhein-Westfalen zahlreiche Polizeieinheiten zur Unterstützung ihrer Kollegen nach Sachsen.

Die Vorkommnisse der letzten Tage in Chemnitz sind aus den Medien hinlänglich bekannt. Unter anderem unterstützen Polizeikräfte aus Nordrhein-Westfalen am kommenden Wochenende (1.und 2. September) kurzfristig die dortigen Kolleginnen und Kollegen.

Wir bedauern sehr, dass insbesondere Vorführungen der Hundertschaften und die Ausstellung einiger Sonderfahrzeuge auf der Blaulichtmeile in der Essener Innenstadt nicht stattfinden können.

Obwohl dies bedeutet, dass die Vorführungen von Wasserwerfer und Räumfahrzeug, sowie ein Trainingsparcour der Essener Einsatzhundertschaft nicht dargeboten werden können, erwarten Sie zahlreiche andere Attraktionen und ein ansprechendes, abwechslungsreiches Programm.

Wir hoffen, die Polizeibeamten aus NRW und unsere schönen, neuen Wasserwerfer und Räumfahrzeuge kommen heil zurück.

 

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„Die Ruhrkonferenz ist eine Bürgerkonferenz“

Ernennung Minister Holthoff-Pförtner Foto: Foto: Land NRW / R. Sondermann

Die Ruhrkonferenz soll Modell für modernes Regierungshandeln werden. Mehr Bürgernähe, schneller Wissenstransfer und permanenter Dialog werden ihr Markenzeichen sein. Unser Gastautor Stephan Holthoff-Pförtner ist Minister für Europa- und Bundesangelegenheiten des Landes Nordrhein-Westfalen und Koordinator der Ruhrkonferenz in der Landesregierung.

Vor fast genau einem Jahr hat Ministerpräsident Armin Laschet in seiner Regierungserklärung die Ruhrkonferenz angekündigt. Er ist nach Johannes Rau der erste Regierungschef in Nordrhein-Westfalen, der die Akteure der Region zu einer gemeinsamen Konferenz bittet. Bisher fanden zwei Ruhrkonferenzen statt: Die „Montankonferenz“, die  im Februar 1988 im Bonner Kanzleramt stattfand. Sie war mit Helmut Kohl, Johannes Rau, Ruhrbischof Franz

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Ruhrtriennale: „Ich werde Ministerpräsident Armin Laschet fragen, ob er Frau Carp entlassen wird“

Armin Laschet Foto_ CDU Fraktion NRW


In der kommenden Woche fliegt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) nach Israel. Er wird unangenehme Fragen beantworten müssen.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) ist ein Freund Israels. Laschet lässt kaum eine Gelegenheit aus, seine Solidarität mit dem Land zu betonen und auch der Kampf gegen Antisemitismus ist ihm eine Herzensangelegenheit. Erst gestern kündigte Laschet auf einer

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Dortmund: Nuri Sahin wechselt vom BVB zum SV Werder Bremen

Nuri Sahin. Foto: Robin Patzwaldt

Nuri Sahin, der mit Borussia Dortmund 2011 Deutscher Meister und von seinen Bundesliga-Kollegen zum „Spieler der Saison“ gewählt wurde und 2017 auch den DFB-Pokal gewann, wechselt mit sofortiger Wirkung zum Ligakonkurrenten SV Werder Bremen. Der bis zum 30. Juni 2019 gültige Vertrag des Mittelfeldspielers beim BVB wurde aufgelöst.

„Ich habe gestern Abend noch mit Nuri gesprochen. Es war sein ausdrücklicher Wunsch, zum SV Werder zu wechseln. Ich gehe aber fest davon aus, dass Nuris Lebensmittelpunkt weiterhin Dortmund sein wird und wünsche mir, dass er nach seiner Karriere – in welcher Funktion auch immer – zum BVB zurückkehrt“, betont der Vorsitzende der Geschäftsführung, Hans-Joachim Watzke.

„Nuri ist ein Spieler, der sich um den BVB seit Jugendzeiten und bis zum heutigen Tag enorm verdient gemacht hat“, erklärt Sportdirektor Michael Zorc: „Ein großer Borusse, der immer Borusse und Teil unseres Klubs und seiner Geschichte bleiben wird!“

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Das Konzert in Chemnitz – top oder flop?

Hier werden Kraftklub auf Twitter für das Konzert am Montag.


Am Montag wird es in Chemnitz ein Konzert geben. Ein Zeichen gegen Rechts mit bekannten Bands, von Kraftklub bis Feine Sahne Fischfilet. Ein Zeichen, wohl eher ein PR-Stunt, der nur beruhigen soll. Oder doch bügerschaftliches Engagement? Auch bei uns Ruhrbaronen sind die Meinungen gespalten. Und deswegen werden Daniel Fallenstein und Sebastian Bartoschek das Pro und Contra des Konzertes am Montag ausrollen. Mitdiskutieren in den Kommentaren ausdrücklich erwünscht.

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Schluss mit Ernährungsdiktaten


Übergewicht wird stigmatisiert, Lebensmittel wie Zucker werden dämonisiert und sollen reguliert werden. In seinem neuen Buch „Schluss mit Essverboten“ beleuchtet Detlef Brendel die Hintergründe. Von unserem Gastautor Christoph Lövenich

Wir hätten allen Grund zur Freude: Nahrungsmittelknappheit gehört in der westlichen Welt längst der Vergangenheit an, auch Lebensmittelvergiftungen stellen kein großes Problem dar. Die Lebenserwartung ist enorm gestiegen, auch die Auswahl an erschwinglichen Lebensmitteln. Aber: „Der Luxus der Verfügbarkeit genussvoller Nahrungsmittel provoziert den Luxus, Mäßigung zu predigen.“ Ein Luxus auf Kosten anderer, den Detlef Brendel in seinem neuen Buch „Schluss mit Essverboten. Warum Sie sich Ihre Ernährung nicht länger von Pharmalobby & Co diktieren lassen sollten“ beschreibt.

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