„Teilhabeausweis“ ist Augenwischerei

Teilhabeausweis
Bald ein „Teilhabeausweis“? Ceci n’est pas une pipe.

Die FDP will den Schwerbehinderten-Ausweis in „Teilhabeausweis“ umbenennen, die AfD sorgt sich in bester rassehygienischer Tradition um die deutsche Volksgesundheit, doch über das von Andrea Nahles in den Sand gesetzte Bundesteilhabegesetz und die materielle und soziale Situation von Behinderten will niemand reden. Dabei wäre es bitter nötig.

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Der Ruhrpilot

Guido Reil 


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Ein bewegendes Stück gegen Antisemitismus

Die Blickwandler Foto: Gandhi Chahine Lizenz_ Copyright


Unser Gastautor Sven Leimkühler arbeitet mit Jugendlichen aus Duisburg, die ein Stück gegen Antisemitismus erarbeitet haben.

Manches mal macht mir meine Arbeit als Sozialarbeiter richtig Spaß. Dann, wenn ich merke, dass die Arbeit etwas bewegt und zu Veränderungen führt. Gestern zum Beispiel, ein Tag, an dem die neue Theatergruppe der Duisburger HeRoes, „Die Blickwandler“, ihr bewegendes Stück „Benjamin und Mohammed“ auf die Bühne im Saal der jüdischen Gemeinde Duisburg brachte. Und das mich tief beeindruckt hat. Als Mitarbeiter des Trägervereins habe ich natürlich mit den HeRoes Duisburg, den jungen Muslimen in Auschwitz, aber auch den Theaterprojekten zu tun. Aber wenn, dann nur am Rande, in der Organisation. Meine pädagogischen

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Der Ruhrpilot

Frank Baranowski Foto: © Stadt Gelsenkirchen / Catrin Moritz

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Spiel nicht mit den Staatsschulkindern

Waldorfschule Bexbach Foto: Matthias Bentz Lizenz: CC BY-SA 4.0


Der Markt für Privatschulen boomt nicht, aber er wächst. Vor allem die Waldorfschulen werden immer beliebter. Doch bald könnte der Trend zu Ende gehen. Auf dem Arbeitsmarkt für Lehrer können die privaten Anbieter nicht mehr mithalten.

160 Euro ist die Grenze. Mehr darf eine Privatschule in Deutschland im Monat nicht kosten. Das haben Verwaltungsgerichte mehrfach festgestellt, denn auch wenn das Recht, seine Kinder auf eine Privatschule zu schicken als Konsequenz aus der Nazizeit in Deutschland Verfassungsrang hat, gilt auch das Sonderungsverbot: Die Reiche dürfen sich keine Schulen schaffen, auf welche die Kinder der weniger Vermögenden nicht gehen können, weil sie zu teuer sind.  Eine Regel, an die sich niemand hält und kaum jemand stört:

170 und 300 Euro kostet der Platz für ein Kind an einer Privatschule, die ohnehin zum größten Teil vom Staat finanziert wird. Privatschulen, was das Geld betrifft, nichts anderes als hochsubventionierte Projekte privater Träger. Die sind zumeist Kirchen, Unternehmen oder Verbände und Initiativen. Doch die Preise werden kaum kontrolliert, das Sonderungsverbot interessiert im Alltag niemanden. Eine Ausnahme ist Rheinland-Pfalz: Hier müssen auch die Privatschulen kostenlos sein. Schulgebühren sind verboten.

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Bodo: Das Straßenmagazin im Mai

Die neue „bodo“ ist da: mit Annette Dabs (FIDENA), Britta Peters (Urbane Künste Ruhr), Sascha Bisley, Tante Albert, der Wohnungslosenhilfe „Luthers Waschsalon“ in Hagen, Streit am Bochumer Bahnhof, dem Computerspielmuseum Binarium in Dortmund, Platzmangel in den Frauenhäusern in NRW. „bodo“ ‑ Das Straßenmagazin ist ab dem 30. April und nur auf der Straße erhältlich, für 2,50 Euro, die Hälfte bleibt bei den Verkaufenden.

Das Bochumer Figurentheater-Festival FIDENA wird 60 ‑ ein Gespräch mit Leiterin Annette Dabs über Fritz Wortelmann, Peter Zadek, Donald Trump, Feminismus, Widerstand und das Jubiläumsprogramm.

Britta Peters, neue Leiterin bei den Urbanen Künsten Ruhr, spricht mit „bodo“ über das Ruhrgebiet als Netz und Kunst im öffentlichen Raum als „Arbeit am Ort“.

Ein Besuch in Hagens großer Wohnungslosen-Einrichtung: „Luthers Waschsalon“ bietet neben einem Wäscheservice alles von Frühstück über Beratung bis zu zahnärztlicher Versorgung.

Sascha Bisley stellt sich in Reportagen für ZDFinfo der eigenen Vergangenheit und der sozialen Wirklichkeit in Deutschland. Für die kommende Folge war er obdachlos in Stuttgart.

Der Buddenbergplatz am Südausgang des Bochumer Hauptbahnhofs ist Aufhänger einer Debatte über Sicherheit, Sicherheitsgefühl und soziale Randgruppen. Die Stadt kündigt ein Konzept an.

„Wir brauchen aber nicht nur mehr Plätze, sondern auch neue Konzepte“, sagt Eva Grupe, Mitarbeiterin im Frauenhaus Dortmund. Ein Interview über die Lage der Frauenhäuser in NRW.

Ein Museum zum Zocken und Daddeln: Auf über 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in Dortmund-Huckarde hat Christian Ullenboom im Binarium eine riesige Auswahl an Konsolen, Heimcomputern und Automaten zusammengetragen.

Gärten sind rar in der Dortmunder Nordstadt, schließlich prägt dichte Wohnbebauung das Bild zwischen Hafen und Borsigplatz. Für rund 20 Nordstädter ein Grund, den Gemeinschaftsgarten „Tante Albert“zu betreiben ‑ mit dem Ziel, Eigeninitiative und Gemeinschaftssinn fördern.

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