Der Bundestagswahlkampf ist öde? Von wegen: Cem Özdemir übt Yogafliegen – in Bochum. Angela Merkel erinnert sich in Dortmund daran, dass sie noch nicht gewonnen hat. Und Martin Kaysh sitzt mit David Schraven in der Bottroper Fußgängerzone, um über die Zukunft zu philosophieren, bevor Martin Schulz in Essen spricht. Da bewegt sich was…
Was wird evolutionär aus dem Menschen? (Foto: rui barros / Flickr / cc-by-2.0)
Gestern gab es ja den ersten Teil des Interviews mit Dr. Lars Dittrich. Heute geht es nun weiter. Ohne lange Vorrede. Wo waren wir? Wir hatten uns der Frage zugewandt, wie das eigentlich genau ist mit dem menschlichen Bewußtsein…
Sebastian Bartoschek: Ich ahne den Fehlschluss in meiner Frage, aber ich frage sie trotzdem: Woher weiß denn mein Bewusstsein, wenn es weg war, dass es wiederkommen muss? Oder gestehe ich da dem Bewusstsein ein Bewusstsein zu, das es gar nicht hat?
Lars Dittrich: Ich glaube, was da als Überlegung ein bisschen drinsteckt, ist, dass ich selbst quasi mein Bewusstsein bin und wenn das unterbrochen ist, dann bin ich nicht da und wenn ich einmal weg bin, dann bin ich weg.
Sebastian Bartoschek: Ist das eine Fehlannahme?
Lars Dittrich: Ja, ich würde sagen, das ist eine Fehlannahme. Ein bestimmtes Aktivitätsmuster, das das Gehirn hervorbringt, wäre das Bewusstsein. Wenn das kurz aussetzt und dann wieder anfängt, dann ist das Bewusstsein kurz weg und dann wieder da. Und dass ich im Prinzip mit meinem Leben weitermachen kann und jetzt nicht nochmal von vorne anfangen muss, wenn das passiert, dafür sorgt mein Gedächtnis, und das ist was anderes als das Bewusstsein. Man hat heute die Vorstellung, dass das Gedächtnis durch die spezifische und wiederholte Verschaltung der Nervenzellen untereinander geformt wird. Und das sind gewachsene Hardware-Kontakte, die wirklich da sind. Die sind das Gedächtnis, da steckt die Information drin. Und die verändert sich natürlich nicht, wenn ich kurz einen „Reboot“ mache. Also wenn mich jemand k.o. haut und dann wache ich wieder auf, das wäre dann so ein Reboot, dann habe ich natürlich immer noch mein Gedächtnis. Das, was dann weg ist, ist das, was kurz vorher passiert ist – sprich was halt noch nicht als Hardware gespeichert wurde, sondern nur als Software.
Stilsicher mit einem Auszug aus der 1996 vom Tech-Libertären und EFF-Mitgründer John Perry Barlow verkündeten Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace kündigt indymedia.linksunten seine baldige Rückkehr an. Das Nachrichtenportal war gestern von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) wegen der Veröffentlichung verfassungsfeindlicher und zu Gewalt aufrufender Inhalte verboten worden. Die Homepage der Seite war gestern zeitweise nicht zu erreichen.
Die auf der Wirtschaftskonferenz in Davos von Barlow vorgetragene Unabhängigkeitserklärung richtete sich gegen schon damals aufkommenden Versuche der
Yvonne Gebauer (FDP), NRW-Schuliministerin. Foto: Martin Kraft Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE
NRW: Jede zweite Lehrerstelle NRW unbesetzt…General Anzeiger NRW: Aktivisten blockieren Gleis der Hambachbahn…RP Online NRW: Menschenkette gegen die Braunkohle…General Anzeiger Ruhrgebiet: Hier sieht das Revier noch aus wie vor 150 Jahren…Der Westen Debatte: Schulz will der Türkei ein Ultimatum stellen…RP Online Debatte: Ich werde „linksunten.indymedia.org“ sehr vermissen…Welt Debatte: Das Hass-Klima der neuen Türkei…FAZ Debatte: Erdogans ungestümer Weg in die Autokratie schockiert…Welt Debatte: Keine Bedenken und leider auch kein Denken…Cicero Debatte: Hamburg war ein Fest…Jungle World Debatte: Wie die Documenta den Holocaust relativiert…Welt Bochum: Opel schlägt mit Verteilzentrum neues Kapitel auf…WAZ Dortmund: Bürgerinitiative will Revierpark auf die Finger gucken…WAZ Duisburg: Halbwegs sicher im Bundestag…RP Online Essen: Erstes Öko-Schiff startet auf dem Baldeneysee…WAZ
Nach ihrer erfolgreichen Open-Air Tour zum 30. Bandjubiläum haben Fury In The Slaughterhouse ein weiteres Geschenk für Ihre Fans: ab Ende Oktober 2017 gehen Gründungsmitglieder Kai und Thorsten Wingenfelder, Christof Stein-Schneider, Rainer Schumann, Gero Drnek und Christian Decker aus Hannover auf eine ganz besondere Akustik-Tour durch Deutschland.
Das Lustprinzip ist seit Gründung in 1987 der Kompass der Band, deren Geschichte von reichlich Herzblut und Intuition geprägt ist. Getreu diesem Prinzip können Fury In The Slaughterhouse in diesem Jahr, zum 30. Bandjubliäum, aus dem Vollen schöpfen. Deshalb geht die Jubiläum-Fete jetzt auch in die Verlängerung.
Ende April wurde im Hamburger Grünspan das Akustik-Album „Little Big World“ aufgezeichnet, mit dem sich für die Band ein Kreis schließt. Fury In The Slaughterhouse verbinden bestes musikalisches Handwerk mit emotionaler Tiefe in 23 ausgewählten Songs, die für dieses einmalige Konzerterlebnis eigens von Jan Löchel neu arrangiert wurden. „Die Akustik-Tour 25zum 30. Geburtstag ist ein Geschenk an unsere Fans und an uns selbst“, erklärt Thorsten Wingenfelder. „Ein Akustik-Set wie das, was wir auf der Little Big World Tour spielen wollen, hält unsere Band-Seele jung und lebendig. Im Endeffekt zeichnet unsere Band vor allem die Vielseitigkeit der einzelnen Mitstreiter aus. Deshalb darf das Spontane regieren und ein Drittel des vorher Geprobten klingt plötzlich ganz anders.“ Hautnah wie nie können die Fans sich bei dieser Tour überraschen lassen. Es wird klassische Fury-Songs geben, Nummern, die man in dieser Form nicht erwartet und Teile, die schmunzeln lassen. Mit aktuellem Blick auf die anstehenden ausverkauften Open-Air Termine krönt die Little Big World Tour 2017 – live & acoustic eines der erfolgreichsten Bandjubiläen Deutschlands – nicht nur für Fury In The Slaughterhouse selbst, sondern auch für ihre Fans.
In ihrer Bandgeschichte haben Fury In The Slaughterhouse bereits über vier Millionen Alben verkauft und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Als eine der wenigen deutschen Bands schafften sie den Durchbruch auch auf dem amerikanischen Markt.
Weltweit haben Fury In The Slaughterhouse mehr als 1000 Konzerte gespielt. Nach ihrer Trennung widmeten sich die Bandmitglieder anderen musikalischen Projekten. Besonders die Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder feiern mit ihrem Band „Wingenfelder“ große Erfolge. Mitte März luden die sechs Vollblutmusiker vorab zum erneuten Klassentreffen in die TUI Arena in Hannover ein. 35.000 Fans sorgten nicht nur für drei ausverkaufte Abende, sondern auch für ganz viel Gänsehaut. Das Album „Little Big World“ erscheint am 01.09.2017.
Tickets für den Termin am 29.10.2017 in Wuppertal gibt es unter www.eventim.de !
Der FC Barcelona wird dem BVB demnach eine fixe Transferentschädigung in Höhe von 105 Millionen Euro zahlen. Darüber hinaus wurde zusätzlich die Zahlung variabler Transferentschädigungen bis zu einer maximalen Gesamthöhe von rund 40 Prozent des Betrags der fixen Transferentschädigung vereinbart.
Die vertragliche Dokumentation der heutigen grundsätzlichen Einigung soll umgehend erfolgen. Die formale Abwicklung des Transfers steht aber ausdrücklich noch unter dem Vorbehalt der erfolgreichen Absolvierung der sportmedizinischen Untersuchung des Spielers beim FC Barcelona, des Abschlusses einer Aufhebungsvereinbarung zwischen Borussia Dortmund und dem Spieler, des Abschlusses eines neuen Arbeitsvertrages zwischen dem Spieler und dem FC Barcelona sowie der ordnungsgemäßen Abwicklung des Transfers gemäß der Bestimmungen des FIFA Transfer Matching Systems bis spätestens zum Ablauf des 31. August 2017.
Aki Watzke und Thomas Tress (rechts). Archiv-Foto: Robin Patzwaldt
Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA („BVB“) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/17 den höchsten Umsatz ihrer Geschichte erzielt.
Vom 1. Juli 2016 bis 30. Juni 2017 steigerte der BVB den Konzernumsatz um 7,8 Prozent auf einen neuen Rekord von € 405,7 Mio. Transferbereinigt stiegen die Konzernumsatzerlöse um 16,8% auf einen neuen Rekord in Höhe von € 328,4 Mio. (Vorjahr € 281,3 Mio.). Dies vermeldeten heute der Vorsitzende der Geschäftsführung, Hans-Joachim Watzke, sowie Geschäftsführer Thomas Treß im Rahmen der Bilanzpressekonferenz zu den vorläufigen Zahlen des Geschäftsjahres 2016/17.
„Wir haben unsere Umsatzschallmauer durchbrochen. Das hatten wir eigentlich erst für 2019 geplant“, erläuterte Hans-Joachim Watzke und stellte heraus: „Von 2011 bis 2017 haben wir insgesamt einen Gewinn nach Steuern in Höhe von 134 Millionen Euro erzielt und stellen damit eines der gewinnträchtigsten Unternehmen in Europa dar.“ Watzke skizzierte den Wert von Borussia Dortmund „jenseits von einer Milliarde Euro“.
Was ist Science-Fiction? Was ist Science? Wieso hat der Mensch evolutionär ein anderes Bewußtsein erhalten und wie – und stimmt das überhaupt? Ist denkbar, wie sich das Bewußtsein noch erweitern wird? Oder bleibt es ein „unknown unknown“?
Diesen und anderen Fragen ging ich in der Interviewreihe „Denken an den Grenzen der Zeit“ im Bartocast nach. In dieser Reihe ging es um die Frage der Entwicklung des menschlichen Bewusstseins, sowohl historisch als auch futurologisch.
Nun werden die Interviews, redigiert und überarbeitet, in schriftlicher Form hier bei den Ruhrbaronen entscheiden. Den Anfang (hier komplett nachhörbar) macht Dr. Lars Dittrich, promovierter Neurobiologe. Der zweite Teil dieses Interviews erscheint morgen, am Samstag, 26. August.
Martin Schulz hat im Rahmen des Wahlkampfes und irgendwie wohl auch in der Debatte um Diesel-PKWs gesagt: „Mich interessieren die Golffahrer deutlich mehr als diese Golfspieler. Die Arroganz dieser Leute gefährdet einen ganzen Industriezweig.“ Davon ab, das ihm wahrscheinlich der Fahrer seines Dienstwagens noch mehr interessiert als der gemeine Golffahrer, hat Schulz sich nun Ärger eingefangen. Mit den Golfern. Claus M. Kobold, der Päsident des Deutschen Golf Verbandes, antwortete Schulz nun mit einem offenen Brief: