
Duisburg: Die Trinkerszene in Duisburgs City ist noch da…WAZ
NRW: G9-Volksinitiative erwartet Bewegung in neuer Landesregierung…IKZ
NRW: Kritik an Gebühr für Nicht-EU-Studenten…Die Glocke
Debatte: In Deutschland darf Gewalt nicht mal mehr gedacht werden…Welt
Debatte: Die Presse ist beim G20-Gipfel in Hamburg nicht mehr sicher…HuffPo
Debatte: Das süsse Gift der Anarchie…NZZ
Debatte: „Subventionierte Arbeitsplätze sind keine Dauerlösung“…Cicero
Debatte: Militante Bahnverzögerer…Jungle World
Debatte: Die Stunde der Vereinfacher…taz
Debatte: Die Sünden von Hamburg…FAZ
Bochum: Letzte Runde um besetztes Haus eingeläutet…WAZ
Dortmund: Zwei Häuser in Hörde geräumt…WAZ
Autos sind auch nur Menschen

Man muss Leo Fischers Beitrag schon sehr gründlich lesen. Um zu begreifen, warum man sich eigentlich so aufregt. Um genau zu schauen, was er sagt, was er nicht sagt und was er zwischen den Zeilen sagt. Unter dem Titel “Brennende Autos beim G20: Nationalfetisch Auto” hat er für das Neue Deutschland einen Beitrag geschrieben, den er auf seiner Facebook-Seite mit folgenden Worten bewirbt: “Mein Kommentar zur derzeit etwas schwierigen Parkplatzsituation in Hamburg”. Der Text wurde von einigen als Rechtfertigung oder gar Aufruf zur Gewalt gegen Kraftfahrzeuge gelesen. So etwas findet sich dort nicht. Es findet sich aber eine Bagatellisierung dieser Taten. Schon der erste Satz lautet: “Es gibt für Deutsche keine schlimmere Kränkung, als wenn man ihre Autos angreift.” Mal abgesehen davon, dass das freilich eine unzulässige Verallgemeinerung darstellt, verharmlost es diese Angriffe. Man kann sich leicht über Rentner in Mercedessen lustig machen, die schon bei Fingerabdrücken auf ihrem Lack mit Tobsuchtsanfällen reagieren. Dieses Klischee stirbt zwar aus, zeigen die Umfragen doch, dass immer weniger Leute Wert aufs Auto legen, es wurzelt aber bestimmt in einer deutschen Realität. Sich über den Kleinbürger zu mokieren, dem das Auto Symbol seines Aufstiegs ist, würde man trotzdem eher auf der regionalen Kabarettbühne erwarten. Aber vielleicht soll mit diesem Anfang die Einstiegshürde für den linken Leser gesenkt werden, schließlich will niemand so ein Spießer sein.
„No G20“ – Selbstbespaßung und Intifada

Gegen den Kapitalismus geht es, wenn die größten Wirtschaftsnationen der Welt sich zusammenfinden. Ziel ist diesmal unter Anderem die Lahmlegung des Hamburger Hafens, wie das linke Bündnis „Ums Ganze“ großspurig auf seinem Blog verkündet.
Für den internationalistischen Block geht es sogar um eine Intifada. Dabei blendet dieser Block aus, dass bei es den Intifadas der Hamas primär darum geht, Israel zu vernichten und die Juden ins Meer zu treiben und deren Staatsvorstellungen eigentlich fern von jedem linken Ideal liegen.
Wir und Heute – G20-Terror
Die Ausschreitungen bei den G20-Treffen in Hamburg sind schwer von Normalsterblichen zu ertragen. Vor allem lenken die Gewalttaten von den Inhalten ab. Was wird da überhaupt besprochen, beschlossen, beraten? Irgendwo müssen sich die Leute und auch ihre Kritiker doch treffen, um zu diskutieren. Sollen die Staatenlenker nur Briefe austauschen? Was soll daran falsch sein, zu reden? Ansonsten freuen wir uns für Bivsi, die nach ihrer Abschiebung nach Nepal nun mit ihren Eltern wieder nach Deutschland darf. Willkommen zurück! Wir freuen uns für Dich, mit Dir!!
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Bad Religion
Bad Religion, Sonntag, 9. Juli, 20.00 Uhr, E-Werk, Köln
Der Ruhrpilot

G20: «Besser, als wenn sie Krieg führen» – Reportage aus Hamburg…Watson
G20: Was tun mit einem unberechenbaren Staatschef?…NZZ
G20: Die neue faschistische Gewalt der Linken – und ihrer Freunde…Welt
G20: Eine Stadt wird geopfert…FAZ
G20: Übel und gefährlich…taz
G20: „Das ist doch Türkei“…Zeit
G20: Augen zu und durch!…Cicero
Debatte: „Eine nicht enden wollende Quälerei“…taz
Debatte: Die Ehe ist auch keine Lösung mehr…Welt
Debatte: Die Artisten in der Zirkuskuppel radlos…Jungle World
Debatte: Der Irrgarten der arabischen Intrigen…NZZ
NRW: Laschet warnt Union vor Rechtsruck…Spiegel
NRW: „Die CDU hat ihre Seele verloren“…Welt
NRW: Michael Groschek spricht von einer „Großinventur“…KStA
NRW: „Ehe für alle ist verfassungsrechtlich nicht in Ordnung“…RP Online
Bochum: Caritas wird neues Frauenhaus bauen…WAZ
Dortmund: „Vielfalt. Jetzt erst recht!“…Nordstadtblogger
Duisburg: Ziel ist die Sinnlosigkeit…WAZ
Essen: Wilde Müllberge treiben Essener Entsorger zur Verzweiflung…WAZ
Veranstaltung: „Das Israelbild in deutschen Schulbüchern“

Die Regionalgruppe Ruhr des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft lädt am 20. Juli zu einem Vortrag mit dem Thema „Das Israelbild in deutschen Schulbüchern“ in die Uni Essen.
Klassenkampf von oben – Die radikale Linke entsorgt sich
Die Schuldfrage nach der Eskalation gestern Abend in Hamburg hat sich erledigt. Egal, ob der Anlass der Riots im Einzelnen nun in der Polizeitaktik oder der Demonstration lag: Der schwarze Mob während des G20-Gipfels hat gezeigt, dass von der „besseren Welt“, die mal als möglich galt, nichts geblieben ist. Jetzt heißt es nur noch: Wir hier oben links gegen euch da unten.
„Unregelmäßigkeiten“: Prinzregenttheater in Bochum bekommt keine Landesförderung mehr

Das Bochumer Prinzregenttheater bekommt keine Landesförderung mehr. Grund sind nach Angaben der Bezirksregierung in Arnsberg „Unregelmäßigkeiten“ aus dem Jahr 2014, die bei einer Prüfung durch das Staatliche Rechnungsprüfungsamt Arnsberg für das Abrechnungsjahr 2014 festgestellt wurden. Auf Anfrage dieses Blogs teilte die Bezirksregierung mit: „Daraufhin wurde das Verfahren an die übergeordnete Behörde, den Landesrechnungshof, weitergeleitet und die Bezirksregierung Arnsberg über das laufende Verfahren in Kenntnis gesetzt. Bei den derzeit zurückgehaltenen Förderungen handelt es sich um Gelder aus der institutionellen Kulturförderung. Aufgrund des laufenden Verfahrens kann die Bezirksregierung Arnsberg keine weiteren Auskünfte erteilen.“ Die Stadt Bochum versichert auf Nachfrage, die ausbleibenden Zahlungen für das Prinzregenttheater nicht übernommen zu haben. In einer Anfrage will die CDU von der Stadtverwaltung unter anderem wissen, warum der Rat und der Kulturausschuss über die Angelegenheit nicht informiert wurden. Neben den Eintrittsgeldern sind die Fördermittel des Landes NRW und der Stadt Bochum entscheidende Einnahmen des freien Theater.
Die Ruhrbarone haben auch mehrere Fragen an Sibylle Broll-Pape gestellt, die im Jahr 2014 Intendantin des Prinzregenttheater war. Heute ist Broll-Pape Intendantin des ETA Hoffmann Theaters Bamberg und vertretungsberechtigter Vorstand des Theaterverein Prinz Regent e. V.:
1. Welche finanziellen Unregelmässigkeiten beim Prinz-Regent-Theater (PRT) stellte die Bezirksregierung Arnsberg für das Jahr 2014 fest?
2. Wir wirken sich die zurückgehaltenen Fördergelder auf die Arbeit des PRT aus?
3. In wie weit waren Sie für die Unregelmässigkeiten verantwortlich?
4. Welche Konsequenzen wurden aus dem Vorfall gezogen?
5. Trifft es zu, dass sie mit dem Gedanken spielen, Bamberg zu verlassen und ans PRT zurück zu kehren?
Bislang erhielten wir auf die Fragen keine Antworten. Sollte sich Sibylle Broll-Pape entscheiden, uns doch noch zu antworten, werden wir diesen Beitrag aktualisieren.
Den Sieg verspielt

Gestern Abend in der Hafenstraße auf St. Pauli. 12.000 Menschen sind zur „Welcome to Hell“ Demonstration eines antikapitalistischen Bündnisses gekommen. Nur 1.000 von ihnen tragen schwarz und sind teilweise vermummt. Nicht die vom Verfassungsschutz befürchteten 8-10.000. Die Demonstration schafft es keine 50 Meter weit, bis sich hunderte Polizisten ihr in den Weg stellen. Dann geht erstmal nichts mehr. Der Polizei haben sich zu viele Demonstranten vermummt. Das will sie nicht akzeptieren. Andreas Blechschmidt, Anmelder der Demo und aktiv in der „Roten Flora“ läuft herum, überzeugt Autonome ihre Vermummung abzulegen. In weiten Teilen gelingt ihm dies. Vom Lautsprecherwagen der Demonstranten gibt es Durchsagen, man solle sich nicht provozieren lassen, nichts Unbedachtes tun. Die Menschen halten sich daran.
Doch der Hamburger Polizei geht es nicht schnell genug. Plötzlich stürmen Beamte in die Menge, versuchen den „Schwarzen Block“ vom Rest zu trennen. Es kommt zu hektischen Szenen. Wer es nicht schafft über eine Mauer zu fliehen, versucht sich gegen die Attacke der Polizei zu wehren. Die Polizei nimmt das nicht hin. Von allen Seiten rücken Beamte an, jagen die Demonstranten mal in die eine, mal in die andere Richtung. Journalisten von N24 über den NDR, den Deutschlandfunk und Spiegel Online beschreiben, dass die Eskalation von der Polizei ausging. Die Autonomen sind die moralischen Sieger. Ihre Prophezeiung, die Polizei würde die Demonstration grundlos eskalieren lassen, bewahrheitet sich.