Den Sieg verspielt

Wasserwerfer nach „Welcome to Hell“. (Foto: @infozentrale)

Gestern Abend in der Hafenstraße auf St. Pauli. 12.000 Menschen sind zur „Welcome to Hell“ Demonstration eines antikapitalistischen Bündnisses gekommen. Nur 1.000 von ihnen tragen schwarz und sind teilweise vermummt. Nicht die vom Verfassungsschutz befürchteten 8-10.000. Die Demonstration schafft es keine 50 Meter weit, bis sich hunderte Polizisten ihr in den Weg stellen. Dann geht erstmal nichts mehr. Der Polizei haben sich zu viele Demonstranten vermummt. Das will sie nicht akzeptieren. Andreas Blechschmidt, Anmelder der Demo und aktiv in der „Roten Flora“ läuft herum, überzeugt Autonome ihre Vermummung abzulegen. In weiten Teilen gelingt ihm dies. Vom Lautsprecherwagen der Demonstranten gibt es Durchsagen, man solle sich nicht provozieren lassen, nichts Unbedachtes tun. Die Menschen halten sich daran.

Doch der Hamburger Polizei geht es nicht schnell genug. Plötzlich stürmen Beamte in die Menge, versuchen den „Schwarzen Block“ vom Rest zu trennen. Es kommt zu hektischen Szenen. Wer es nicht schafft über eine Mauer zu fliehen, versucht sich gegen die Attacke der Polizei zu wehren. Die Polizei nimmt das nicht hin. Von allen Seiten rücken Beamte an, jagen die Demonstranten mal in die eine, mal in die andere Richtung. Journalisten von N24 über den NDR, den Deutschlandfunk und Spiegel Online beschreiben, dass die Eskalation von der Polizei ausging. Die Autonomen sind die moralischen Sieger. Ihre Prophezeiung, die Polizei würde die Demonstration grundlos eskalieren lassen, bewahrheitet sich.

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Der Ruhrpilot


NRW: 
Lesung für Deniz Yücel…KStA
Debatte:
 Bundesregierung fordert Anklageschrift im Fall Yücel…Welt
NRW: Regierung stellt Ditib klare Bedingungen…Kölnische Rundschau
NRW: Schwarz-Geldb  will sich im Bundesrat bei „Ehe für alle“ enthalten…RP Online
NRW: Laschet will sich handlungsfähig machen…Post von Horn
Debatte: Hölle, Hölle, Hölle…taz
Debatte: Was bisher geschah...Jungle World
Debatte: Der Erzbischof und die Feministin…Cicero
Debatte: Willkommen in der Steinzeit…NZZ
Debatte: Anarchie im Kibbuz...Jungle World
Debatte: Der Staat legalisiert die Enteignung von Urhebern…NZZ
Debatte: Fraunhofer-Forscher – Umweltzone ist komplett unnütz…Augsburger Allgemeine
Ruhrgebiet: Schnapstrinken jetzt offiziell Kunst…Bild
Ruhrgebiet: Alice Merton sorgt für lautstarken Bochum-Total-Auftakt…WAZ
Duisburg: Marxloh von Studierenden erforscht…RP Online
Duisburg: Laut GEW fehlt dreistellige Zahl von Lehrern an Grundschulen…WAZ
Essen: Ebe-Prozess – Kunze legt Revision beim Bundesgerichtshof ein…WAZ

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Pressefreiheit in der Türkei: Weltrekord statt Schweigen

Ali Ergin Demirhan im November 2016. Foto: Felix Huesmann

Die Lage der Pressefreiheit bleibt weiterhin miserabel. Deniz Yücel ist seit 143 Tagen grundlos in Haft und mit ihm unzählige türkische Journalisten – von Oppositionellen und Menschenrechtlern ganz zu schweigen. Ein Medium, das von Zensurversuchen und Repression schon lange betroffen ist, ist die linke Plattform Sendika.org. Die Seite wurde nun zum 49. Mal vom türkischen Staat gesperrt. Die Kollegen reagieren jedoch kreativ auf die bislang recht

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Alles was Du über das Glasverbot auf Bochum Total wissen musst!


Heute beginnt das Festival Bochum-Total. Und weil SPD und Grüne gerne Menschen etwas verbieten, ist Glas, zum Beispiel in Form unseres guten Freundes Bierflasche, verboten.

1. Die Ordner des Veranstalters haben gar nichts zu sagen, hier reicht der Hinweis: Ich möchte nicht mit ihnen sprechen.
Vorsicht, sie könnten trozdem übergriffig werden
2. Die Ordnungsamtsmitarbeiter können dir kein Bußgeld abnehmen, sie müssten erst vor Ort ein Zwangsgeld androhen (dann ist immer noch Zeit mit der Flasche weg zu gehen oder diese zu entsorgen) Aber Vorsicht! Erfahrungsgemäß kennen die sich nicht mit ihrer eigenen Allgemeinverfügung aus, stellen sich in den Weg, versuchen fangen zu spielen oder behaupten Blödsinn….
3. Die Polizei darf alles, es sei denn Du hast das VG Gelsenkirchen auf deiner Seite.

„Es war ein Fehler“

Thomas Bernau vor der Markthalle in Buer. Foto: Ralf Nattermann

Der Unternehmer Thomas Bernau hat die Markthalle in Buer 2014 gekauft. Seitdem ist nicht viel passiert. Anfang Juni hat die Stadt den Bebauungsplan geändert. Damit soll die „alte Markthalle“ wiederbelebt werden, die am Ende ziemlich trostlos aussah und mit vielen Leerständen daherkam. Außerdem will die Stadtverwaltung mit den Änderungen Einzelhandel im großen Stil verhindern. Thomas Bernau fühlt sich getäuscht und sieht sein Eigentum bedroht. Die Situation ist verfahren. Michael Voregger hat mit Thomas Bernau gesprochen.

Michael Voregger: Herr Bernau, warum haben Sie die Markthalle damals gekauft?

Thomas Bernau: Aus zwei Gründen: Es ist einfach ein tolles Gebäude und hat über die Stadtgrenzen hinaus einen hohen Bekanntheitsgrad. Außerdem war der Kaufpreis zum damaligen Zeitpunkt sehr günstig.

Das war 2014. Wie war die Situation damals?

Wir hatten bereits ein Jahr vorher mit der Bank und dem alten Eigentümer verhandelt. Das war sehr aufwändig, denn es ging um erhebliche Verzichte auf deren Seite. Ende 2014 haben wir den Notarvertrag geschlossen und hatten zu dem Zeitpunkt nur noch 50% Mieter im Objekt. Die aufgelaufenen Mietschulden beliefen sich auf rund 400.000 Euro. Wir sind aufgrund der vorliegenden ordnungsrechtlichen Genehmigungen davon ausgegangen, dass in den letzten Jahren ausschließlich gastronomische Betriebe eine Konzession durch die Stadt Gelsenkirchen erhalten haben. Das war ein Fehler.

Was hatten Sie für die Markthalle geplant??

Die Vergangenheit hat mit Kronsky und Mezzomar gezeigt, dass hier erfolgreiche Gastronomen am Werk waren und nicht alles so schlecht lief, wie es jetzt im Rückblick auf die letzten Jahre erscheint. Zum Schluss haben Billiganbieter und Ketten wie Subway ein eher schlechtes Bild abgeliefert. Die Markthalle war ziemlich runtergekommen. Wir haben geglaubt, dass wir durch das Einziehen einer Decke vier bis fünf große Gastronomieflächen etablieren können. Beim Einreichen des Bauantrags mussten wir jedoch zu unserer Verwunderung feststellen, dass hier in Wirklichkeit 80% Handel und nur 20%

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Prostituiertenschutzgesetz Teil 3: Blaulicht gegen Rotlicht


Seit dem 01. Juli ist es nun in Kraft, das neue Gesetz zur Regulierung der Prostitution. Es sind keine Sonderkommandos bei Razzien in Bordelle und Laufhäuser eingedrungen. Die sonstige Medienlandschaft arbeitet sich am nun geltenden Kondomzwang für jede sexuelle Handlung ab. Obwohl dieser Kondomzwang bereits seit 2002 in Bayern gilt. Keine neue Idee also. Aber was ändert sich denn nun wirklich im ältesten Gewerbe der Welt und wie wird es die Rotlichtbranche verändern?

Man kann dem Familienministerium unter Frau Scheswig nicht unterstellen, dass es seine Arbeit nicht gründlich gemacht hätte. Kommt das immer noch gültige erste Gesetz mit drei knappen Paragrafen aus, so sind es in dem nun ergänzend dazu in Kraft getretenem Prostitutionsschutzgesetz derer 38 Stück. Zum ersten Mal gibt es nun in Deutschland ein Bundesgesetz, das bundesweit einheitlich regelt, auf welcher Rechtsgrundlage Prostituierte und Betriebe fortan arbeiten dürfen. Für Prostituierte wird eine regelmäßige Gesundheitsberatung und Registrierung Pflicht.

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Der Ruhrpilot

Stadtbahn Dortmund


Ruhrgebiet:
 ÖPNV-Tickets werden schon wieder teurer…Bild
Ruhrgebiet: VRR erhöht die Preise, vereinfacht aber sein Tarifsystem…RP Online
Debatte: Jenseits des Regenbogens…Welt
Debatte: Öffnungsklausel für Koalitionsverträge?…FAZ
Debatte: Die einzige mit Profil ist die Linkspartei…Welt
Debatte: Gipfelflüsterer und Wildcamper…Jungle World
Debatte: Die Mehrheitskanzlerin…NZZ
Debatte: Weshalb überhaupt heiraten?…Cicero
Bochum: Grundsteuererhöhung falscher Weg…Bo Alternativ
Dortmund: Dorstfelder empört über Neonazis im offenen Vollzug…WAZ
Duisburg: Minister Stamp kritisiert „nicht zu rechtfertigende Fehler“ beim Fall Bivsi…RP Online

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Gentleman MTV unplugged – Live wieder auf Tour im Winter 2017

16.08.2016 / Amphitheater Gelsenkirchen

 

Gentleman präsentierte, mit dem am 7. November 2014 erscheinenden Album „MTV Unplugged“, seine bekanntesten und erfolgreichen Hits in neuen musikalischen Arrangements. Mit Streichern und einem großem Musikeraufgebot nahm der aus Osnabrück stammende Reggae Sänger seine Klassiker wie „Dem Gone“, „Superior“ oder „Send A Prayer“ in einer Live Session im August 2014 im Kölner Stadtgarten neu auf, zu der auch hochkarätige Gastsänger wie Christopher Martin, Shaggy, Tanya Stephens, Milky Chance und Marlon Roudette, mit dem Gentleman dem Mattafix-Classic “Big City Life” neues Leben einhauchte, geladen waren.

Als erster Reggaemusiker überhaupt hat Gentleman ein MTV-Unplugged-Konzert gegeben und es entstand ein langes, intimes und grandioses Konzert.

Damit, neben dem ausgewählten Publikum an jenem Abend, auch alle restlichen Fans in Deutschland in den Akustikgenuss der Songs kommen konnten, tourte Gentleman zusammen mit seinen Musikern bereits 2015 und 2016 erfolgreich durch die Lande.

Aufgrund der überwältigenden Resonanz geht Gentleman auch dieses Jahr erneut mit seiner gefeierten „MTV unplugged“-Show auf Tour. Diesmal jedoch zum letzten Mal. Im Winter 2017 tourt Gentleman an über 15 Terminen durch Deutschland und Europa, um sein einzigartiges Musikprojekt noch einmal zu präsentieren, wieder mit erstklassigen Musikern und hochkarätigen Gästen auf der Bühne.

Passend zur Vorweihnachtszeit eine ideale Gelegenheit, um das Jahr auf besinnliche Art ausklingen zu lassen. Zur idealen Einstimmung auf die Konzerte erscheint im Frühsommer auch das Album „The Selection“ – Die besten Songs der letzten Jahre, erhältlich als Doppel-CD und in limitierter Ausgabe als Vinyl-Fanbox.

Termine

30.11.2017 RuhrCongress Bochum

12.12.2017 Palladium Köln ausverkauft !

Zusatzshow am 22.12.2017 ebenfalls im Palladium Köln !

Tickets für alle Shows gibt es im Headline Ticketshop !!