Der Ruhrpilot

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Dr. Brigitte Mohn, Mitglied des Vorstandes der Bertelsmann Stiftung Foto: Foto: Land NRW / M. Hermenau

NRW: Der Bertelsmann-Komplex…RP Online
NRW: Zusammenarbeit mit Bertelsmann – Kritik an Landesregierung…RP Online
NRW: Land will Erdogan-Besuch verhindern…KStA
NRW: Erdogan kommt nach Deutschland!…Bild
Debatte: #FreeDeniz…Jüdische Allgemeine
Debatte: Europaweite Solidarität für „Welt“-Reporter Deniz Yücel…Welt
Debatte: Wohl und Wehe der Globalisierung…NZZ
Debatte: Das Risiko der weißen Kügelchen…Süddeutsche
Debatte: Kritiker ohne Antworten…Cicero
Debatte: „Ein Algorithmus ist niemandem verantwortlich“…Novo Argumente
Debatte: Regierung beschließt das noch vor einem Jahr Undenkbare…Welt
Debatte: Afghanistan-Moral…FAZ
Ruhrgebiet: Was bedeutet der RWE-Rekordverlust fürs Revier?…Bild
Ruhrgebiet: RWE will erst 2018 Dividende zahlen…WR
Ruhrgebiet: A 40 in Bochum wird für 222 Millionen Euro ausgebaut…WAZ
Ruhrgebiet: Literaturvernetzer werden dringend gesucht…WP
Ruhrgebiet: Veranstalter verkünden endgültiges Aus für „Rock im Revier“…WAZ
Dortmund: Warum das Westfalenforum wohl ein Sorgenkind bleibt…WAZ
Duisburg: Stadt räumt zwei Schrottimmobilien in Marxloh…WAZ
Essen: Stadt hat für Atom-Unfall 453.000 Jod-Tabletten gehortet…WAZ

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Erzähler als Bedingung für künstlerische Literatur


Bei dem präsentierten Text handelt es sich um einen vierteiligen Auszug aus Mark Ammerns aktueller Arbeit an einem literarischen Konzeptbuch, das im AutorenVerlag Matern erscheinen wird. Dieses zukünftige Kapitel hatte er bereits in seinem Blog vorveröffentlicht, um einen Eindruck zu geben, was ihn derzeit umtreibt. Dort sind die Beiträge unter einem Stichwort separat gelistet, zudem in umgekehrter Reihenfolge. Hier ist es hingegen möglich, die Texte in einem Rutsch zu lesen. Viel Vergnügen!

 

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Besser verschlüsseln!

„Ausspähen unter Freunden, dass geht gar nicht“ erklärte die Bundeskanzlerin nachdem bekannt wurde das amerikanische Geheimdienste sie abgehört hatten. Aber im Grunde hat Angela Merkel nie was gewusst, wie sie vor dem Untersuchungsausschuß des Bundestages aussagte. Die Ausweitung der Befugnisse des BND durch Ihre Regierung hat sie da auch gnädig verschwiegen.
In der Diskussion über Internetsicherheit hat sich der Fokus der öffentlichen Wahrnehmung verschoben. Der Schwerpunkt liegt nun auf Fake-News, Contentbots und der Regulierung von Facebook.

Die real existierende weiterbestehende Überwachung des Internetdatenverkehrs ist dabei fast in Vergessenheit geraten. Die von Snowden veröffentlichten „Tempora“ -Dokumente belegen eindeutig, dass NSA und GCHQ den gesamten Datenverkehr von Europa in die USA mitschneiden. Vollständig. Im drei Tage Rhythmus. Jede E-Mail, jedes Foto, jeden Website-Aufruf und jegliche sonstige Interaktivität. NSA und GCHQ schauen damit potenziell in jeden Raum der mit einer internetfähigen Kamera ausgerüstet ist, also in dem sich ein Laptop, Tablet oder Smartphone mit Kamera befindet. Sie öffnen potenzielle jedes verschickte Dokument, jeden Chat, jede E-Mail.

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Erdogan Respekt beibringen


Bei Lichte betrachtet ist der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan nicht mehr als das Staatsoberhaupt eines Schwellenlandes, das seine inneren Konflikte nicht friedlich lösen kann, wirtschaftlich gerade abstürzt und auf dem Weg in eine Diktatur ist. Seine Erfolglosigkeit und die seiner Regierung überdeckt Erdogan durch ein immer autoritäreres Auftreten: Das Referendum, für das er wohl auch in Deutschland werben will, beendet die Demokratisierung der Türkei auf absehbare Zeit. Der Welt-Korrespondent Deniz Yücel wird, wie hunderte Journalisten, mit fadenscheinigen Begründungen in der Türkei in Haft gehalten. Oppositionspolitiker werden verfolgt. In Deutschland sind Imame des Moscheeverbandes Ditib mutmaßlich als Spitzel tätig, türkische Konsulate sollen Eltern und Lehrer auffordern,  in Schulen  Erdogan-Kritiker auszuspionieren.

Wenn sich ein Land all dies gefallen lässt, zeigt es Erdogan nur, dass er machen kann was er will. Machtmenschen wie Erdogan nutzen eine solche Schwäche aus. Die Bundesregierung sollte alle Eltern auffordern, Mitarbeiter der türkischen Konsulate zu melden, die sie als Spitzel anwerben wollen. Die Konsulatsmitarbeiter können dann am nächsten Tag die Bundesrepublik verlassen. Wenn Ditib als Spionagezentrale auftritt, gehört der Verband verboten. AKP-Politiker, die hier, formal wie am Samstag in Oberhausen der türkische Ministerpräsident Yildirim, als Privatperson und damit ohne diplomatische Immunität, für die Todesstrafe und die Abschaffung der Demokratie werben, sollte die Einreise verweigert werden.“

Erdogan sagte im Dezember, er habe keinen Respekt vor der deutschen Justiz. Es ist Zeit, ihm diesen Respekt beizubringen.

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Der Ruhrpilot

Recep Tayyip Erdogan Foto: swiss-image.ch/Photo by E.T. Studhalter Lizenz: CC BY-SA 2.0


NRW:
 Spionage wegen Erdogan in Schulen?…General Anzeiger
NRW: Armin Laschet hat keine Angst vor „Konservativen Kreisen“…RP Online
NRW: Drei von vier Abschiebungen scheitern…Bild
Debatte: Sehr sehr gute Berichterstattung über Deniz Yücel…Prinzessinnenreporter
Debatte: Diese 14 Dinge kann jeder tun, um Wladimir Putin zu stoppen…Huffpo
Debatte: Schulz redet vom Morgen und meint nur das Gestern…Welt
Debatte: Bedingt zahlbereit…Cicero
Debatte: Wie viel Höcke muss sein?…FAZ
Debatte: Hassarchitektur und die Neue Linke…Novo Argumente
Bochum: Peter-Weiss-Preis 2008 wird in der Sparte Theater vergeben…WAZ
Dortmund: Braunes Haus…FAZ
Duisburg: TaM-Chefin kämpft um ihr Theater am Marientor…WAZ
Essen: Anti-AfD-Demo – Polizei und Bündnis kompromissbereit…WAZ

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Recht kurzweilig: Unfälle gibt es viele – aber auf der Arbeit?

Gina Bronner-Martin erklärt ausgewählte Themen und Urteile aus dem Wirtschaftrecht. (Foto: Andre Sebastiani)

Gina Bronner-Martin (50) ist schreibende Juristin und Medienpsychologin und lebt bei Landsberg. Ihre Artikelserie „Recht kurzweilig“ handelt von Themen und Urteilen aus dem Wirtschaftsrecht. Heute geht es um die Frage: was ist überhaupt ein Arbeitsunfall?

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Wie geht plumpe Eigen-PR? Machs wie Polisphere!

Karte der deutschen Medienlandschaft

Was macht  ein Laden wie „Polisphere„, der sich selbst als „Denkfabrik“ sieht, aber irgendwo zwischen Lobby-Klitsche und PR-Bude changiert, um im Wahljahr ins Gespräch zu kommen? Er haut eine Karte der deutsche Medienlandschaft raus. Das ist nicht dumm, denn vor allem Medienleute interessieren sich für Medien und reden danach ganz fürchterlich viel über sowas. Und der gemeine Wutbürger ist auch nicht unglücklich, wenn er von irgendwas, was nicht nach einem Haufen Irrer aussieht, Stoff zum Argumentieren bekommt. Sowas kann man ordentlich machen, in dem man sich intensiv mit Medien auseinandersetzt. Oder man kann es machen wie Polisphere:

„Unsere Übersicht ist selbstverständlich nur eine Diskussionsgrundlage und keine wissenschaftliche Ausarbeitung, beruht auf persönlichen Einschätzungen (nicht nur des polisphere-Teams) und ist natürlich nicht abschließend (ja, die großen Regionalzeitungen fehlen…). Wir freuen uns auf konstruktives Feedback!“

Sieht so aus, als habe man mit ein paar Kumpels am Tresen geplaudert und dann mal alles aufgeschrieben, was denen nach ein paar Bieren so einfiel.  Zum Beispiel, dass man die Jungle World besser nicht lesen soll, aber die Junge Welt mehr „Basisinformationen“ bereit stellt.  Und ARD und ZDF, die beiden Vergnügungsdampfer  für Senile, verlässliche Nachrichtenquellen sind. Augsteins Wochenpostille für Pseudointellektuelle, Der Freitag, gilt dann als analytisch und nt-tv wird höher eingeschätzt als Spiegel-Online. Dazu der kumpelige Ton „Einfach nein“, „Besser nicht lesen“ – mit so einem Kram schafft man schnell Reichweite in den sozialen Medien bekommen, was dieser Artikel ja belegt, allerdings zeigt man auch, dass Kompetenz nicht gerade die eigene Stärke ist. Es ist nicht gut wenn alle darüber reden, dass man keine Ahnung hat. So geht plumpe Eigen-PR, die nach hinten losgeht.

Und dann gibt es da noch eine gewisse Nähe zu den gelobten Medien. Martin hat dazu etwas auf den Salonkolumnisten geschrieben.