NRW: Streit im Landtag um Arbeitslosen-Zahlen im Ruhrgebiet…Der Westen NRW: „…ist eine multiple Persönlichkeit“…Welt Debatte: Die technischen Grenzen der volatilen Stromerzeugung…Novo Argumente Debatte: Die Rückkehr höherer Ölpreise…FAZ Debatte: Eine Indiskretion, die wohl schwere Folgen haben wird…Welt Ruhrgebiet: Gabriel kämpft gegen die AfD-Angst…Welt Bochum: Warum sich ein Besuch beim Zeltfestival lohnt…Ruhr Nachrichten Dortmund: Soko Rechts ermittelt nach Messer-Angriff…Der Westen Essen: Obdachlosen-Initiative spaltet sich ab von „Essen packt an“…Der Westen
„Ich sehe auch nicht, dass man von Seiten der Wirtschaftsförderer systematisch Anstrengungen unternimmt, die einheimische Industrie zu einem starken Wachstumspol zu entwickeln.“
Der gebürtige Schweizer Franz Lehner lebt und arbeitet seit vielen Jahren im Ruhrgebiet. Er ist emeritierter Professor für angewandte Sozialforschung der Ruhr-Universität Bochum und ehemaliger Präsident des Instituts Arbeit und Technik. Er ist als wissenschaftlicher Berater und Publizist tätig. Gemeinsam mit Hans-Peter Noll hat er jetzt ein Buch über die vermeintliche Metropole Ruhrgebiet geschrieben.
Michael Voregger: Der Titel lautet „Ruhr: Das Zukunftsprojekt – Von der eingebildeten zu wirklichen Metropole“. Einen Titel für ein Buch zu finden ist ja immer schwierig. Warum dieser Titel?
Franz Lehner: Weil uns immer geärgert hat, dass in der Region überall „Metropole Ruhr“ geschrieben wird. Das Ruhrgebiet ist zwar groß, aber es ist deshalb noch lange keine Metropole. Man lügt sich da gerne in die Tasche. Was mich ebenso stört, ist, dass viele sagen: „Wir sind Metropole Ruhr“, aber dann tun sie nichts mehr. Und denken, die anderen seien zu blöd, das zu merken. Statt zu überlegen: „Wie werden wir attraktiver?“ gehen sie auf ihren Trampelpfaden weiter. Das war der Hintergrund für den Titel, aber der Schwerpunkt liegt bei „Ruhr: das Zukunftsprojekt“. Wir haben es konstruktiv und nicht nur negativ benannt.
Dieter Gorny ist nicht nur Chef des fabulösen European Centers for Creative Economy sondern wurde von Wirtschaftsminister und Nebenerwerbs SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel zum Beauftragten für Kreative und Digitale Ökonomie ernannt.
Und auch als solcher, mach Gorny das, was er am besten kann: Er produziert heisse Luft, die schlichte Gemüter schon einmal mit bedeutsamen Aussagen verwechseln. Ein kleines Beispiel findet sich im aktuellen ECCE-Newsletter.
„ecce-Geschäftsführer und Beauftragter für Kreative und Digitale Ökonomie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie Prof. Dieter Gorny forderte in seiner Key Note ein gerechtes Regelwerk: „Wir brauchen dringender als je zuvor eine digitale Strategie, ein Konzept für klares Wachstum und, damit einhergehend, ein politisches wie gesellschaftliches Verständnis dafür, dass ein solches Wachstum auch einen spezifischen Rechtsrahmen im kulturellen digitalen Raum braucht.“
Nun ist Gorny dabei ein kleiner Fehler unterlaufen. Er hat als „Beauftragter für Kreative und Digitale Ökonomie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie“ nicht mehr zu fordern,
Wer in Dortmund und Umgebung lebt, dem dürfte das Straßenmagazin ‚bodo‘ natürlich ein Begriff sein. Auch wir hier im Blog der Ruhrbarone weisen ja regelmäßig auf die neuen Hefte, durch dessen Verkauf Wohnungslose unterstützt werden, an dieser Stelle hin.
Auch das BVB-Internet-Fanmagazin ‚Schwatzgelb.de` ist vielen Lesern hier sicherlich schon bekannt. Zumindest eben dann, wenn man sich für Fußball interessiert und es dabei mit den Borussen hält.
Diese beiden namhaften Institutionen der Region arbeiten aktuell zusammen und bringen in Kürze, zum ersten Heimspiel der neuen Bundesliga-Saison des BVB, ein Sonderheft im Printformat auf den Markt. Und das Beste daran: Die Käufer fördern mit einem Kauf zu 100% einen wohltätigen Zweck!
Ruhrgebiet: „Es ist fünf vor zwölf für die SPD“…Handelsblatt NRW: Warum Nordrhein-Westfalen ein islamistischer Hotspot ist…FAZ NRW: Kommunen verdienen teilweise Geld mit ihren Schulden…Focus NRW: Land will Geld vom Bund für Terror-Prozesse…Berliner Morgenpost Debatte: Natürlich länger arbeiten – wir leben ja auch länger…Welt Debatte: The evil empire of Saudi Arabia is the West’s real enemy…Independent Debatte: Nicht geheuere Mineralölsteuer…FAZ Debatte: AfD und Flüchtlinge – Das falsche Feindbild…Cicero Ruhrgebiet: Gabriel im Ruhrgebiet – „Wenig versprechen, viel halten“…NOZ Ruhrgebiet: „Der ‚Islamische Staat‘ ist Faschismus“…Welt Ruhrgebiet: Sigmar Gabriel auf Tour „im Pott“…RP Online Ruhrgebiet: Gläubige und Säkulare…RP Online Dortmund: Favoriten für den Schauspielpreis stehen fest…Der Westen Duisburg: Schüler schnuppern Hörsaal-Luft in Sommer-Uni…Der Westen Essen: Polizei will weitere unangemeldete Groß-Radtouren verhindern…Der Westen Essen: OB fordert Entlastung in der Flüchtlingsfrage…Der Westen
Michael Brück sitzt für die Nazi-Partei Die Rechte im Rat.
In Dortmund kam es gestern zu einem bewaffneten Angriff durch drei Maskierte auf einen Nazi-Gegner, der dabei von einem Messer verletzt wurde. Der Verletzte war zwei Wochen zuvor von zwei bekannten Neonazis angegriffen worden, die er daraufhin anzeigte. Über die Anzeige sollen Nazis dann an seine Adresse gekommen sein. Einer der beiden angezeigten Rechtsradikalen soll zur Zeit auf seinen Haftantritt warten, der andere ein Mandatsträger der Nazi-Partei Die Rechte sein.
Verstärkung für Blau-Weiß: Der VfL Bochum 1848 hat den ehemaligen deutschen Junioren-Nationalspieler Alexander Merkel ablösefrei verpflichtet. Der 24-jährige Mittelfeldspieler, der in Almaty geboren wurde und sowohl die deutsche als auch die kasachische Staatsbürgerschaft besitzt, stammt aus der Jugend des VfB Stuttgart und wechselte bereits mit 16 Jahren zum italienischen Top-Club AC Mailand. Der Vertrag des kasachischen Nationalspielers läuft bis zum 30.06.2018.
Sportvorstand Christian Hochstätter freut sich darüber, „dass wir einen jungen und talentierten Spieler nach Deutschland zurückgeholt haben. Die Verpflichtung von Alexander Merkel wird die Qualität unseres Kaders weiter steigern.“
Zugegeben, die zurückliegende Fußball-EM war natürlich längst nicht durchgängig ein echter Augenschmeichler für die Fußballfans im Lande. Eher im Gegenteil! Das haben wir ja auch hier im Blog bereits wiederholt thematisiert. Und trotzdem gehört es für mich, so wie wohl auch für viele andere, einfach dazu, sich nach den Turnieren ein Erinnerungsstück in gedruckter Form, mit Spielberichten, mit den schönsten Fotos, in den heimischen Bücherschrank zu stellen.
In diesem Jahr habe ich mich für zwei Ausführungen entschieden. Eine etwas preisgünstigere, eine etwas umfangreiche und dementsprechend teurere.
Fangen wir heut zunächst einmal mit der preisgünstigeren Variante an.
Sportreporter Gerhard Delling war in Frankreich hautnah dabei. Er und sein Team haben alle Spiele und die wichtigsten emotionalen Momente dieser EM in diversen Reportagen und Fotostrecken festgehalten: Das Elfmeterdrama gegen Italien, die Siege der EM-Neulinge Island und Wales über die Favoriten England und Belgien. So entstand in Zusammenarbeit mit der Sportredaktion des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages ein feines, kleines Büchlein zur EM, welches ich heute hier empfehlen möchte.