Gelsenkirchen: Diskussionsabend zum Film ‚Liga Terezin‘

Es sind zwar noch ein paar Tage bis dahin, doch auf interessante Diskussionsveranstaltungen kann man ja eigentlich gar nicht früh genug aufmerksam machen: Anlässlich des „Erinnerungstages im deutschen Fußball – an den Spieltagen um den 27. Januar 2016“, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz und dem Gedenktag an die Opfer des nationalsozialistischen Deutschlands, stellt Oded Breda den Film ‚Liga Terezin‘ mit dem israelischen Filmemacher Mike Schwartz u.a. nun auch in Gelsenkirchen vor.

Worum geht es? Das Konzentrationslager Theresienstadt diente den Nazis als „Vorzeigeghetto“. Es war das einzige Lager mit einer Fußballliga. Im Kasernenhof spielten Gefangene gegeneinander, die Nazis nutzten Filmaufnahmen davon für ihre Propaganda. In der „Liga Terezin“ gab es Schiedsrichter und handgeschriebene Sportzeitungen, für die Häftlinge war Fußball Ablenkung vom grausamen Alltag.

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Der Ruhrpilot

„Motorhead-IMG 6373“ von Photograph by Rama, Wikimedia Commons, Cc-by-sa-2.0-fr. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 fr über Wikimedia Commons
„Motorhead-IMG 6373“ von Photograph by Rama, Wikimedia Commons, Cc-by-sa-2.0-fr. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 fr über Wikimedia Commons


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Dortmund: Jonas Hofmann verlässt den BVB, wird nun auch offiziell ein ‚Gladbacher‘ Borusse

Jonas Hofmann (li.) kann sich jetzt von seinen alten Teamkollegen aus Dortmund verabschieden. Foto: Robin Patzwaldt
Jonas Hofmann (li.) kann sich von seinen alten Teamkollegen aus Dortmund verabschieden. Foto: Robin Patzwaldt

Zuletzt wurde es bereits vielfach diskutiert, nun ist es also auch amtlich: Der BVB hat Jonas Hofmann an Borussia Mönchengladbach abgegeben.

Finanziell soll das Geschäft für die Schwarzgelben recht lukrativ gewesen sein. Spekuliert wird über eine Ablösesumme zwischen 7 und 8 Mio. Euro. Nicht so schlecht für einen Ergänzungsspieler, welcher in der ersten Saisonhälfte keine 300 Spielminuten in der Liga vorzuweisen hatte.

Hier die offizielle Mitteilung, welche uns soeben aus der Medienabteilung der Dortmunder Borussen erreichte:

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Der beste und der schlechteste Rap 2015

concert-633110_1920BerlinSpreemilieu, die Hauptstadtvertretung der Ruhrbarone, hat zum Nutzen und zur Erbauung ihrer Leser die Lichtblicke und die Tiefpunkte des Raps von 2015 gesichtet und aufbereitet. Unsere regelmäßigen Gastautoren Ralf Fischer und Daniel Fallenstein haben jeweils ihre Favoriten gesammelt. Bonus: In Fischers Flop-Fünf stehen die absolut schlechtesten Tracks des vergangenen Jahres am Pranger. Alles ist übersichtlich unter spreemili.eu/tag/rap-2015 zusammengefasst.

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Thomas Kutschaty Foto: JustizNRW
Thomas Kutschaty Foto: JustizNRW

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Pyogenesis live im FZW Dortmund

pyogenesis-web
Foto Veranstalter

Genau 13 Jahre nach ihrem letzten und erfolgreichsten Album She Makes Me Wish I Had A Gun von 2002, meldeten sich Pyogenesis im August letzten Jahres endlich mit einer neuer Platte zurück!

Angefangen hatte alles vor fast 25 Jahren, als im Sommer 1991 aus einer lokalen Band namens Immortal Hate und dem Stuttgarter Sänger und Gitarristen Flo von Schwarz Pyogenesis hervorging.

Ein Jahr später erschien ihr Debütalbum Ignis Creatio, das unter dem französische Label Osmose Productions aufgenommen und gemischt wurde und aus dem Pyogenesis ganz klar als Vorreiter der aufkommenden Gothic Metal Bewegung hervorgingen.

Als erste deutsche Band vermischten sie Death Metal Gesang mit harten, aber melodischen Riffs und spielten ein Jahr später bereits das nächste Album Sweet X-Rated Nothings ein. Dieses erschien unter ihrem neuen Plattenlabel Nuclear Blast.

Es folgten zehn erfolgreiche Jahre mit weltweiten Tourneen, Plattenveröffentlichungen in den entlegensten Ländern der Erde und Fans über den ganzen Globus versteilt. In dieser Zeit waren Pyogenesis in Mexiko in den Importcharts auf Platz 1, haben in Ungarn vor 560.000 Leuten gespielt, waren bei Rock Am Ring und Rock im Park, haben die MTV und VIVA-Hitlisten angeführt.

Dann folgte ab 2002 eine sehr sehr ruhige Zeit, die im letzten Jahr zur Freude aller Fans ihr Ende fand. Nach einer ausverkauften Comeback-Show in Rumänien, veröffentlichte die Band im Sommer 2015 ihr lang erwartetes sechstes Album. Der Vierer um Sänger und Kopf Flo V. Schwarz kehrt dabei zu seinen musikalischen Wurzeln zurück und veröffentlicht mit A Century In The Curse Of Time nicht nur das vielleicht härteste, sondern auch epischste und anspruchsvollste und das erste Konzept-Album der Bandgeschichte.

Auf Tour sind sie damit seit Mitte Dezember, ihre letzte Station ist am 09.01.2016 das FZW in Dortmund. Tickets gibt es bei Eventim.

www.concertteam.de

Dortmund: Ein Abgang von Jonas Hofmann beim BVB würde zeigen wie schnelllebig Profifußball ist

Jonas Hofmann. Foto: Robin Patzwaldt
Jonas Hofmann stand beim BVB zuletzt häufiger im Abseits. Foto: Robin Patzwaldt

Wieder einmal zeichnet sich ein vorzeitiger Abgang eines ehemaligen, großen Hoffnungsträgers beim BVB ab.

Dem Vernehmen nach soll nur noch die sportmedizinische Untersuchung Jonas Hofmann von einem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach trennen. Die offizielle Bestätigung des Wechsels könnte also bereits in Kürze erfolgen.

Wenn sich das tatsächlich so bestätigen würde, dann hätte der Fanliebling seinen Durchbruch beim BVB endgültig nicht geschafft.

Bereits im Vorjahr war der Mittelfeldakteur bekanntlich an Mainz 05 ausgeliehen worden, nachdem er mit seinen Einsatzzeiten in Dortmund nicht zufrieden war. Auch in dieser Spielzeit stehen für Hofmann bisher nur 285 Einsatzminuten in der Liga zu Buche. Ein Treffer sprang dabei heraus. Deutlich zu wenig für seine eigenen Ansprüche.

Doch konnte der 23-Jährige, wenn er denn mal von Thomas Tuchel das Vertrauen erhielt, wie in der Vorwoche in Köln, auch nicht nachhaltig auf sich aufmerksam machen.

Ein Abgang wäre für die Schwarzgelben daher, wenn man mal ganz ehrlich ist, sportlich wohl auch kein ganz großer Verlust. Das Mittelfeld der Dortmunder Elf ist aktuell für Spieler mit seinen Qualitäten eindeutig zu hochkarätig besetzt.

Und das ist, wenn man mal ein paar Monate zurückdenkt, schon sehr bemerkenswert.

Denn vor rund einem Jahr, als der BVB mit ähnlicher Stammelf das Tabellenende zierte, da war Hofmann noch als einer derjenigen angesehen worden, um den herum man den ‚neuen BVB‘ aufbauen wollte, nachdem für den Sommer 2015 dann ein großer Umbruch im Kader erwartet wurde.

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