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Michael Jackson verstarb heute vor 10 Jahren – Erinnerungen an einen gefallenen Star

In München hat Michael Jackson noch Fans. Foto: Robin Patzwaldt

Am heutigen 25. Juni 2019 ist Michael Jackson schon 10 Jahre tot. Ein Jahrestag, der einen, wie immer man zu einem der erfolgreichsten Künstler der Musikgeschichte stand, nicht gänzlich ungerührt lassen kann.

Für mich, als Kind der frühen 1970er-Jahre, der ich nie einen besonders engen Draht zur Musik von Michael Jackson hatte, ist er trotz allem, ein bedeutender Teil meiner musikalischen Jugend. Wer in den 80er- und 90er-Jahren aufgewachsen ist, so wie ich, für den war es zwangsläufig auch mit der Musik des talentierten Performers nahezu täglich in Kontakt gekommen zu sein. Logisch, dass es einen da auch nicht unberührt lies, als er vor 10 Jahren unter umstrittenen Umständen starb. Seine ganz großen Tage als Künstler hatte der damals 50-Jährige zu diesem Zeitpunkt ohnehin schon lange hinter sich. Weiterlesen

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Drug Checking ist ein Schritt in die richtige Richtung

Sammlung von Designer-Drogen Foto: Drugpic Lizenz: Drugpic Lizenz: CC BY-SA 4.0

Sammlung von Designer-Drogen Foto: Drugpic Lizenz:  CC BY-SA 4.0

Die rot-rot-grüne Koalition in Berlin will Drug Checking erlauben lassen, um Konsumenten zu ermöglichen, Informationen über den Reinheitsgehalt von Ecstasy-Pillen und anderen Drogen zu erhalten. Einen genauen Termin, wann das bundesweit bisher einmalige Projekt an den Start gehen soll, gibt es zwar noch nicht. Ein Gutachten kam jetzt jedoch zu dem Ergebnis, dass das Vorhaben der Berliner Landesregierung rechtskonform ist. Auch die zu dessen Realisierung benötigten finanziellen Mittel wurden bereits bewilligt.

Nachdem sich kürzlich Polizisten dafür ausgesprochen hatten, den Besitz von kleinen Mengen chemischer Drogen nicht mehr zu verfolgen, ist dies ein weiteres Zeichen für ein Umdenken in der Drogenpolitik. Keine deutsche Stadt ist derart für ihre Techno-Kultur und den damit verbundenen Drogenkonsum bekannt wie Berlin. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Berlin womöglich auch ein Vorreiter sein könnte, was eine Entkriminalisierung und bessere Aufklärung von Konsumenten angeht.

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Ruhrbarone-Buchtipp: Von Mougins nach Baden-Baden: Frieder Burda und die Kunst

Was für eine Hitze da draußen! Da mag man ja kaum noch freiwillig vor die Tür gehen. Genau der richtige Zeitpunkt also, um sich mal wieder ein Buch zu schnappen und sich mit extra viel Muße und Ruhe mit etwas zu beschäftigen, wozu einem sonst häufig die notwendige Zeit oder die innere Ruhe fehlt.

Genau das habe ich jetzt getan. Das gerade erschienene Buch „Von Mougins nach Baden-Baden: Frieder Burda und die Kunst“, welches erst Mitte des Monats frisch im Hatje Cantz Verlag veröffentlicht wurde, zog aus irgendwelchen Gründen direkt mein Interesse auf sich.

Dabei sind solche kulturell eher hochtrabenden Werke ansonsten gar nicht unbedingt mein ‚Beritt‘. Nach einer ersten Inaugenscheinnahme kann ich jetzt aber sagen, die dafür investierte Zeit hat sich vollends gelohnt. Weiterlesen

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Cartoons ohne Bilder #57


Beim Bäcker. Sechs Panels.

1. Verkäuferin: „Was darf es denn sein?“
Kunde: „Ein Brötchen.“
2. Verkäuferin nimmt das Brötchen mit der Zange.
3. Verkäuferin tut das Brötchen in eine Tüte.
4. Verkäuferin tippt Preis in die Kasse.
5. Verkäuferin legt die Tüte auf den Tresen.
6. Verkäuferin: „Darf es sonst noch was sein?“
Kunde: „Denken Sie nicht, ich hätte das mittlerweile gesagt?“

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Warum lacht denn niemand?

Es ist eigentlich zum Heulen. Oder zum Lachen. Warum lacht denn niemand? Darüber wundert sich unser Gastautor Felix Hau.

Im Fernsehen haben sie vorhin proklamiert, dass das Mieten von Ferienhäusern ein neuer Trend sei. Und sie haben erklärt, wie es funktioniert: Dass man da in einer Gruppe von Freunden hinfahren und sich die Kosten teilen kann.

In Garzweiler trampeln ein paar Tausend Jugendliche ein Rübenfeld tot, setzen sich dann freiwillig in eine Art künstliche Wüste und beklagen sich darüber, dass man ihnen dort weder Wasser noch Essen serviert. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer (Foto: CDU / Laurence Chaperon)


NRW: 
Beim Thema GroKo offenbaren sich die Differenzen…Welt
NRW: 
Düsseldorfer Duett…FAZ
NRW: AfD-Politiker lästert über „Eurofighter“-Unglück ab…Stern
NRW: Staatsanwälte klagen über falsche Terroristen…FAZ
NRW: Anhörung legt Mängel beim Kinderschutz offen…WN
Debatte: Grüne und AfD machen sich gegenseitig groß(€)…Welt
Debatte: Hass wird immer offener geäußert…FAZ
Debatte: Warum Tiere keine Rechte haben…Jungle World
Debatte: Kanzlerin muss Finanzminister zur Räson bringen…Welt
Debatte: SPD – Noch nichts gewonnen…FAZ
Debatte: Gute Werbung, geschlechte Werbung…Novo
Debatte: Ein demagogischer Trick…Cicero
Debatte: Die Innenpolitiker sind das Problem…Post von Horn
Ruhrgebiet: Hürden beim Studium besonders hoch(€)…WAZ
Ruhrgebiet: Notreparatur legt A 40 lahm…Bild
Bochum: Stadtwerke bauen nächsten Windpark…WAZ
Duisburg: Üble Jobcenter-Methoden…Der Westen
Duisburg: Gebag will am Marientor neue Zentrale bauen(€)…WAZ

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Bitte nicht den Rasen betreten!

Sehen so etwa Demo-Touristinnen aus, die nur auf Action aus sind? Foto: Sebastian Weiermann

Sehen so etwa Demo-Touristinnen aus, die nur auf Action aus sind? Foto: Sebastian Weiermann

Das Aktionsbündnis „Ende Gelände“ hat es wieder getan – am Wochenende wurden der Tagebau Garzweiler sowie die Bahnlinien zu den Kohlekraftwerken Neurath und Niederaußem blockiert. Dabei sollen acht Polizisten und eine unbekannte Zahl von Demonstranten verletzt worden sein.

Wenn man sich Facebook-Kommentarspalten zu den Vorfällen durchliest, stößt man immer wieder auf Menschen, die meinen, man sei nur solange Aktivist, wie man sich an Recht und Gesetz hält. Sobald man z.B. auf das RWE-Betriebsgelände in Garzweiler eindringt, ist man in den Augen dieser Leute nur noch ein Straftäter, so als ob man nicht beides sein könnte.

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Saison 2018/19: Deutscher Profifußball verzeichnet zweithöchsten Ticketabsatz seiner Geschichte

Foto: Robin Patzwaldt

Der Zuschauerzuspruch in der Bundesliga und 2. Bundesliga ist ungebrochen hoch. Die Zahl der abgesetzten Tickets bei den 36 Proficlubs markierte in der zurückliegenden Saison 2018/19 mit insgesamt 18.885.620 den zweithöchsten Wert aller Spielzeiten. Ein höherer Absatz wurde nur in der Saison 2016/17 verzeichnet (19.049.362). Basis der Statistik ist, wie seit Beginn der Erhebung dieser Zahlen und auch in anderen Ligen gängig, die Anzahl der abgesetzten Tickets inklusive Ehren- und Freikarten.

Die Entwicklung der individuellen Zahlen der beiden Ligen korreliert wie üblich auch mit der auf- und abstiegsbedingten Veränderung der Zusammensetzung beider Spielklassen. So hat sich der Schnitt in der Bundesliga im Vergleich zur Vorsaison Weiterlesen

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#EndeGelände: Ein Verhalten bar jeder Vernunft!

Besetze Gleise bei Garzweiler Foto: Sebastian Weiermann Lizenz: Copyright

Dass gegen den Braunkohletagebau im Rheinland aktuell protestiert wird, das finde ich gut und richtig. Auch ich bin grundsätzlich für einen früheren Kohleausstieg, möchte dass alles dafür getan wird Klima und Ressourcen auf diesem Planeten bestmöglich zu schonen, dass die Menschheit sich möglichst demütig und voller Respekt mit unserer Umwelt und der Tierwelt auseinandersetzt.

Über die Bilder, die uns am Wochenende von den #EndeGelände-Aktivisten erreicht haben, habe ich mich trotzdem mächtig geärgert. Das ging teilweise sogar so weit, dass ich zwischenzeitlich richtig aggressiv geworden bin, in Anbetracht der verbreiteten Vorgänge auf dem RWE-Gelände rund um den dortigen Tagebau.

Es ist nämlich eine Sache sich für ein Anliegen in Demos einzusetzen, sich nicht nur nörgelnd in den eigenen vier Wänden darüber aufzuregen, wenn einem etwas in diesem Lande nicht passt. Sich jedoch mit purer Gewalt Zugang auf ein privates Betriebsgelände zu verschaffen, dabei Polizeisperren zu überlaufen, Bahngleise zu blockieren usw., das ist schon etwas ganz anderes und ruft in mir, wie auch in vielen anderen Zeitgenossen, regelrecht Wut und Empörung hervor. Weiterlesen

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