Jetzt auch erstklassig: Das kleine Stadion in Ingolstadt. Foto: Daniel Jentsch
Endlich geht’s wieder los, wird manch einer im Lande heute denken. Denn die Bundesliga startet heute Abend mit dem Spiel FC Bayern München gegen den Hamburger SV in ihre inzwischen schon 53. Saison. Nach dem spektakulären Ende im vergangenen Mai hat es bei allen 18 Clubs, welche in die neue Saison im Oberhaus gehen dürfen. etliche Veränderungen gegeben. Die Meinungen darüber, welcher Verein sich besonders gut und sinnvoll verstärkt hat, und welches Team vielleicht noch aktiv werden sollte auf dem Transfermarkt, gehen wie in jedem Jahr auseinander, auch bei den sogenannten Experten natürlich. Das macht die Sache ja auch stets so diskutabel und unberechenbar.
Einig sind sich in dieser neuen Spielzeit allerdings wohl fast alle, dass der große Titelfavorit einmal mehr FC Bayern München heißen dürfte, und das die Aufsteiger aus Darmstadt und Ingolstadt, welche auch die geringsten Etats und kleinsten Stadien haben, es vermutlich schwer haben dürften den Abstieg am Ende der Runde zu vermeiden. Doch auch hier sind Überraschungen in die eine oder andere Richtung natürlich grundsätzlich nicht ausgeschlossen.
Nach über 150 Jahren Parteigeschichte und Wahlkämpfen mit und gegen alles und jeden – bringt die SPD in Witten die Sache endlich auf den Punkt : Zur Bürgermeisterwahl im September kandidiert Frank Schweppe von der SPD – gegen Sonja Leidemann von der SPD. Von unserem Gastautoren Friedrich Küppersbusch.
Und das kam so : 2004 und ´09 gewann Sonja Leidemann für die SPD das seit 1953 sozialdemokratisch regierte Rathaus. Zuletzt gestützt auf eine schwarz-rote Koalition. Wenig überraschend kündigte die 55 jährige für die Kommunalwahl 2015 ihre erneute Kandidatur an. Da hatten sich ihre Genossen jedoch bereits mit der CDU auf einen anderen Sozi geeinigt : Frank Schweppe bekam von der der Union satte 90% – von der eigenen Partei schlanke 62 % Nominierungsstimmen.
Was nun ?
Ganz einfach : Wahlen gewinnen und wieder antreten – das ist „parteischädigendes Verhalten“ ,
Debatte: Frankfurt wächst stärker als Berlin – Ruhrgebiet schrumpft…FAZ Debatte: Ohne Zuwanderung veröden Deutschlands Städte…Welt NRW: Bürger fragen, OB-Kandidaten antworten…Welt Debatte: Anthroposophen – Ein kosmisches Komplott…Jungle World Debatte: SPD – Machtkampf um den Politikwechsel…Post von Horn Debatte: Lehren aus dem Green-Card-Desaster…Cicero Ruhrgebiet: „Mit diesen Industriehallen muss man kämpfen“…Welt Ruhrgebiet: Wagners Musik bei Malochern…NWZ Bochum: Etatentwurf für Haushalt wird Ende August vorgelegt…Der Westen Bochum: Wahlkampf mit Klaus Franz und Franzbrötchen…Pottblog Dortmund: „Stadtschmutz“-Plakat verspottet Rechtsextreme…Der Westen Duisburg: Der letzte Langner-Haushaltsentwurf…RP Online Duisburg: Uni Duisburg-Essen will Gründerzentrum in Wedau…Der Westen Essen: Jüdische Geschichte und Geschichten für die Ewigkeit…Der Westen
Nachdem der britische Sänger und Songschreiber Bryan Ferry einige seiner Tourtermine im vergangenen Jahr krankheitsbedingt absagen musste, finden nun endlich im September die langersehnten Nachholtermine statt.
Mit im Gepäck hat der ehemalige Sänger und Gründungsmitglied der Artrock-Band Roxy Music (1971) natürlich wieder sein akuelles und mittlerweile 14. Studioalbum „Avonmore“ (21.11.2014), und er wird gemeinsam mit der deutschen Jazzsängerin Femme Schmidt als „Special Guest“ durch Deutschland und die Schweiz touren.
Bryan Ferry arbeitet auf „Avonmore“ erneut mit seinen langjährigen musikalischen Partnern Nile Rodgers, Johnny Marr und Marcus Miller zusammen. Weitere Gastauftritte gibt es von Flea, Ronnie Spector, Mark Knopfler und Maceo Parker. „Avonmore“ enthält 8 brandneue Kompositionen und zwei Coverversionen: die großartigen Interpretationen des Sondheim-Klassikers „Send in the Clowns“ und Robert Palmers „Johnny und Mary“.
Am 10.09.2015 wird der erste Nachholtermin (vom 24.11.2014) in Düsseldorf in derMitsubishi-Electric Halle stattfinden.
Tickets gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, unter der bundesweiten Tickethotline 01806 / 999 000 555 oder im Internet unter www.myticket.deundwww.ticketmaster.de.
Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit, können jedoch auch dort wo sie gekauft wurden zurückgegeben werden.
Zehn Vorstrafen in elf Jahren unter anderem wegen Volksverhetzung, Beleidigung oder Widerstand gegen Polizeibeamte reichten dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Nordrhein-Westfalen in Münster aus: Das Gericht entschied gestern, Sascha Krolzig, Führungskraft der Nazi-Partei Die Rechte aus Hamm wird nicht in den juristischen Vorbereitungsdienst zugelassen. Und ohne den absolviert zu haben, kann Krolzig kein Volljurist werden. Eine Laufbahn als Nazi-Anwalt ist damit für ihn unmöglich geworden. Die Begründung des OVGs fasst das Fachmagazin Juraforum zusammen:
Nazis wenige Wochen nach dem Fackelmarsch bei einer Kundgebung in Eving.
Am 6. Februar diesen Jahres zog eine Gruppe von mehr als 30 Neonazis in den späten Abendstunden vor eine Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Eving. Die Neonazis trugen Fackeln bei sich, vereinzelt sollen Böller geworfen worden sein. Damals reagierte die Dortmunder Polizei schnell, zog Kräfte aus umliegenden Städten zusammen und nahm 26 Rechte in Gewahrsam. Den Neonazis wurden Kleidung und Mobiltelefone abgenommen. Dieses Vorgehen wurde im Nachhinein gerichtlich als rechtswidrig eingestuft.
Trotzdem liefen noch Ermittlungsverfahren gegen Neonazis, die bei der Aktion gefasst worden waren: Verstöße gegen das Versammlungsgesetz, Landfriedensbruch und Volksverhetzung standen im Raum. Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat diese Verfahren nun, wie die Rechtsextremen in Szenemedien berichten, eingestellt. Bei der Staatsanwaltschaft hält man es anscheinend für völlig normal, wenn sich Nazis unangemeldet, mit Fackeln, vor eine Asylunterkunft stellen. Dass schon alleine das Mitführen der Fackeln ein gewisses Maß an Planung aufzeigt, ignoriert die Dortmunder Behörde. Die massive Einschüchterung, für die der Fackelmarsch bei den Bewohnern der Unterkunft gesorgt hat, fließt offensichtlich nicht in die Beurteilung der Staatsanwaltschaft mit ein. „Ausländer Raus!“ schreiende, mit Fackeln ausgestattete Nazis stellen also nach Ansicht der Staatsanwaltschaft keine Bedrohung dar.
Bei der Staatsanwaltschaft Dortmund war am Donnerstagnachmittag niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Wir haben unsere Anfrage schriftlich gestellt und berichten nach.
Update:
Wir haben heute ein längeres Telefonat mit der Staatsanwaltschaft geführt. Im Gespräch wurde ausführlich dargelegt, dass den Staatsanwälten in diesem Fall die Hände gebunden waren. Den 16 Beschuldigten Neonazis konnten individuell keine Verstöße gegen das Versammlungsgesetz oder volksverhetzende Rufe nachgewiesen werden. Für weitere Ermittlungen waren der Staatsanwaltschaft die Hände gebunden, unter anderem dadurch das Amts- und Landgericht die Beschlagnahmung der Mobiltelefone, der Beschuldigten, als Rechtswidrig einstuften. Im gestrigen Beitrag haben wir vermutlich zu scharf gegen die Staatsanwaltschaft geschossen und entschuldigen uns dafür.
Ruhrpott – Wenn Omma von früher erzählt, sind Beschreibungen wie Folgende nicht selten: „Da wo jetzt Kaufhaus Becker is‘, oder Kaufhalle, oder wie dat jez heisst, da war ja davor nix. Apropos nix: wir hatten ja nix.“ Jetzt kann jeder überprüfen, ob de Omma auch die Wahrheit sagt. Na ja, zumindest grob – also ob da früher nix war.
NRW: Schulen mogeln bei Unterrichtsausfall…RP Online
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