Sorgen in Merzland

Sauerland: Christian Nawroth Lizenz: CC BY-SA 3.0


Mittelständische Unternehmen sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Viele „Hidden Champions“ sind Weltmarktführer und nach wie vor vom Export von Industriegütern und Autos abhängig. Die Krise hat nun auch sie erreicht. 

Grüne Hügel, im Winter liegt Schnee, und die nächste Großstadt ist weit weg. Friedrich Merz, der CDU-Chef und wahrscheinlich nächste Kanzler, wohnt hier. Und wenn er im Wahlkampf mit dem Slogan „Mehr Sauerland für Deutschland“ warb, konnte das nur der für ein Plädoyer für mehr Provinz halten, der nicht weiß, dass Südwestfalen, zu dem das Sauerland gehört, zu den wichtigsten Industrieregionen Deutschlands zählt. 48,5 Prozent der Beschäftigten im Märkischen

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Von Aufstiegsträumen zu Karius‘ Albtraum – Schalke blamiert sich selbst!

Schalke gegen Hannover am 14. März in Gelsenkirchen. Foto: Michael Kamps

Ähnlich viele Fragezeichen wie die Saison des großen Revierrivalen Borussia Dortmund hinterlässt in diesen Tagen der traditionsreiche FC Schalke 04. Stetig schwankend in seinen Leistungen, immer zwischen Abstiegsangst und Aufstiegshoffnungen, verläuft die Spielzeit 2024/25 in Gelsenkirchen.

Wer in den vergangenen Wochen gedacht hätte, dass sich die Königsblauen nach einem komplizierten, um nicht zu sagen, bitter enttäuschenden Saisonstart nun stabilisiert hätten und nach achtbaren Ergebnissen zuletzt einen schüchternen Blick nach oben richten könnten, wurde am Freitag auf brutale Art und Weise eines Besseren belehrt.

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Salziger Pudding: Der Hoden des Anstoßes

In der neuesten Episode des Podcasts „Salziger Pudding“ beleuchten Rechtsanwältin Aline Strutz und Psychologe und Ruhrbaron Dr. Sebastian Bartoschek einen komplexen Sorgerechtsfall um die junge Alina. Die Mutter erhebt schwere Missbrauchsvorwürfe gegen den Vater, gestützt auf fragwürdige Videos und Verhaltensweisen. Doch bei genauerer Betrachtung treten widersprüchliche Aussagen zutage, die ein anderes Licht auf die Situation werfen. Die Episode diskutiert die Herausforderungen, die entstehen, wenn der Kindeswille durch solche Dynamiken beeinflusst wird, und wie Fachleute zwischen Elternrecht und Kindeswohl abwägen.

Diese Folge bietet tiefe Einblicke in die juristischen und psychologischen Aspekte von Missbrauchsvorwürfen und Manipulationen im familiären Kontext. Sie ist ab sofort auf der Website von Salziger Pudding verfügbar.

…und überall, wo es Podcasts gibt.

„Feindliche Nähe“ als Leitstern für die Existenz auf Widerruf: Michael Wolffsohn beweist argumentatives Handwerk

Michael Wolffsohn Foto (Ausschnitt): Heinrich-Böll-Stiftung Lizenz: CC BY-SA 2.0


Ob Haschem, Gott oder Allah – Dank meiner soliden Katechismusprüfung als Ursuline aus dem tiefsten Sauerland gepaart mit astreinem Vatikanblut in meinen Italo Waderln kann ich Michael Wolffsohns kritische Auseinandersetzung mit dem Verhältnis der monotheistischen Glaubensrichtungen folgen und wärmstens empfehlen. Eigentlich sind sich Judentum, Christentum und Islam nah, aber wie der Titel des Buches verrät, geht es um eine „Feindliche Nähe“. Kompromisslose Takte, komplexe Einschübe, auch syntaktisch, und tiefes Detailwissen, wer das mag, sollte anfangen den theologisch interessierten Historiker zu lesen.

 

Unvergessen ist Wolffsohns beachtliche Frustrationstoleranz bei Lanz

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BSW: Seit gestern bekomme ich ein schadenfrohes Grinsen nicht aus meinem Gesicht

BSW-Wahlwerbung Bild: Screenshot

Ich mochte schon die Verzweiflung, die einem aus einer der letzten Online-Werbungen des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) vor der Bundestagswahl ansprang: eine Kachel im Manga-Stil mit Klaus Ernst, Sevim Dağdelen und Sahra Wagenknecht, bei der die Namensgeberin der Partei aussah wie Heidi auf Ketamin. Die Torschlusspanik hatte die Partei zu Recht

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„Wir dürfen hier bei uns niemals antisemitistischen Hass und antisemitistische Hetze dulden“

Polizeipräsident Gregor Lange (Mitte) ernannte KK Levin Rybak (links) zum Stellvertreter von KHKin Gülay Köppen. Foto: PP Dortmund

Das Polizeipräsidium Dortmund setzt sein entschiedenes Vorgehen gegen Antisemitismus fort und reagiert auf die steigende Zahl antisemitischer Straftaten in der Stadt. In diesem Zuge hat Polizeipräsident Gregor Lange die Kriminalhauptkommissarin Gülay Köppen zur Antisemitismusbeauftragten ernannt, während Kriminalkommissar Levin Rybak ihr Stellvertreter wird. Köppen leitet bereits das Sachgebiet „Dialog und Vertrauensförderung mit einer diversen Gesellschaft“ im Leitungsstab des Polizeipräsidiums.

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