Die WM-Sieger aus 2010: Spanien. Quelle: Wikipedia, Foto: Anthony Stanley, Lizenz: CC BY-SA 2.0
Zwei Tage noch, dann startet in Brasilien die Fußball-Weltmeisterschaft 2014.
Ein großes Thema im Lande, dass auch wir hier im Blog in unregelmäßigen Abständen mit Beiträgen bedenken werden. Mal kritisch, mal positiv, mal sportlich, mal sportpolitisch. Das Themenangebot dürfte reichhaltig sein, die möglichen Diskussionsansätze sind schon jetzt zahlreich. Mal sehen was der Turnierverlauf auch aus der Perspektive hier aus dem Ruhrgebiet bis Mitte Juli so alles an Themen mit sich bringen wird.
Man darf sehr gespannt sein. Und auch viel Vorfreude ist so kurz vor dem Turnier schon mit dabei, zumindest bei mir.
Ich möchte unsere fußballinteressierten Leser an dieser Stelle daher schon einmal kurz einladen mit mir hier und heute den Turnierausgang zu tippen.
Stangentanz...da denken die meisten sofort ans Rotlichtmilieu, verruchte Table-Dance-Bars und Striptease.
Aber neben dem berühmt-berüchtigten Poledance, etabliert sich nach und nach eine Sportart in Deutschland, deren Anhänger sich ganz klar von den gängigen Vorurteilen distanzieren.
Sie betreiben Polesport.
Eine Mischung aus Kraftsport, Ausdauer, Akrobatik, Dynamik und Choreographie, wobei mit der reinen Muskelkraft von Armen, Beinen oder Händen eine haltende Anpresskraft erzeugt wird, damit die Sportler nicht zu Boden gleiten, und gleichzeitig praktizieren sie Figuren oder „Tricks“ unterschiedlicher Schweregrade.
Edit : Die gestrigen Gewinnerinnen und Gewinner der Elite Kategorie werden Deutschland bei den World Pole Sports Championships vom 19. bis 20. Juli in London repräsentieren und sich mit den weltbesten Pole-Athleten messen.
Organisiert wurde das Sportereignis von Vivien Feld ( Besitzerin der „Vi-Dance“ Tanzstudios in Dortmund, Essen und Münster, in denen sie auch Poledance-Kurse anbietet) und Florenza Pizanis ( Leiterin des Technischen Kommitees bei der IPSF / International Pole Sports Federation).
Fernab von jeglicher Nachtclubstimmung und strengen Wettkampfauflagen unterlegen, traten gestern…in unterschiedliche Kategorien eingeteilt…die Athletinnen gegeneinander an, darunter auch zwei männliche Teilnehmer.
Hohe Preise, wenig Leistung – auch im Katastrophenfall bleibt der der Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) seinem Motto treu: Auf der Homepage des VRR hat das gestrige Unwetter schlicht nicht statt gefunden. Auf Facebook gibt es einen Verweis auf die Seite der Bahn – die informiert online über das Zug-Chaos in NRW.
Der VRR nicht: Weder werden die Infos der Bahn übernommen noch die der angeschlossenen Verkehrsunternehmen. Die informieren zum Teil wie die Bogestra oder die EVAG auf ihren Homepages oder via Facebook über die aktuelle Verkehrssituation – beim VRR hat das offenbar niemand nötig, den Fahrgästen einen Überblick über die Gesamtlage zu vermitteln.
Aktuelle Infos gibt es zur Zeit in den Tickern von WAZ und RP-Online.
Update: Jetzt gibt es die Bahn-Infos auf vrr.de. Die Mühe, die lokalen Infos zusammen zu tragen, macht sich aber weiterhin niemand.
Am Donnerstag wurde ein Antrag der Piraten für „Sicheren Aufenthalt für Edward Snowden in Deutschland!“ im Landtag abgelehnt – auch von den Grünen. Unser Gastautor Daniel Schwerd ist Landtagsabgeordneter der Piraten in NRW.
Am Donnerstag, den 5. Juni – einem Tag vor dem Jahrestag der ersten Veröffentlichungen von NSA-Dokumenten – wurde im Landtag NRW unser Antrag „Sicheren Aufenthalt für Edward Snowden in Deutschland!“ debattiert und in Einzelabstimmung abgestimmt (Drucksache 16/4439). Wir fordern darin die Landesregierung auf, im Bundesrat und auf allen weiteren politischen Ebenen darauf hinzuwirken, dass Edward Snowden ein unbefristetes Aufenthaltsrecht in Deutschland erhält– ob nun per Asyl, Aufenthaltsgenehmigung oder einer anderen Lösung – und nicht an die USA ausgeliefert werden darf.
Sämtliche anderen Fraktionen haben geschlossen gegen unseren Antrag votiert. Hauptargument der Redner der anderen Fraktionen war die fehlende Zuständigkeit: Für diese Fragen sei die Bundesebene zuständig.
Meine Gegenfrage, wer denn für den Schutz der 18 Millionen Einwohner NRWs vor der Verletzung ihrer Privatsphäre, und der 760.000 kleinen und mittelständigen Unternehmen in NRW vor Wirtschaftsspionage zuständig sei, wenn der Bund das nicht tut, blieb hingegen unbeantwortet.
Von der CDU ist leider nichts anderes zu erwarten. Die SPD hat zwar hin und wieder widersprüchliche Signale gesendet, im Endeffekt dann doch immer den Schwanz eingekniffen – und die Landes-SPD scheint nicht willens, eine eigene
Bochum Hauptbahnhof, die Gleise 3 und 4 in der Nacht von Pfingstmontag auf Dienstag um 2:54 Uhr. Zwei Intercity der Bahn stehen auf den Gleisen, einige Menschen schlendern über den Bahnsteig. Der Intercity auf Gleis 3 ist zu, in dem auf dem anderen Gleis sitzen und liegen hunderte Menschen. Ihre Züge sind während des Orkans in Bochum stecken geblieben. Wir haben mit einigen von ihnen über ihren, unfreiwillig langen, „Zwischenhalt“ in Bochum gesprochen.
Da ist ein Mann aus Essen-Frohnhausen, der auf Sylt war und nun seit halb zehn in Bochum festsitzt. Für einen der begehrten Taxischeine wollte er sich vorher nicht anstellen, die Schlangen waren ihm zu lang. Er und eine Mitreisende aus Bonn sind froh wenigstens in einem Bahnhof festzusitzen, „Wir konnten uns hier Essen und Getränke kaufen, gut das wir immerhin bis hier gekommen sind.“. Als ein Bahnmitarbeiter weitere Taxifahrten ausruft machen sich beide schnell auf den Weg in Richtung Bahnhofsvorplatz.Am Rande des Bahnsteigs treffe ich einen jungen Mann, er ist in einen Fantasy-Roman vertieft. Im Gegensatz zu den anderen Menschen wirkt er noch sehr frisch und entspannt. Er erzählt mir, dass er erst vor einer Stunde am Hauptbahnhof angekommen ist, er ist Bochumer und wollte um Zwei Uhr nach Innsbruck fahren. Erst am Bahnhof hat er gemerkt, dass bei der Bahn nichts mehr geht. Noch einmal 20€ für ein Taxi zu bezahlen, und wieder nachhause zu fahren ist ihm „zu blöd“, jetzt wartet er, bis wieder Züge fahren.
Am Montagabend tobte eines der heftigsten Unwetter, die das Ruhrgebiet in den letzten Jahren gesehen hat. Umgekippte Bäume, abgedeckte Dächer, vollgelaufene Keller. Das Unwetter hat nichts ausgelassen. Festivals, wie Birlikte in Köln, dass an das NSU-Attentat in der Keupstraße erinnerte, oder das Pfingst Openair in Essen-Werden, mussten vorzeitig beendet werden. Dabei gab es in Essen wohl Verletzte bei der Evakuierung des Festivals.
Auf einem abendlich Spaziergang durch Bochum war ab 23 Uhr auch so etwas wie Festivalstimmung zu spüren. Der Orkan hatte sich verzogen und nach und nach kamen die Menschen aus ihren Häusern, um die Schäden zu begutachten. Umgefallene Bäume wurden als Sitzgelegenheiten genutzt, teilweise tranken die Leute ihr Bier bei den angenehmen Temperaturen im Freien. Auch waren immer wieder Familien zu sehen, die gemeinsam die Schäden begutachteten. Die Leute gaben sich gegenseitig Tipps, „Da vorne ist nen großer umgefallen.“, und fotografierten sich und die Zerstörungen.
So war das Unwetter für einige Menschen also wohl ein schöner Abschluß des Pfingstwochendes. Angesichts von mindestens einem Todesopfer, Verletzten und Schäden, die in die Millionenhöhe gehen werden, eine zwiespältige Vergnügung.
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