Heute um 12 Uhr: Schweigeminute zum Gedenken an die Toten des 1. Weltkrieges

Chateau Wood Ypres 1917. Quelle: Wikipedia, Foto: Frank Hurley, Lizenz: Gemeinfrei
Chateau Wood Ypres 1917. Quelle: Wikipedia, Foto: Frank Hurley, Lizenz: Gemeinfrei

Am heutigen 1. August 2014 jährt sich zum 100. Mal der Beginn des 1. Weltkrieges.

Aus diesem Anlass rufen u.a. die evangelischen Kirchen in Europa dazu auf um 12 Uhr eine Minute lang zu schweigen, um so der unzähligen Toten des 1. Weltkrieges zu gedenken.

Wenn das natürlich auch nicht mehr als eine kleine, bescheidene Geste sein kann, vielleicht gar keine so schlechte Idee, dem gigantischen Ausmaß von Leid und auch Tod dieses Krieges auf diese Art zu gedenken, damit dieser traurige Jahrestag am heutigen 1. August nicht weitestgehend unbeachtet bleibt…

Linke NRW: „Michalowsky wird sich nicht halten“

Montage: Irene Kemler Fotos: Ralf Michalowsky CC3.0
Montage: Ruhrbarone Fotos: Ralf Michalowsky CC3.0

Schon vor der Wahl von Ralf Michalowsky zum Landesvorsitzenden hatten parteiinterne  Kritiker die Facebookseite Nein zu Michalowsky gestartet. Sie sehen sich in ihren Vorbehalten gegen Michalowsky bestätigt und gehen davon aus, dass er sich nicht an der Parteispitze in NRW halten wird. 

Ruhrbarone: Warum habt ihr vor der Wahl des Landesvorstandes Eure Seite gegründet und seit ihr alle oder nur zum Teil Mitglieder der Linkspartei?

Hendrik: Um die „Wiederwahl“ von Ralf Michalowsky zu verhindern. Er war ja bereits einmal Vorsitzender der Linken. Ich selber bin Mitglied in OV Herne. Die Liker und Mitstreiter sind über ganz Deutschland verteilt zu finden.

Ruhrbarone: Warum hatte Rüdiger Sagel, der damalige Linken-Chef, keine Chance gegen Michalowsky? Lag es daran, dass er die Linke langsam für Koalitionen öffnen wollte?

Hendrik: Promi Bonus für Ralf denke ich und es gibt  noch immer eine starke EX-WASG/Gewerkschaftsgruppe in der Partei die er – noch – im Griff hat.  Einige hatten es nicht mehr auf dem Bildschirm, dass er schon mal zum Teufel geschickt wurde. Zudem ist die „ABSOLUT- UND IMMER-GEGEN-ALLES“ Fraktion, zu der ich auch Ralf zähle, sehr groß in der Partei und macht das Regieren für Realos (benutzen wir mal den Grünen-Begriff) quasi unmöglich. Nein – es sind keine Fundis, einfach GEGEN-ALLES-SPINNER!!!

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Essen: Assyrer, Armenier und Kurden rufen zu Demonstration gegen ISIS-Gewalt auf

ISIS Quelle: Youtube
ISIS Quelle: Youtube

Am morgigen Samstag finden bundesweite Demonstrationen gegen die fortwährend immer heftiger und brutaler werdenden Attacken der ISIS im Irak und in Syrien statt. Auch im Ruhrgebiet wird gegen ISIS protestiert. Treffpunkt ist  der Burgplatz um 17.00 Uhr. Aus dem Aufruf:

„In den letzten zwei Wochen mussten alle Christen aus Mossul im Nordirak fliehen. Die Terroristen stellten ihnen ein Ultimatum. Das Ultimatum ließ ihnen keine wirkliche Wahl. Sie hatten die Möglichkeiten zu fliehen, zu konvertieren oder bei Weigerung hingerichtet zu werden.Die Folge ist ein Massenexodus und das vollständige Verschwinden chritlichen Lebens und Kultur aus Mossul. Zeitgleich attackiert die ISIS Kurden in Rojava (Nordsyrien).“

 

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Inklusion im Sport – Die Leichtathletik in der Bredouille

Weitsprung. Quelle: Wikipedia, Foto: Pablo Pérez, Lizenz: CC BY-SA 2.0
Weitsprung. Quelle: Wikipedia, Foto: Pablo Pérez, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Damit hatte bei den Verantwortlichen zuvor offenbar niemand ernsthaft gerechnet. Der Sieg von Markus Rehm im Weitsprung bei den Deutschen Meisterschaften in Ulm stand offenbar nicht ernsthaft auf der Liste der Wahrscheinlichkeiten. Das zeigt die aktuelle Hilflosigkeit mit der der Deutsche Leichtathletik Verband (DLF) auf den Titelgewinn des Leverkuseners reagiert, ihn nun, trotz sportlicher Qualifikation, nicht für den anstehenden Europameisterschaften in Zürich nominiert hat, und die Tatsache, dass selbst der nationale Titel des 25-jährigen Rehm plötzlich wieder in Gefahr zu sein scheint.

Was war geschehen? Rehm war als erster Deutscher mit einer Karbonprothese deutscher Weitsprungmeister geworden. Erstmals übersprang er die 8-Meter-Marke und siegte mit starken 8,24 m.

Anschließend setzte dann rasch eine intensive Debatte über die Vergleichbarkeit der erzielten Leistung mit Karbon-Prothese und einem eventuell vorhandenen Vorteil durch die damit vorhandene Federung ein. Eine Diskussion die man nicht nur bereits deutlich eher hätte führen sollen und wohl auch müssen, sondern die auch den sportlichen Sieger eines Wettkampfes, zu dem der Sportler zuvor offiziell zugelassen wurde, im Nachhinein abzuwerten droht.

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Pottburger

Kaa Wuumm Burger
Kaa Wuumm Burger

Labbrige Burger aus der Fast-Food-Bude müssen nicht sein. In vielen deutschen Großstädten haben längst Kneipen und Bistros eröffnet, die exklusive und leckere Burger anbietet. Jetzt auch in Dortmund. In der kleinen Beurhausstraße im Klinikviertel.

Niklas Mand wirbelt zwischen den Tischen hin und her, verteilt Zettel, auf denen die Gäste Noten verteilen können. Für das Fleisch, die Saucen, die Extras. Der 23jährige hat mit Pottburger bereits seit zweites Unternehmen gegründet. Im Hauptberuf ist er Kommunikationsdesigner mit eigener Werbeagentur.

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Heute Abend: Vernissage Onaka Koji

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Seit letzten Freitag ist Onaka Koji im Rahmen des ARTIST IN RESIDENCE Canale Grande der Ruhr Kunst Vereine in Deutschland. Heute Abend wird im Projektraum Fotografie im Union Gewerbehof im Kreativviertel Rheinische Straße seine Ausstellung eröffnet.

Vernissage: Lucky Cat/ Matatabi von Onaka Koji – Donnerstag, 31. Juli 2014, 19 Uhr

Außerdem gibt es Bilder aus der Arbeit Slow Boat zu sehen. Onaka Koji hat seine Büchern mitgebracht, die er bei der Eröffnung signieren wird. Für das sommerliche Wohl ist auch gesorgt – es gibt Eis von I am Love aus Bochum.

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Projektraum Fotografie
Union Gewerbehof

Huckarder Straße 8-12
44147 Dortmund

www.projektraum-fotografie.de
ÖPNV: U43/U44 Ofenstraße
S4 Dortmund-West

Debatte um Fest-Kommentar: „Judenhass fängt nicht erst bei 6 Millionen Toten an“

David Harnasch
David Harnasch

Die Debatte um den Kommentar von Nicolaus Fest in der Bild am Sonntag geht weiter. Der Rapper Malik hat sich mit einem offenen Brief an Fest gewandt und ihm vorgeworfen, die fünf Millionen in Deutschland lebenden Muslime zu verunglimpfen. Der liberale Publizist David Harnasch hat Malik darauf geantwortet – wir geben hier beide Texte wieder.

Rapper Malik schreibt an Nicolaus Fest. Aber diesmal muss ich vor dem Teilen ein paar Einwände zu Protokoll geben:

Mein Favourite zuerst: „Sollten Sie einmal an den Ort Mekka kommen, werden Sie merken wieviel Rassismus der Islam birgt“ Die Tatsache, dass Herr Dr. Fest so wenig wie ich JEMALS nach Mekka reisen kann, lässt uns merken, wieviel Rassismus der Islam birgt. Denn Saudi-Arabien vergibt keine Visa an Nicht-Muslime, wenn die keinen beruflichen Grund zur Einreise haben. Juden dürfen nicht mal mit beruflichem Grund einreisen. Einzige Ausnahme: Kissinger, weil US-Außenminister. Weil Saudi-Arabien ein islamischer Gottesstaat ist. (Berufliche Gründe haben Leute aus der Erdölindustrie. Weil Saudi-Arabien es auch heut nicht schafft, die Wertschöpfung in diesem einzigen produktiven Wirtschaftszweig mit Einheimischen abzudecken. Nach Jahrzehnten des Ölreichtums bringt Saudi-Arabien nicht genug Ingenieure und Geologen hervor, um

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