Der Ruhrpilot

Nobert Lammert
Nobert Lammert

Debatte: Uni Bochum bittet Lammert um Stellungnahme zu Doktorarbeit…Der Westen

Debatte II: Was Beitz und der Papst uns lehren…Post von Horn

Ruhrgebiet: Essen ist Pendler-Hauptstadt im Revier…Der Westen

Ruhrgebiet II: Universitäten ächzen unter Rekordbewerberzahl…Der Westen

Ruhrgebiet III: Ruhrgebiet wird bei Ärzte-Versorgung „diskriminiert“…Der Westen

Bochum: Kulturcamp im Zeichen der Ulme…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Fernbus-Fahrten ab Dortmund könnten teurer werden…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Duisburger pendeln oft nach Düsseldorf…Der Westen

Duisburg II: Schon doppelt so viele Zuwanderer…Der Westen

Essen: …bekommt eine neue Kunsthochschule…Der Westen

Essen II: Ausstieg bei Messe-Teilneubau würde 7 Mio Euro kosten…Der Westen

Gladbeck: Gutachter gegen Freilassung von Geiselgangster Degowski…Bild

Herne: Mit Pott-Humor und Augenzwinkern zum Erfolg…Welt

Internet: Feedly – meine Alternative zum Google Reader…Pottblog

Gegen die Dumschwätzer!


Nein, kein Tippfehler, sondern die originalgetreue Wiedergabe eines Wahlkampfplakates.

Naja, eines improvisierten Plakates. Gefunden an einem Verkehrsschild vor einem Altenheim in Herne setzt sich hier ein Bürger ein.

Und zwar nicht für, sondern gegen eine Partei. Ach was, gegen zwei Parteien. Gegen Rot-Grün.

Retro meets Wahlkampf
Retro meets Wahlkampf

Wir können natürlich nur mutmaßen, was der wackere Verfasser dieser biedermännischen Kleinode wählen würde: CDU, AfD, Zentrumspartei?

Allerdings: „Müntefering“ dürfte kein anachronistischer Bezug sein, der sich auf den ehemaligen Bundesminister bezieht, sondern auf Michelle Müntefering gemünzt sein – die Direktkandidatin für den Bundestagswahlkreis Bochum/ Herne II.

(Wenn auch ihr skurille, lustige, verschrobene Wahlkampfplakate, -slogans etc. findet, lasst sie uns doch zukommen!)

Frühstück

Westfalenpark DortmundArbeit: So pendelt Dortmund – die Top-Städte…Ruhr Nachrichten

Gesundheit: Produkt zu wirksam – Aus für Potenzmittel-Verkäufer…Ruhr Nachrichten

Gesundheit II: Pauken für das perfekte Medizinerdeutsch…Welt

Pop: Micro!festival feiert 20. Geburtstag…Lokalkompass

BVB: Gündogan trägt das neue Borussia Dortmund (BVB)-Trikot für die UEFA Champions League…Pottblog

BVB II: Borussen plagen Verletzungssorgen…Stern

BVB III: Drohungen – Lewy muss umziehen…Sport1

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Hidden Tracks: „Der Racheengel“

An manchen Tagen geht wirklich alles schief! Clay, der Sänger einer erfolglosen Rockband, stürzt betrunken von der Bühne und findet sich im Paradies der toten Rockstars wieder. Doch bevor Clay im Himmel höllisch gute Partys mit Jimmy Hendrix & Co. feiern darf, muss er zuerst seine Seele retten. Denn Clay hat sein Talent verschwendet. Zur Strafe schickt ihn Gott zurück auf die Erde. Damit er hier die Leben von drei scheinbar hoffnungslosen Versagern in die richtigen Bahnen lenkt. Was Clay nicht weiß: Gott hat seine Seele längst verwettet.

Hidden Tracks, ein interaktives Hörbuch von Gesamtkunstwerk basierend auf dem Roman von Oliver Dreyer und Sebastian Büttner.

Ruhrpilot

Nobert Lammert
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Debatte: Lammert findet Plagiatsvorwürfe „ehrenrührig“…Ruhr Nachrichten

NRW: CDU-Landeschef Laschet nervt grüne Umerzieherei…Der Westen

NRW II: Ministerin nimmt für Rauchverbot nicht mehr Geld in die Hand…Der Westen

NRW III: Deutschlands kleinste Popmetropole…Welt

Ruhrgebiet: Die Zahl der Berufspendler hat sich in den letzten 20 Jahren kontinuierlich erhöht….Radio Bochum

Bochum: Wissenschaftler entwickeln Perspektiven ohne Opel…Ruhr Nachrichten

Bochum II: Windkraft – der Anfangssturm hat sich gelegt…Ruhr Nachrichten

Dortmund: So pendelt Dortmund – die Top-Städte…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Lage in Hochfeld entspannt sich…Der Westen

Essen: Neuer Anlauf für die Theaterpassage…Der Westen

(Update) Israel als „Taubenvergifter“: Kreisler-Tochter protestiert gegen antiisraelische Karikatur

Die „Stuttgarter Zeitung“ (StZ) will nun offenbar der Süddeutschen Zeitung Konkurrenz machen. Es geht – mal wieder – um den sogenannten Nahost-Konflikt. Dazu wird der Wiener Musiker und Holocaust-Überlebende Georg Kreisler missbraucht, woraufhin seine Tochter eine wütende Protestnote gen StZ verfasste.

Wir erinnern uns: In der SZ erschien vor kurzem eine Karikatur, die, in Kombination mit der Bildunterschrift, Israel als gefräßigen Moloch darstellt. Solche Ikonographie ist, wie Kommentatoren richtig feststellten, dem „Stürmer“ entliehen. Dahinter will die StZ wohl nicht zurückstecken, und reaktiviert das alte Bild des Juden als Brunnenvergifter. Israels Premier Netanyahu sitzt auf einer Bank und wirft einer bedröppelt dreinblickenden Friedenstaube vergiftete Brotstückchen hin:

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Vorsichtshalber, man hat aus der Moloch-Affäre gelernt, wird das ganze in den Kontext von Georg Kreislers Gassenhauer „Tauben vergiften“ gestellt. Denn der ist erstens Jude und zweitens tot, dient also als Alibi und kann sich nicht wehren.

Natürlich sitzt Netanyahu alleine auf der Bank. Wo kämen wir hin, würde man die palästinensische Seite (ganz zu schweigen vom Iran) ebenfalls zur Verantwortung ziehen? Ergebnis: Ob SZ oder StZ, die (freundlich ausgedrückt) Israelphobie scheint ihren festen Platz in der süddeutschen Presselandschaft zu haben.

Georg Kreislers Tochter Sandra Kreisler hat schon reagiert und hinterließ der StZ heute folgende Message, die auf Facebook zu finden ist:

Meine Nachricht an diese Arschlöche., per Leserbrief: „Bezüglich Ihrer Luff- Karikatur, die mir zugetragen wurde, möchte ich hiermit aufs SCHÄRFSTE protestieren! Wie kann man nur eine Zeichnung veröffentlichen, die den Namen und die Arbeit meines Vaters in Zusammenhang mit einer Meinung stellt, die erstens deutlich NICHT die seine war,

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Wie fleischlos wollen die Grünen?


Wieviel Fleisch tolerieren die Grünen?
Wieviel Fleisch tolerieren die Grünen?

Veggie Day.

Er geistert durch die Gazetten, Blogs und Nachrichtenticker.

Wollen die Grünen Fleischfreiheit erzwingen? Eine neuerliche Restriktion im Namen guter Absichten? Man würde es ihnen zutrauen.

Oder ist das ganze eine Kampagne der BILD, wie v.a. Stefan Niggemeier behauptet? Auch das erscheint vorstellbar.

Im Parteiprogramm der Grünen findet sich folgender Satz:

 Öffentliche Kantinen sollen Vorreiterfunktionen übernehmen.
Angebote von vegetarischen und veganen Gerichten und ein „Veggie Day“
sollen zum Standard werden.

Doch was heisst das genau? Ist mit „Standard“ der Wunsch der Grünen formuliert, der sich aus der inneren Überzeugung der Menschen die Handlung zu einem fleischfreien Tag formt?

Statt sich immer weiter in endlose Internetdebatten zu verstricken, haben die Ruhrbarone nachgefragt bei der Pressestelle der Bundesgrünen.

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Veggie Day? Aber ja bitte doch!

Bad Bunny
ruhrbarone

Nun ist es „raus“ und in allen online Redaktionen tippte man sich gestern die Finger wund. Mit einem fleischlosen Tag in allen öffentlichen Kantinen im Wahlprogramm ziehen Die Grünen in den Wahlkampf für den Bundestag. Ich freu mich drauf…

Man könnte meinen, ich sei ein fieser Zyniker und meine Freude würde darauf abzielen zu beobachten, wie Bündnis90/Die Grünen mit dieser Kampagne gnadenlos gegen die Wand fährt. Falsch! Stimmt nicht, ich freue mich tatsächlich auf den Tag, an dem diese Partei den Veggie Tag erst durchsetzt, dann einführt und anschließend beides verteidigt.

Wieder könnte man meinen, ich sei ein fieser Zyniker, da ich es den Grünen von Herzen wünschen würde, sich tagtäglich mit Anfeindungen von fleischessenden Bürgern auseinanderzusetzen. Falsch! Schon wieder. Ich werde mich tatsächlich nur über die Einführung dieses Tages freuen.

In Deutschland leben so über den Daumen gepeilte 80,5 Millionen Menschen. Ein knappes Drittel dieser Menschen raucht, womit man auf ungefähr 53 Millionen Menschen kommt, die dieses nicht tun.

Von den Menschen die in diesem Land leben sollen sich nun so um die 7 Millionen vegetarisch oder vagen ernähren. Da diese Gruppe von Menschen es für sich beansprucht ein Spiegelbild der Gesellschaft zu sein, kann man die gleich 1/3 2/3 Rechnung aufmachen, sagen wir einfach, 2 Millionen rauchen, 5 tun es nicht, eigentlich aber auch egal.

Fasst man das zusammen, dann kommt man z.B. auf eine Zahl von 48 Millionen Menschen die zwar nicht rauchen, aber Fleisch essen oder Tierprodukte verwenden. Und für diese 48 Millionen Menschen freue ich mich… oder zumindest für ein paar viele von ihnen, ich will ja nicht ungerecht sein und alle über einen Kamm scheren.

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