Jenseits der Freiheit


Handelt es sich bei der öffentlichen Debatte über Prism wirklich um einen politischen Skandal, oder sind wir zu naiv, um Prozesse rechtzeitig zu begreifen. Liegt Freiheit, auch und besonders in den westlichen Staaten, nicht längst hinter uns? Von unserem Gastautor Reinhard Matern.

Das Schweigen der Kanzlerin gegenüber Prism beunruhigt, mehr noch das vom Innenminister Friedrichs veranschlagte Supergrundrecht auf Sicherheit, mit dem faktisch das Grundgesetz ausgehebelt wird, die Freiheitsrechte der Bürger. Freiheit ist ohne Beobachtung und Kontrolle, auch von Seiten der westlichen Staaten, offensichtlich nicht mehr einräumbar. Die alte Staatsraison, auf der Absolutismus und autoritäre Regime bauen, Macht und deren Erhalt in das Zentrum zu rücken, “rechtfertigt letztlich den Einsatz aller Mittel, unabhängig von Moral oder Gesetz.” (bpd) Demokratie verkommt zu einer Spielwiese mit Sandkasten, wie man sie in luxeriösen Kitas finden mag.

Speziell in Europa ist die Fragwürdigkeit von Freiheit und Demokratie zur konstitutiven Grundlage geworden. Die Europäische Kommission, die inoffizielle Regierung des Staatenbundes, die vor allem durch bürokratische Definitionen einzelner Lebensmittel, darunter Gurken und Bananen, Privatisierungsbestrebungen im Hinblick auf öffentliche Güter (Wasser) und kürzlich durch die Aufkündigung der Netzneutralität auffiel, ist demokratisch nicht hinreichend legitimiert. Die Regierungen der Länder bestimmen über die Besetzung, das Europäische Parlament hat

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Der Ruhrpilot

Eine Tragödie ohne Schuldige?
Eine Tragödie ohne Schuldige?

Duisburg: Die Akte Loveparade wird immer dicker…Welt

NRW: Zu viel Mittelmaß auf den Bühnen…Welt

NRW II: Der alltägliche Missbrauch in einer grünen Kommune…Welt

Bochum: Intendant freut sich auf den Wandel…Ruhr Nachrichten

Duisburg II: DLRG in Duisburg kann sich Wasserrettung nicht mehr leisten…Der Westen

Hamm: Hunderte demonstrieren gegen Rechte…Bild

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How To: Songwriting. 5 nützliche DIY-Tipps für „Profis“

An manchen Tagen geht wirklich alles schief! Clay, der Sänger einer erfolglosen Rockband, stürzt betrunken von der Bühne und findet sich im Paradies der toten Rockstars wieder. Doch bevor Clay im Himmel höllisch gute Partys mit Jimmy Hendrix & Co. feiern darf, muss er zuerst seine Seele retten. Denn Clay hat sein Talent verschwendet. Zur Strafe schickt ihn Gott zurück auf die Erde. Damit er hier die Leben von drei scheinbar hoffnungslosen Versagern in die richtigen Bahnen lenkt. Was Clay nicht weiß: Gott hat seine Seele längst verwettet.

Hidden Tracks, ein interaktives Hörbuch von Gesamtkunstwerk basierend auf dem Roman von Oliver Dreyer und Sebastian Büttner.

Phillip Boa & The Voodooclub spielen heute in Köln – Neues Album ‚Reduced‘ veröffentlicht



Heute Abend spielt der gebürtige Dortmunder Phillip Boa mit seiner Band Voodooclub in Köln am Tanzbrunnen. Los geht es gegen 18.50 Uhr im Rahmen des Amphi-Festivals, wie der Musiker jüngst via Twitter mitteilte. Karten dafür gibt es allerdings leider keine mehr. Der Termin ist ausverkauft.

Seit wenigen Tagen hat die Combo aber auch ein neues Live-Album am Start, welches sich deutlich von den üblichen Live-Mitschnitten unterscheidet. Das Album ‚Reduced‘ bietet seinen ganz eigenen Sound.

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Wie sich Verdi eine Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl vorstellt: Drei Tische, sechs Politiker und fünf Co-Referenten

Diskussion zur Bundestagswahl bei VerdiIn der vergangenen Woche lud die Gewerkschaft Verdi angesichts der Bundestagswahl zu einer Podiumsdiskussion (mit anschließendem „Politiker-Speed-Dating“) ein. Das ganze geschah unter dem Motto „Zeit für Gerechtigkeit! Wir haben die Wahl!“ und rund 100 interessierte Personen fanden sich ein und erlebten einen wahrhaft faszinierenden Abend.

Es fing schon gleich bei der Begrüßung an, wo sinngemäß gesagt wurde, dass man die Diskussion sich angesichts klarer Umfragezahlen fast schon schenken könne. Dabei wurde dann aber ignoriert, dass just an dem Tag es mehr oder weniger seriöse Umfragezahlen gab, wonach zwischen Schwarz-Gelb und Rot-Grün der Unterschied recht knapp sei.

Dann gab es auch intern erst einmal Zeit für Gerechtigkeit, denn es wurde erklärt, warum auf den Werbeflyern nur die Kandidaten von (in dieser – von den Politikernamen her alphabetischen – Reihenfolge) Linkspartei, CDU, SPD, Grüne und der Piratenpartei standen, denn irgendwie gab es Probleme mit dem FDP-Vertreter Kontakt aufzunehmen. Der schaffte es dann aber doch da zu sein, was ja auch irgendwie zum Thema Gerechtigkeit passt.

Verdi wollte diesmal es etwas anders machen als in der Vergangenheit und so wurden die sechs Politiker an drei Stehtischen aufgereiht. Hier durften sie sich selber nach eigenen Koalitionspräferenzen einordnen sollten; die Ergebnisse waren hier nicht überraschend: erst CDU/FDP, dann SPD/Grüne und am sprichwörtlichen Katzentisch Links- und Piratenpartei.

Ähnlich wie bei den amerikanischen Townhall-Meetings sollten dann den einzelnen Kandidaten Fragen zu verschiedenen Themenkomplexen gestellt werden, bei denen sich die Fragesteller direkt an einzelne Kandidaten wandten. Diese an sich gar nicht schlechte Idee krankte jedoch deutlich an der Umsetzung: Es waren keine Fragen mehr, es waren schon eher Co-Referate, die da teilweise minutenlang auf die Bundestagsabgeordneten und die, die es noch werden wollen, herunterrasselten.

Das ganze war symptomatisch für ein Missverhältnis bei der ganzen Veranstaltung:

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Frühstück

Marc Jan Eumann
Marc Jan Eumann

TU: NRW-Medienstaatssekretär Eumann soll Doktortitel verlieren…FAZ

TU II: Uni leitet Verfahren gegen Krafts Staatssekretär ein…Welt

TU III: Eumanns Zukunft als Medienstaatssekretär ist offen…Der Westen

TU IV: Warum Marc Jan Eumann nicht als Staatssekretär zurücktreten muss…Pottblog

TU V: …will Staatssekretär Doktortitel aberkennen…Ruhr Nachrichten

Tatort: „Ein Tatort im Dortmunder Opernhaus wäre spannend“…Ruhr Nachrichten

Theater: Gala-Abschied des Schauspiels…Ruhr Nachrichten

Gedenken: Daten auf NSU-Mahnmal stimmen wieder…Ruhr Nachrichten

Zoo: Einsatz für vier Flossen…Bild

BVB: „In Gladbach sehen wir den Meister“…RP Online

 

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Der Ruhrpilot

So sehen Verlierer aus_ Marc Jan Eumann, Staatssekretär im Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien Foto: Landtag NRW
 Marc Jan Eumann, Staatssekretär im Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien Foto: Landtag NRW

NRW: NRW-Medienstaatssekretär Eumann soll Doktortitel verlieren…FAZ

NRW II: Uni leitet Verfahren gegen Krafts Staatssekretär ein…Welt

NRW III: Eumanns Zukunft als Medienstaatssekretär ist offen…Der Westen

NRW IV: Warum Marc Jan Eumann nicht als Staatssekretär zurücktreten muss…Pottblog

NRW V: Bahnen zu voll und zu unpünktlich…Kölner Stadtanzeiger

Debatte: Das gelebte Nichts…Konkret

Ruhrgebiet: Jetzt treffen sich die Opel-Kampfhähne…Der Westen

Ruhrgebiet II: Tiefenentspannung pur beim Ruhr-Reggae-Summer in Mülheim…Der Westen

Bochum: Dehoga will nicht zur Bildungsmesse…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Tatort Opernhaus – Mord im Theater…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Gedenken an Opfer der Love Parade…FAZ

Duisburg II: Die Funksprüche der Loveparade-Katastrophe…WAZ-Recherche

Duisburg III: Haushalt genehmigt…RP Online

Essen: Mahler zum Antritt und Abschied…Der Westen

Essen II: Warum Essens Politik dem Fastenbrechen mit Muslimen fernbleibt…Der Westen