Hat dieses Land nicht viel wichtigere Probleme zu lösen als ein mögliches Tempolimit auf Autobahnen?

HebewerkDerzeit kommt mal wieder ein Thema noch oben, welches schon seit gefühlten Jahrzehnten immer wieder für hitzige Diskussionen in der deutschen Öffentlichkeit sorgt: Ein mögliches Tempolimit auf den Autobahnen!

Das Thema ist natürlich scheinbar auch sehr emotional besetzt: Persönliche Freiheit gegen Umweltschutz.

Wenn man allerdings z.B. hier im Ruhrgebiet lebt, dann erübrigt sich diese Diskussion in der Praxis aber doch längst. Hier gibt es faktisch seit Jahren ein Tempolimit. Denn wo und wann könnte bzw. kann man denn in diesem Ballungsraum mit seinem Auto wirklich noch so schnell fahren wie man möchte?

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Fußball: Muttertag die SG Wattenscheid 09 gegen die Spvgg Erkenschwick gratis schauen?

Fußball. Quelle: Wikipedia, Foto: Anton, Lizenz: cc
Fußball. Quelle: Wikipedia, Foto: Anton, Lizenz: cc

Fußball einmal live im Stadion zu schauen ist inzwischen ein teures, viel zu häufig auch bereits für viele Leute zu teures Vergnügen. Nicht jeder kann und will sich das in diesen wirtschaftlich schweren Zeiten hier im Ruhrgebiet noch leisten.

Die traditionsreiche SG Wattenscheid 09 bietet da nun, pünktlich zum Muttertag, ein kleines Geschenk für Mütter und Kinder an:

Zum anstehenden Oberligaspiel gegen die Spielvereinigung Erkenschwick, die ebenfalls schon deutlich bessere Tage im Fußballgeschäft gesehen hat, laden die Bochumer Vorstädter alle Mütter in Begleitung ihrer Kinder (maximales Alter: 14 Jahre) bei kostenlosem Eintritt ins Lohrheidestadion ein.

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8. Mai – Tag der Befreiung

Als Winston Churchill 1940 seine wohl berühmteste Rede hielt, stand es schlecht um England. Die Nazis schienen unbesiegbar, marschierten in erschreckender Geschwindigkeit vor. Europa drohte, in der Barbarei zu versinken, England stand allein gegen Deutschland. Doch England kämpfte weiter:

„We shall go on to the end, we shall fight in France, we shall fight on the seas and oceans, we shall fight with growing confidence and growing strength in the air, we shall defend our Island, whatever the cost may be, we shall fight on the beaches, we shall fight on the landing grounds, we shall fight in the fields and in the streets, we shall fight in the hills; we shall never surrender.“

„Wir werden kämpfen bis zum Ende. Wir werden in Frankreich kämpfen, wir werden auf den Meeren und Ozeanen kämpfen. Wir werden mit wachsender Zuversicht und wachsender Stärke am Himmel kämpfen. Wir werden unsere Insel verteidigen, wie hoch auch immer der Preis sein mag. Wir werden auf den Stränden kämpfen, wir werden an den Landungsabschnitten kämpfen, wir werden auf den Feldern und auf den Straßen kämpfen, wir werden in den Hügeln kämpfen. Wir werden uns nie ergeben.“

Am 8. Mai 1945, heute vor 68 Jahren, kapitulierten die Nazis vor den Alliierten. Deutschland war von den Nazis befreit worden, der Krieg in Europa beendet.

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Frühstück

Rathaus Dortmund
Rathaus Dortmund

Werbung: Neuer Dortmund-Slogan soll auf BVB verzichten…Der Westen

Kneipenkultur: In Dortmunds Kneipen kann weiter geraucht werden…Ruhr Nachrichten

Wohnen: Aplerbeck fehlt Bauland für junge Familien…Ruhr Nachrichten

Wohnen II: Dortmunder gründen Kommune in ihrer WG…Ruhr Nachrichten

BVB: Dortmund gibt den Pott zurück…Bild

 

BVB II: Westfalenhalle lockt 12.000 Fans zum Public Viewing…Der Westen

BVB III: Der Wahnsinn vor Wembley…FAZ

BVB IV: Dänen-Götze bewirbt sich in Dortmund…Bild

Der Ruhrpilot

Ralf Jäger Foto: IM-NRW
Ralf Jäger Foto: IM-NRW

NRW: Land setzt ersten Sparkommissar ein…Aachener Zeitung

NRW II: Erneute Warnstreiks der Metaller…Welt

Ruhrgebiet: Pianist Yundi als Gast des Klavier-Festivals Ruhr…Revierpassagen

Bochum: Opel-Händler spüren trotz Imageschaden keinen Absatzrückgang…Der Westen

Bochum II: Engpass bei Studienplätzen – Ministerin und Hochschulvertreter beziehen Stellung…Ruhr Nachrichten

Dortmund: In Dortmunds Kneipen kann weiter geraucht werden…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Steinbrück als Industrie-Revoluzzer…Der Westen

Duisburg: Loveparade-Opfer bekommen Einsicht in Ermittlungsakten…Der Westen

Essen: „Kulturgut“ ist gescheitert…Der Westen

Essen II: Deutsch-türkische Kabarettwoche…Coolibri

Essen III: Eine Stiftung für die Bürger…Der Westen

 

 

„Liebe Anka…“ So geht Öko-Rassismus

Neukölln. Foto: Lienhard Schulz, Lizenz: GFDL/CC-BY-SA-2.5,2.0,1.0
Neukölln. Foto: Lienhard Schulz, Lizenz: GFDL/CC-BY-SA-2.5,2.0,1.0

Der Journalist Ramon Schack schreibt gerade an seinem neuen Buch über Neukölln. Dazu hat er eine polnischstämmige Putzkraft namens Anka auf ihrer Putztour durch verschiedene Wohnungen in dem Stadtteil begleitet. In einer Wohnung fanden sie ein Kündigungsschreiben auf dem Küchentisch. Das hat es in sich. Es zeigt eindrücklich was dabei heraus kommt, wenn man Ökospießertum und Nationalchauvinismus zusammenrührt:

„Liebe Anka,

wie wir feststellen mussten, haben Sie sich nicht daran gehalten, so wir es Ihnen nahegelegt hatten ,vegane Putzmaterialien zu verwenden.
Es mag in Ihrem Heimatland üblich sein, sich nicht um ökologische Belange zu scheren, aber hier bei uns verfolgt man einen ökologischen, nachhaltigen Ansatz, zum Schutz unserer Umwelt

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Ein „Kinderfest“ mit Beigeschmack

Der "Deutsch-Türkische Kulturverein - Türk Federasyon" an der Wittener Hauptstraße.
Der „Deutsch-Türkische Kulturverein – Türk Federasyon“ an der Wittener Hauptstraße.

Die Wittener Grünen haben die mutmaßliche Zusammenarbeit der Stadt mit der rechtsradikalen türkischen Organisation Graue Wölfe kritisiert. Hintergrund ist die wiederholte Ausrichtung des „internationalen Kinderfestes“ in der städtischen Husemannhalle am vergangenen Sonntag. Dazu hatten die Grünen eine Anfrage an die Stadt gestellt. Sie wollten wissen, ob den Verantwortlichen bewusst sei, dass der Veranstalter des Kinderfestes die „Türk Federasyon“ sei. Diese ist ein Ableger der türkischen rechtsradikalen Partei MHP. Die Türk Federasyon wird vom Verfassungsschutz beobachtet.

Der zuständige „StadtSportVerband Witten“ gab an, die Räume nicht an die Grauen Wölfe, sondern an den „Deutsch-Türkischen Kulturverein“ vermietet zu haben. Er wisse nichts von einer Verbindung – und das obwohl „Türk Federasyon“ groß auf dem Vereinsschild an der Hauptstraße prangt. Zudem steht das Logo groß über dem Plakat, dass das „Kinderfest“ bewarb. In einer Pressemitteilung aus Kreisen der Grünen, die den Ruhrbaronen vorliegt, heißt es:

Gestern fand mal wieder das „Internationale Kinderfest“ des „Deutsch-Türkischen Kulturvereins – Türk Federasyon“ in der Husemannhalle statt. Die „Türk Federasyon“ ist die Deutschlandorganisation der rechtsextremen „Grauen Wölfe“ und wird vom Verfassungschutz beobachtet. Der Verfassungschutz-NRW ordnet sie als Organisationen ein, für die „tatsächliche Anhaltspunkte für den Verdacht einer verfassungsfeindlichen Bestrebung vorliegen“ (…) „Die Grauen Wölfe“ vertreten ein extrem nationalistisches Weltbild, ihre Vision ist die Vereinigung aller Turk-Völker in einem großtürkischen Reich. Gegen ihre Feinde -Kurden, Griechen, Alewiten, Armenier, Juden und Christen – rufen „Graue Wölfe“ in Internetforen in volksverhetzender Weise zu Körperverletzung, Mord und

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502.567 Ticketbestellungen für das UEFA Champions League-Finale bei Borussia Dortmund (BVB): Freuen sich auch die Fans?

Westfalenstadion DortmundWer noch nicht mitbekommen hat, dass am 25. Mai 2013 im Londoner Wembley-Stadion das UEFA Champions League-Finale zwischen Borussia Dortmund (BVB) und dem FC Bayern München (FCB) stattfindet, der hat dann wahrscheinlich auch nicht die Rekordmeldungen des BVB zu den Ticketbestellungen mitbekommen.

Dort gab es einen regelrechten Run auf die Tickets der medial entsprechend begleitet wurde. Dazu einfach mal nur stellvertretend sechs Twitter-Beiträge vom offiziellen Twitter-Accounts @BVB:

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