Eines der wohl interessantesten und überzeugendsten Musikalben aus dem ersten Halbjahr 2013 war für viele sicher das im Februar veröffentlichte ‚Push the sky away‘ von Nick Cave & the Bad Seeds. So auch für mich.
Der 55-jährige Veteran zeigt sich darauf mit seiner altbewährten Combo deutlich gereift und ruhiger, dabei aber auch gleichzeitig so intensiv wie lange schon nicht mehr.
Wer das jüngste Album des Australiers noch nicht kennen sollte
Nach einer Meldung des Dortmunder Antifa Bündnis (DAB) soll morgen das Solidaritätskonzert der Dortmunder Neonazis für die 2012 verbotene Kameradschaft Nationaler Widerstand Dortmund (NWDO) stattfinden.
Damit steht das Datum des Konzertes wohl fest, der Ort, an dem es stattfinden soll, allerdings noch nicht: Wahrscheinlich irgendwo im Ruhrgebiet. Angekündigt wurden Nazibands wie Sleipnir, Words of Anger und Codex frei, die zum Teil auch auf NPD-Veranstaltungen auftreten.
Zu feiern haben die Nazis auch etwas: Die Rechte wurde heute vom Bundeswahlausschuss zur Bundestagswahl zugelassen. Bei der können dann die Anhänger Der Rechten dafür sorgen, dass nicht nur sie, sondern auch die NPD unterhalb der 5 Prozent-Hürde von 0,5 Prozent landen und damit keine Parteienfinanzierung erhalten.
Ein Düsseldorfer Amtsrichter will die fristlose Kündigung des 74-jährigen Rentners Friedhelm A. bestätigen und mit dem allgemeinen Trend begründen, Raucher in allen Lebensbereichen systematisch auszugrenzen. Friedhelm A. ist Raucher.
Diese Entscheidung ist ein Justizskandal: Die Wohnung ist unverletztlich und niemanden geht es etwas an, was man dort tut oder läßt. Dem Mieter wurde wegen angeblicher Aussichtslosigkeit seiner Klage die Prozesskostenhilfe verweigert. Jeder Bürger hat jedoch das Recht sich unabhängig von seinen persönlichen Verhältnissen vor Gericht zu verteidigen und sein Recht einzuklagen. Die Initiative Netzwerk Rauchen e.V. wird diesen Justizskandal nicht hinnehmen und den Mieter bei seiner Klage unterstützen. Sie hat ein Spendenkonto eingerichtet, um Friedhelm A. bei seiner Klage finanziell zu unterstützen und sichert zu, dass jeder Cent wird direkt für den Prozess verwendet! Übrigens: Friedhelm A. ist der einzige Privatmieter im Gebäude, in dem es ansonsten nur Büros gibt. Es kursiert die Vermutung, dass A. nur aus Wohnung ausziehen soll, damit diese – wie alle anderen im selben Haus – für teureres Geld als Gewerbefläche vermietet werden kann. A. lebt seit 40 Jahren in dieser Wohnung.
Spendenkonto:
Netzwerk Rauchen e.V.
Volksbank MIttelhessen eG
Konto-Nr.: 70025809
BLZ: 51 39 00 00
IBAN: DE 82513900000070025809
BIC: VBMHDE5FXXX
Kennwort: Ein Dach für Raucher
Protest gegen das Kraftwerk Datteln. Foto: Robin Patzwaldt
Scharfe Kritik äußerte u.a. der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) am heutigen RVR-Beschluss, ein Zielabweichungsverfahren für das Kraftwerk ‚Datteln 4‘ zu beantragen.
Bürgerinitiativen und Verbände hatten heute Vormittag in Essen gegen das Vorhaben des Regionalverbands Ruhr (RVR) protestiert, bei der Landesregierung ein Zielabweichungsverfahren zugunsten des gerichtlich gestoppten E.ON-Kohlekraftwerks Datteln 4 zu beantragen.
Darauf hatten sich Vertreterinnen von CDU, FDP und SPD bereits im Vorfeld der Verbandsversammlung geeinigt. Abgeordnete der Grünen und der Partei ‚Die Linke‘ stimmten wie erwartet gegen dieses Vorhaben.
„Das rechtlich unzulässige Zielabweichungsverfahren kommt einer neuen Lex E.on gleich“
Blick vom Fernsehturm in Richtung Stadion. Foto: Quelle PUMA SE
Borussia Dortmunds Ausrüster präsentierte heute in einer ungewöhnlichen Großaktion das neue BVB-Heimtrikot für die Saison 2013/14.
Inmitten des Dortmunder Westfalenparks, über eine Fläche von rund 1.000 Quadratmetern, wurde ein Abbild des neuen Trikots aus über 80.000 gelben Blumen als leuchtender Blickfang für eine breite Öffentlichkeit gepflanzt.
Bis zum 9. Juli ist das BVB-Trikot-Blumenbild, das insbesondere aus luftiger Höhe ein eindrucksvolles Panoramamotiv ist, dort noch zu bestaunen. Am gleichen Tag ab 17.00 Uhr werden in einer großen Verteil-Aktion alle Fans in den Westfalenpark eingeladen, sich die Blumen als „Glücksbringer“ für die neue Saison nach Hause zu holen.
„Das Wir entscheidet“ – das hat uns von den Ruhrbaronen überzeugt. Angesichts des Umfrageelends der SPD werden wir nun aktiv und greifen in den Wahlkampf ein. Wir zeigen kostenlos und aus voller Überzeugung die SPD-Wahlwerbespots von Friedemann Weise, einem Künstler, der sein Schaffen in den Dienst der Sozialdemokratie gestellt hat.
Ausnahmsweise hat auch die jW mal kapiert, was NICHT der Kommunismus ist.
Die Debatte um die antisemitische Israel-Schmähung in der Süddeutschen Zeitung hat weite Kreise gezogen. Die SZ hat sich mittlerweile recht halbherzig entschuldigt, naja, so ähnlich jedenfalls. Und ich habe die ganze Zeit gespannt darauf gewartet, wann meine Lieblingszeitung junge Welt herbeieilt und der SZ solidArisch zur Seite springt. Die hat sich nun tatsächlich eingeschaltet – aber ganz anders, als ich es je erwartet hätte.
Das DDR-Blättchen junge Welt ist im Grunde so etwas wie das Zentralorgan der Antisemitismus-Verharmloser. Zwar kennt die jW Antisemitismus, aber keine Antisemiten. Bisher jedenfalls war das der rote Faden der Zeitung. Klar antisemitische Anschläge werden entweder kleingeredet oder totgeschwiegen, und wenn Grass gegen Israel hetzt, verbündet man sich sogar mit der verhassten Sozialdemokratie. Nun aber lese ich zu aktuellen Fall folgendes in der jungen Welt:
Am Dienstag staunte Ernst Kahl nicht schlecht, als er per Telefonanruf davon erfuhr