Weird Wired, Mittwoch, 10. Oktober, 20.15 Uhr, Intershop, Bochum
Der Ruhrpilot

NRW: Eine Million Bierdeckel gegen Kneipen-Rauchverbot…Welt
NRW II: Hanni und Cindy…Post von Horn
NRW III: Klaus Hammer, der geschasste politische Geschäftsführer der Piraten NRW, äußert sich zur Angelegenheit #Hammergate…Pottblog
NRW IV: Verbände fordern Ökostrom-Umlage zu begrenzen…RP Online
NRW V: Land nimmt Salafisten ins Visier…RP Online
NRW VI: Kanzlerin zur Visite in Düsseldorf…Der Westen
Bochum: Die vorhergesagte Stadtbadschließung…Bo Alternativ
Dortmund: Neonazis besaßen Waffenarsenal…Ruhr Nachrichten
Dortmund II: SPD-Frontfrau Marita Hetmeier wirft hin…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Ärger um Stadtwerke-Chef Hermann Janning…Der Westen
Essen: Bürgerbegehren gegen Büchereischließungen soll an den Start gehen…Der Westen
Debatte: Gegen Abgeordnetenbestechung und für Transparenz bei Nebeneinkünften!…Kaffee bei mir?
Umland: CryptoParty Handbook – be vigilant!…Netzpolitik
Ein Egoist wie wir

Es sind die üblichen Rituale im politischen Betrieb zu Wahlkampfzeiten. Kaum wurde Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat der SPD ausgerufen, hagelte es Kritik an seinen Nebeneinkünften. Als Abgeordneter habe er Vorträge gehalten und dafür unangemessene Vergütungen kassiert. Für ein Interview mit dem Baukonzern Bilfinger Berger soll er gar 20.000 Euro erhalten haben.
Der Sturm der Kritik, der jetzt über Steinbrück hereinbricht, könnte scheinheiliger nicht sein. Er habe die Bodenhaftung verloren, ihm fehlten Maß und Mitte, heißt es. Dabei sollten sich diejenigen, die sich nun kräftig empört zeigen, die Frage stellen: Würden sie
Der Aufstieg der Grünen und die Entfremdung von der Demokratie
In seinem Buch „Die Grünen – Höhenflug oder Absturz beschreibt Forsa-Chef Manfred Güllner die Erfolgsgeschichte der Grünen. Auch für die nächsten Jahrzehnte sieht er die Zukunft der Partei gesichert. Was die Demokratie in Deutschland betrifft, ist er weniger optimistisch.
Manfred Güllner hat ein Buch über den Aufstieg der Grünen beschrieben. Das es dieser Partei gegenüber kritisch ausfällt, verwundert nicht weiter: Güllner ist ein Sozialdemokrat alter Schule, beklagt die Entfremdung seiner Partei von den Facharbeitern und kleinen Angestellten seit den 70er Jahren und liegt damit auf der Linie des Göttinger Politologen Franz Walter. Beide sehen darin einen der Gründe für den Niedergang der SPD in den vergangenen 40 Jahren. Der wird besonders deutlich, wenn man sich nur die Prozente anschaut, welche die SPD bei Wahlen holt sondern auf die Stimmen: Bei der Bundestagswahl 1972 holte die SPD und ihr Bundeskanzler Willi Brandt 45,8 Prozent – 17.175.169 Menschen wählten damals die Sozialdemokraten. Rekord. Bei der Bundestagswahl 2009 erhielt die SPD nur noch 23 Prozent aller abgegebenen Stimmen – und weil die Wahlbeteiligung sank waren es in einem deutlich einwohnerstärkeren Deutschland gerade noch 9.990.488 Menschen, welche die SPD wählten. Auch die CDU verlor Wählerstimmen, wenn ich nicht so stark.
Staring Girl
Staring Girl, Dienstag, 9. Oktober, 20.00 Uhr, Bahnhof Langendreer, Bochum
Der Ruhrpilot
Bochum: Aral beantragt Einstweilige Verfügung gegen Thor Steinar…Endstation Rechts
NRW: Wie CDU-Landeschef Laschet die Industrie umwirbt…Welt
Ruhrgebiet: Karstadt-Eigner Berggruen sieht Karstadt als „ein Juwel“…Der Westen
Bochum: Festival des Kunstsalons bespielt „Häuser der Stadt“…Ruhr Nachrichten
Bochum II: Podiumsdiskussion zur Vorratsdatenspeicherung…Pottblog
Bochum III: Hacker-Verein druckt Ersatzteil für die Spülmaschine…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Volles Haus beim Inklusiven Soundfestival…Ruhr Nachrichten
Essen: „Das Ruhrgebiet ist weiterhin eine graue Maus“…Der Westen
Essen II: Mehr Jobs für Geringqualifizierte nötig…Der Westen
Umland: „Marsch der Patrioten“ in Berlin…Publikative
Anonymous vs. kreuz.net
Nach dem Tod des Comedians Dirk Bach hetzte die Seite kreuz.net gegen den Verstorbenen. In dem Artikel „Jetzt brennt er in der ewigen Homo-Hölle“ hieß es unter anderem über Bach: „Bach war ein homosexueller Sittenverderber. Es ist davon auszugehen, daß seine Unzucht ihn so früh ins Grab brachte.“
Das sorgte für viel Aufregung – mittlerweile gibt es eine Online-Petition gegen die Hetzseite und Anonymous kündigte, siehe Video, „weitere Maßnahmen“ gegen die Site an. Die Katholische Kirche in Deutschland hat sich übrigens schon vor Jahren von kreuz.net distanziert.
Steinbrück muss auf Merkels Fehler hoffen
Die SPD hofft, das sie mit Peer Steinbrück den nächsten Kanzler stellt und nach vier Jahren den Rückkehr an die Macht schafft. Das könnte sich als Illusion erweisen.
Erstmals nach der herben Niederlage bei der Bundestagswahl 2009, als die SPD gerade noch 23 Prozent der abgegebenen Stimmen erhielt, wittern die Genossen Morgenluft: Die Chancen, das die Koalition aus CDU und FDP im nächsten Herbst die Wahl gewinnt, sind gering. Gute Chancen für die SPD – wenn sie den richtigen Kandidaten hätte. Und das ist nicht Peer Steinbrück. Nur Hannelore Kraft hätte zur Zeit die Chance, Angela Merkel aus eigener Kraft zu schlagen, Steinbrück muss darauf hoffen, das Merkel große Fehler macht. Macht sie aber nicht so oft, dafür ist sie zu klug.
Die Expo Real und das Ruhrgebiet: „Wirtschaftsförderer in Sonntagsanzügen“

Vom 8. bis zum 10. Oktober findet in München die Immobilienmesse ExpoReal statt. Auch das Ruhrgebiet ist mit einem eigenen Stand auf Investorensuche.
Die Münchener Immobilienmesse Expo Real hat einen soliden Ruf: Anders als die im Frühjahr in Cannes stattfindende Mipim gilt sie als Arbeitsmesse. Während in Cannes schon mal Partys auf Jachten am Strand stattfinden, geht es in den schlichten Münchner Messehallen auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Riem ums Geschäft. Neben Städten wie Düsseldorf und Köln ist auch das Ruhrgebiet mit einem eigenen Stand auf der Messe vertreten. Doch vom Ruhrgebiet wird auch in diesem Jahr nicht die Rede sein: Mit „Metropole Ruhr“ hat sich das Revier schon vor Jahren einen neuen Namen gegeben, wie ihn sich eine mittelmäßige PR-Agentur nicht schlechter hätte ausdenken können.
Der ‚Westfalenpark‘ – Dortmunds ‚Grüne Oase‘ im Oktober
Dass das Ruhrgebiet viel ‚grüner‘ ist, als früher allgemein in der Öffentlichkeit angenommen, das hat sich, glücklicher Weise, inzwischen weitestgehend herumgesprochen.
Doch während sich die große Mehrheit der naturnahen Naherholungsgebiete des ‚Reviers‘ am Rande des Ballungsraums befinden, gibt es auch zahlreiche sehr idyllische, romantische Winkel direkt in den Zentren der großen Revierstädte.
Und wer sich dort nicht zeitgleich mit tausenden anderer Spaziergänger und Besuchern ‚herumärgern‘ mag, lieber in relativer Ruhe und Abgeschiedenheit herumspazieren möchte, der ist dort in dieser Jahreszeit jetzt genau richtig.
Bestes Beispiel: Der Dortmunder Westfalenpark, im Schatten des berühmten ‚Florianturms‘.
Das ca. 70 Hektar große Areal im Herzen der Westfalenmetropole, welches bereits


