Apple: Ein Jahr ohne Steve Jobs

Vor einem Jahr starb Steve Jobs. Es zeigt sich: Es geht auch ohne ihn.

Seit 1991 bin ich Apple Kunde, doch schon früher, als ich noch meinen Atari 1040ST hatte, las ich die erste Biografie von Steve Jobs die ich in die Hand bekam. Sie erschien bei GFA und es gab sie im 2001-Laden in Essen im Ramsch. In den letzten 21 Jahren hatte ich nur ein einziges Mal einen PC und er war hässlich, virenverseucht und störanfällig. Ich lebe in einer Apple Welt: iPhone, iMac, MacBook und bald wohl noch das kleine iPad. Meine Musik kaufe ich bei  iTunes und leihe mir dort auch Filme. Und ja, als Jobs vor einem Jahr starb, was keine Überraschung war, war ich traurig, obwohl ich wusste, dass er menschlich wohl sehr unangenehm war.

Trotzdem: Das er, wie in vielen Berichten zu lesen ist, Apple fehlt, sehe ich nicht. Tim Cook macht einen guten Job. Apple ist als Unternehmen weniger brutal und zynisch als es unter Jobs war, der Scherze über der Selbstmorde bei Foxconn machte und eine Reihe veritabler Flops hinlegte. Sicher, er war ein Ausnahmeunternehmer, aber der gleissend helle Heiligenschein wurde auch von den Medien kräftig poliert.

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Der Ruhrpilot

Markus Beckedahl Foto: Euphoriefetzen Lizenz: CC

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Dortmund II: Langemeyer klagt gegen Regress-Rechnung…Ruhr Nachrichten

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Duisburg: Experten gestehen Fehler nach Großbrand in Krefeld ein…Der Westen

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Essen II: Unruhe an den Förderschulen…Der Westen

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Umland: Eltern wollen keine Experimente – Sekundarschule in Meschede vorerst gescheitert…Zoom 

Medien: Warum können etablierte Medien keine Fehler korrigieren? Beispiel: Aktuelle Stunde…Pottblog

Debatte: Herbst in Deutschland – der Zeitgeist und Helmut Kohls geistig-moralische Wende…Publikative

 

 

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Neues Mietrecht: Klimaschutz wird zum Gentrifizierungsbooster

 

Kreuzviertel Dortmund, Foto: Lucas Kaufmann Lizenz: CC

Die Bundesregierung plant die  Neuregelung des Mietrechts im Zeichen den Klimaschutzes. Für Normal- und Geringverdiener wird es immer enger in den Städten.

Frankfurt, München, Düsseldorf, Köln, Hamburg – in vielen Städten steigen seit Jahren die Mieten. Viele einstmals günstige Altbauquartiere sind heute schon für viele Grein- und Normalverdiener nicht mehr bezahlbar.  Köln-Ehrenfeld, der Prenzlauer-Berg in Berlin oder das Hamburger Schanzenviertel sind Beispiele für diese Entwicklung. Diese Gentrifizierung ist der Grund für viele soziale Spannungen und kann, wenn die Mischung eines Viertels kippt, zur Verödung führen. Durch die Pläne der Bundesregierung zur Änderung des Mietrechts, die zur Zeit im Bundestag diskutiert werden, wird sich diese Entwicklung beschleunigen.

Die Bundesregierung will den Energieverbrauch bei den Wohnimmobilien senken. Das ist Teil der Energiewende, dem Großprojekt der Regierung. Das Ziel, den Energieverbrauch von Neubauten zu senken, wird seit Jahren  seit Jahren verfolgt.Die Energieeinsparverordnung (EnEV), die Bauherren vorschreibt strenge Energieeinsparmaßnahmen vorschreibt, wird regelmäßig verschärft, was zu deutlich höheren Baukosten führt. Nun sind die Altbauten dran. 71 Prozent der Häuser in Deutschland wurden vor 1976 gebaut worden – werden sie energetisch saniert, kann viel Energie

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Rennsport: Michael Schumacher verkündet endgültiges Karriereende

Michael Schumacher (Foto: ph-stop@flickr, Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Gerade kam es in den Hörfunknachrichten: Michael Schumacher hat gegenüber Medienvertretern sein, diesmal wohl endgültiges, Karriereende zum Saisonfinale der laufenden Formel 1-Saison bestätigt.
Damit erspart sich der inzwischen 43-jährige Kerpener den drohenden sportlichen Abstieg in ein noch weniger konkurrenzfähiges Auto zur neuen Saison.

Für mich ist Michael Schumacher, obwohl ich eigentlich gar kein großer Rennsportfan bin, einer der sportlichen ‚Helden‘ meiner Jugend.
In den 1990er-Jahren erlag auch ich zeitweise dem Trend zum sonntäglichen ‚Rudelgucken‘ von F1-Rennen im Freundeskreis, nur wegen ‚Schumi‘.
Sieben Titel in der Königsklasse des Rennsports sammelte der Mann mit dem spitzen Kinn, der bei seinen Gegner stets gefürchtet, aber wohl nie wirklich beliebt war, in den Jahren bis zu seinem ‚ersten‘ Rücktritt im Jahre 2006.

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Urheberrecht und Piraten: „Zu viele Leute leben in einer Filterbubble“

Mit der Piratenpartei werden in den Medien derzeit vor allem zwei Themen assoziiert: Urheberrecht und Diskussionskultur. Als Verleger an diesen Diskussionen innerhalb der Partei teilzunehmen, ist wie Topfschlagen im Minenfeld: Manchmal geht es gut, viel häufiger aber bricht die Hölle los. Die Spaltung zwischen „Realos“ und „Fundis“ zeigt sich hier sehr deutlich. Von unserem Gastautor Enno Lenze.

Wir können die Welt nicht über Nacht ändern, aber das wollen einige Schreihälse nicht verstehen. Offensichtlich wurde das zuletzt wieder bei der Diskussion um Julia Schramms Buch. Erneut wurden hier immer noch die gleichen Argumente bedient, die ich schon vor einem Jahr hörte. Dabei gelten die hierbei angelegten Maßstäbe häufig nur für andere.

Die Piraten treten für ein liberaleres Urheberrecht ein, vor allem für eine sehr umfangreiches Recht auf die nicht-kommerzielle Kopie. Und das finde ich gut. Ich sehe nicht, dass die privaten Kopien ein Problem für die Wirtschaft darstellen. Mit „privater Kopie“ meine ich die Weitergabe von Daten zwischen Privatpersonen, auch über das Internet. Dabei werden die Daten von einem privaten Computer zu einem anderen – z.b. über das BitTorrent-Protokoll – übertragen. Ich meine damit keine Seiten wie Piratebay und keine Dienste, bei denen die Daten auf schnellen Filehosting-Servern im Internet hinterlegt werden. Als Verleger konnte ich jedoch keinen meiner Autoren dafür begeistern, diese Freiheiten in seinen Vertrag mit aufzunehmen. Für e Tests gab es vereinzelt Interessenten. Und die Bildarchive, die mir Bildrechte lizenzieren, wollten von einer solchen Idee schon gar nichts wissen. Aber das hindert andere nicht daran auf die rückständigen Verlage zu schimpfen, die sich gegen die neuen Geschäftsmodelle

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Der Ruhrpilot

Grüne Volkserzieherin Barbara Steffens

NRW: Gastronomen sind wütend…Der Westen

NRW II: Striktes Rauchverbot – Wirt in Essen fürchtet um Existenz…Der Westen

NRW III: Piraten feuern Geschäftsführer…Spiegel

NRW IV: Der Fall Hammer der NRW-Piraten – Dreifacher Fail des WDR Fernsehen…Pottblog 

Bochum: 12.000 Unterschriften gegen Konzerthaus liegen vor…Bo Alternativ

Bochum II: Johnny Cash als Gastgeber – Premiere am Schauspielhaus Bochum…Der Westen

Dortmund: Westend-Festival mit vielen Highlights…Der Westen

Dortmund II: Kuriose Guerilla-Kunst – Bäume machen den Mund auf…Ruhr Nachrichten

Dortmund III: 250 Restaurants unter der Lupe…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Irritationen um Planung der Loveparade-Gedenkstätte…Der Westen

Essen: Das „Theaterlabor“ hat geöffnet…Der Westen

Essen II: Museum Folkwang – Bis zum Rausch in Farben schwelgen…Revierpassagen

Debatte: Der Kandidat Peer Steinbrück fällt. Belastung statt Befreiung für die SPD…Zoom

Debatte II: Will Steinbrück nur den Kleinkunstpreis?…Post von Horn

Kino: Die Qual der Wahl – Filmstart der Komödie über das Politiksystem in den USA, die arg übertreibt…Pottblog