
Wie rutschten wir eigentlich in die heutige Angst- und Kontrollgesellschaft? Durch den Sieg der Hippies, schreibt der Publizist Michael Miersch.
Rauchverbote, Ökohysterie und Fortschrittsangst sind nicht die Spätfolgen der 68er- sondern der Hippiebewegung schreibt Michael Miersch in seinem Buch „Die Hippies haben gewonnen.“
In dem leider etwas arg kurzen E-Book zeigt Miersch auf, wie die krude Gedankenwelt der Langhaarigen, ihre Angst vor der Technik, ihre naives Bild der Natur und ihre Psychologisierung und Pathologisierung des Alltags es in den vergangenen 30 Jahren geschafft haben, den Zeitgeist für sich einzunehmen. Die 68er waren nach Miersch erfolglos: Eine kleine Bewegung von nur ein paar tausend Anhängern, Fortschrittsoptimistisch, Technologiebegeistert und anfangs noch antiautoritär, hätten es nicht geschafft, außerhalb einiger weniger Universitäten größere Wirkung zu entfalten. Anders die Hippiekultur: Sie faszinierte weite Teile der Jugend, war in jedem Dorf präsent und brachte schließlich eine eigene Partei hervor, die seit nun mehr 30 Jahren den Zeitgeist und seine Angst- und Verbotskultur prägt: Die Grünen.






