The Hirsch Effekt, Donnerstag, 27. September, 21.00 Uhr, Druckluft, Oberhausen
Der Ruhrpilot
NRW: Verfassungsgericht prüft Klage gegen Haushalt…Welt
NRW II: Wittkes neue Rolle als starker Mann im Hintergrund…Post von Horn
NRW III: Land gibt Hochschulen 820 Millionen Euro extra…Welt
Ruhrgebiet: Riesige Wolke zieht nach Fabrikbrand über Ruhrgebiet…Welt
Ruhrgebiet II: Bei Opel wird weiter über Standort-Rettung gerungen…Der Westen
Bochum II: Fachhochschule und Stadtakademie zeigen „Ruhr-Spiegelungen“…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Stadt will mit dem Geld aus höherer Gewerbesteuer neue Jobs ermöglichen…Der Westen
Dortmund II: Standesamt berichtet von Babyboom in Dortmund…Ruhr Nachrichten
Essen: Studenten legen den Server der Uni lahm…Der Westen
Subrosa-Streit: Stadt Dortmund gibt nach!
Der Streit um das Subrosa ist beendet: Alle geplanten Konzerte können stattfinden, das Konzertverbot wird aufgehoben.
So schnell kann es gehen: Auf einmal können doch alle Konzerte wie geplant im Subrosa stattfinden. Das Ordnungsamt zieht sein Verbot zurück. Der Konflikt mit der Nachbarschaft soll im Gespräch geklärt werden. Die Stadt Dortmund und sein Ordnungsamt kamen in den vergangenen Tagen nach den massiven Protesten und Berichten über das Konzertverbot wohl in den Genuss einer steilen Lernkurve, denn in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung heißt es:
Bei eingehender Betrachtung der noch für September in der Hafenschänke „subrosa“ geplanten Veranstaltungen konnte nun festgestellt werden, dass diese nicht mit dem derzeitigen Genehmigungsstatus der Gaststätte kollidieren. Die für Oktober vorgesehenen Veranstaltungen können zunächst wie geplant stattfinden. Das Ordnungsamt bemüht sich zudem um einen gemeinsamen Termin mit der Beschwerdeführerin.
Man könnte ja meinen, ein Ordnungsamt nimmt eine eingehende Betrachtung einer Sachlage vor, bevor es entscheidet aber ok, in Dortmund war das wohl anderes. Hier die ganze Pressemitteilung:
Vor wenigen Wochen gab es Beschwerden aus der Bürgerschaft wegen Lärmbelästigung im Bereich der Hafenschänke „subrosa“. Das Ordnungsamt ist pflichtgemäß diesen Beschwerden nachgegangen und hat diesbezüglich den Betreiber der Hafenschänke angeschrieben. Dieses Schreiben wurde öffentlich bekannt. In der Folge kam es u.a. zu vielfältigen Reaktionen in der Öffentlichkeit.
Offener Brief zur Untersagung von Veranstaltungen im „subrosa“
Bis auf weiteres hat die Stadt Dortmund dem Subrosa untersagt, Veranstaltungen durchzuführen. Mit einem offenen Brief wenden sich zahlreiche Aktive der Nordstadt nun an die Stadtspitze:
Sehr geehrter Herr Sierau,
sehr geehrter Herr Stüdemann,
sehr geehrter Herr Steitz,
sehr geehrter Herr Mager,als Künstler und Veranstalter im Norden sowie als Anwohner und Gäste des „subrosa“ am Dortmunder Hafen wenden wir uns mit einem Offenen Brief an Sie.
Mit Bestürzung haben wir von der fristlosen Untersagung von Musikveranstaltungen im „subrosa“ erfahren, einer Institution der freien Kulturszene in der Nordstadt.
Wir wünschen eine kurzfristige, kreative Lösung, die den Fortbestand des Veranstaltungsorts „subrosa“ sichert. Die Untersagung lange geplanter und beworbener Veranstaltungen stellt eine besondere Härte dar.Das „subrosa“ darf nicht zum weiteren Symbol einer Verhinderung von freier Kultur werden, zu groß ist der Schaden, den die junge Dortmunder Szene in den letzten Jahren durch den Verlust von Veranstaltungsorten erleiden musste. Die Clubszene auf dem Thier-Gelände, das alte FZW mit seinem einzigartigen Programm und das Solendo am Hafen sind nur wenige Beispiele. Ja, es geht dabei auch jenseits der sogenannten „Leuchttürme“ um Standortpolitik.
CDU-Ruhr will bundesweit wirtschaftlichere Verkehrspolitik
Die CDU-Ruhr will, dass künftig vor allem die wirtschaftlichsten Verkehrsmaßnahmen gefördert werden. Setzt sie sich durch, könnte sich die Verkehrspolitik in Deutschland grundlegend ändern – zum Vorteil NRWs.
Wenn der Antrag des CDU-Bezirksverbandes Ruhr auf dem Bundesparteitag der Union am ersten Dezemberwochenende in Hannover eine Mehrheit findet, wird vielleicht schon bald nichts mehr in der Verkehrspolitik so sein, wie es über Jahrzehnte war. Der Text des Ergänzungsantrag klingt schlicht, birgt aber Sprengstoff: „Für jede Maßnahme des Bundesverkehrswegeplans wird ein Kosten-/Nutzen-Quotient ermittelt. Die Priorisierung der Maßnahmen erfolgt aufgrund dieser Wirtschaftlichkeitsberechnung.“
Bislang werden die Mittel nach dem Königsteiner-Schlüssel verteilt und der ist älter als die Bundesrepublik: Auf ihn einigten sich die Länder zwei Monaten vor ihrer Gründung im März 1949. Ursprünglich zur Verteilung von Forschungsgeldern gedacht, steht er heute für das Gieskannenprinzip auch in der Verkehrspolitik: Der Bund verteilt die Mittel, die er für die Umsetzung des Verkehrswegeplans bereitstellt auf die Länder und die bestimmen welche Projekte in welcher Reihenfolge umgesetzt werden. Jeder bekommt seinen Anteil, unabhängig von der Bedeutung
Essen: Mahnwache gegen NPD-Zentrale in Kray
Mit einer Mahnwache wollen Essener am kommenden Freitag gegen die neue NPD-Parteizentrale in Kray protestieren. In dem Aufruf der Gewerkschaft Verdi heißt es:
Die rechtsradikale NPD hat in einem Wohngebiet an der Marienstraße in Essen-Kray eine Landesgeschäftsstelle errichtet, nachdem sie der neue Eigentümer in der bisherigen Landesgeschäftsstelle in Bochum-Wattenscheid nicht haben will.
Dagegen wehren wir uns!
Wir stehen für Toleranz statt Rassismus und Unmenschlichkeit!
The Helio Sequence
The Helio Sequence, Mittwoch, 26. September, 20.30 Uhr, Gebäude 9, Köln
Der Ruhrpilot
NRW: FDP prangert rot-grüne Öffentlichkeitsarbeit in Millionenhöhe an…Der Westen
NRW II: Kraft feiert in Berlin…RP Online
NRW III: CDU und FDP für Ökostromquoten für Energieversorger…Bild
Debatte: Augstein, Pirker und die “Cui bono?”-Frage…Publikative
Bochum: Ein militanter Nazi…Bo Alternativ
Bochum III: Schauspielhaus eröffnet die Spielzeit mit „König Richard der Dritte“…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Eine Stadt trauert um die NSU-Mordopfer…Welt
Dortmund II: 8,73 Millionen sahen den ersten Dortmund-Tatort im TV…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Greulich kann WBD-Chef werden…Der Westen
Duisburg II: Hochfeld „ist nicht zu retten“ – Bürger-Kritik an Behörden…Ruhr Nachrichten
Duisburg III: Zwei Millionen Euro Schaden durch Betrügereien am City-Palais…Der Westen
Essen: Basisgrüner tritt gegen Trittin, Roth und Co. an…Der Westen
iPhone: Die Nano-SIM und die Deutsche Telekom: Ein Drama in mehreren Akten…Pottblog
[Photokina 2012 in Köln]
Nun ist sie wieder zuende – die Photokina 2012.
Sechs Tage lang drehte sich in Köln alles um das Thema Imaging.
Von der Bildaufnahme bis hin zur Bildausgabe wurden den Besuchern Trends und Innovationen gezeigt und die neuesten Entwicklungen gekonnt in Szene gesetzt.
Über 1200 Aussteller aus 45 Ländern präsentierten nicht nur ihre Produkte, sondern lieferten dazu ein einzigartiges Veranstaltungsprogramm mit Liveshows, Kongressen, Vorträgen, Workshops, Ausstellungen, Wettbewerben und Special Events.
Somit war es nicht einfach nur eine Messe, sondern ein Erlebnis für alle Sinne und ich habe so viele Eindrücke und Informationen mit nach Hause genommen, dass es kaum möglich ist, das alles nun irgendwie zusammenzufassen.
Ich könnte jetzt natürlich über meine ganz persönlichen Highlights berichten, über Produkte und Menschen, die mich fasziniert haben – wie zum Beispiel über den Kamerahersteller Leica, der für mich in diesem Jahr einfach alles übertroffen hat.
Ohne jetzt die großen Firmen wie Canon, Nikon, Sony, Casio und alle andern in den Schatten stellen zu wollen, die sicherlich auch tolle Präsentationen und Kulissen geboten haben, hat Leica mit der kompletten Belegung der Halle 1 eine eigene Welt geschaffen, die alleine optisch schon ganz großes Kino war. Während sich in den anderen Messehallen die Anbieter beinahe stapelten und eine gewisse Unübersichtlichkeit und vor allem viel Gedrängel bestand, hatte man das Gefühl mit Halle 1 einen Tempel zu betreten.
NRW: Selbstverwaltetes Ruhrgebiet?
Die Landesregierung will durch die Weiterentwicklung des RVR-Gesetzes dem Ruhrgebiet mehr Selbstverwaltung zugestehen. Doch erst einmal müssen sich die Politiker im Revier auf eine Linie einigen. Traditionell kein einfaches Unterfangen.
Nach Jahrzehnten des Bedeutungsverlustes kam 2007 die Wende: Die schwarz-gelbe Landesregierung gab dem Regionalverband Ruhr (RVR), dem Zusammenschluss der Städte und Landkreise des Ruhrgebiets, das Recht zurück, über die Regionalplanung selbst zu entscheiden. Vorher war seit den 70er Jahren über das Ruhrgebiet nicht im Ruhrgebiet entschieden worden, sondern in Arnsberg, Düsseldorf und Münster, den Sitzen der Regierungsbezirke, die das Ruhrgebiet zerschneiden.
Nun soll der RVR weitere Kompetenzen dazu gewinnen. Wahrscheinlich schon im kommenden Jahr soll der Landtag darüber entscheiden, wie sehr das Revier künftig selbst über seine Entwicklung bestimmen kann. Der rot-grüne Koalitionsvertrag ist, was diese Fragen betrifft, vage. Die Landesregierung setzt darauf, dass sich die Politiker im Ruhrgebiet – im Regionalparlament haben SPD und Grüne wie im Land die Mehrheit – erst auf ein gemeinsames Konzept einigen. Am 22. August hat die SPD im Ruhrgebiet



