Ein Bankkonto für jedermann? Weshalb eigentlich?

Von Verschuldung ist derzeit viel die Rede: von Staatsverschuldung, von Bankenverschuldung. Und von Rettungsschirmen für überschuldete Staaten und Banken. Dass es aber auch Menschen gibt, die privat verschuldet oder vielmehr überschuldet sind, spielt in dieser Debatte keine Rolle. Folglich werden auch keine staatlichen Rettungsschirme für sie aufgespannt. Unser Gastautor Jürgen Klute (Die Linke) ist Mitglied des Europaparlaments. 

In absehbarer Zeit soll es aber für überschuldete Menschen einige positive Veränderungen geben. Am 4. Juli 2012 hat das Europäische Parlament mit einer sehr großen Mehrheit einen so genannten legislativen Initiativbericht verabschiedet, der die EU-Kommission auffordert, bis Anfang 2013 einen Gesetzesentwurf vorzulegen, der allen Bürgerinnen und Bürgern der EU das Recht auf ein Bankkonto gewährt.

Doch weshalb braucht man ein Recht auf den Zugang zu einem Bankkonto, mag sich manch Leser jetzt fragen.

Die Antwort ist einfach: In einer modernen Gesellschaft kommt man ohne ein Bankkonto nicht weit. Wer einen Mietvertrag unterschreiben will, muss in der Regel ein Konto mit Einkommen nachweisen. Die Wasser- und Energieversorger verlangen ebenfalls eine Kontoverbindung, oft sogar die Einrichtung eines Dauerauftrags oder einer Abbuchungsgenehmigung. Auch einen Arbeitsvertrag bekommt man nicht ohne Kontoverbindung, da

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Der Ruhrpilot

NRW: Land will seine Natur künftig besser schützen…Welt

Ruhrgebiet: Ruhrmuseum ringt mit Besucherzahlen…Der Westen

Bochum: Neues Bürgerbegehren gegen das Konzerthaus…Pottblog

Dortmund: Antifa will am Wilhelmplatz campen…Ruhr Nachrichten

Dortmund II: SPD Fraktionschef will Gewerbesteuer nicht erhöhen…Der Westen

Duisburg: Kultur oder die Frage nach der Demo…Xtranews

Duisburg II: Streit bei den Linken…Der Westen

Kino: Fast Verheiratet…Pottblog

Bayern – nachsitzen!

Surfen wie in Wanne-Eikel? fragen die Werber des Münchner Telekommunikationsunternehmens M-Net ihre Kunden. Nein, das will sicher niemand. Noch nicht einmal die Einwohner von Wanne-Eickel.

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Last Call: Barone und Banditen – Lesung am Mittwoch in Essen

Das Ruhrbarone-Magazin wird an den Bahnhöfen zumindest im Ruhrgebiet verkauft,
Das Ruhrbarone-Magazin wird an den Bahnhöfen zumindest im Ruhrgebiet verkauft,

Die Lesetour für das aktuelle Ruhrbarone-Magazin geht heute weiter. Unser nächster Halt: die großartige Banditen-Bar in Essen. Neben dem Ur-Baron David Schraven  wird sich dieses Mal der Jung-Adel stark machen: Bestsellerautorin Juleska Vonhagen debütierte im aktuellen Magazin mit dem bewegenden Porträt einer jungen Frau mit Angstneurose. Tobias Jochheim erzählt von seinem Surströmming-Selbstversuch. Sürströmming? Eine Gammelfisch-Sepezialität, die selbst Pferde kotzen lässt. Über seine Erlebnisse im zerstörten Fukushima schrieb Wissenschaftsjournalist Haluka Maier-Borst, er wird lesen und sicher auch Fragen zur Krisenregion Nordjapans beantworten.  Und zu guter letzt wird Olga Kapustina, die im aktuellen Magazin über ihr Heimatland Weißrussland und die Grenze zur Diktatur in Europa schrieb, eine ihrer bewegenn Reportagen vortragen.

Moderiert wird dieses Lese-Spektakel vom großen Martin Kaysh, Autor im Ruhrbarone-Blog und der „Steiger“ des Geierabends.

Wir freuen uns schon und hoffen ihr erscheint zahlreich! Es wird ein toller Abend.

 

Mittwoch, 11.07.

„Banditen Wie Wir“

Cäcilienstr. 8

45130 Essen

Beginn: 20:00 Uhr

Eintritt: 5er

Dortmund: Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch beginnt

Am 1. September wollen Nazis aus ganz Deutschland wieder in Dortmund demonstrieren. Die Nazigegner haben mit der Mobilisierung gegen einen der größten Naziaufmärsche begonnen.

Der Dortmunder „Antikriegstag“ der Nazis ist eine der größten Nazi-Demonstrationen Deutschlands. Bis zu 1000 Nazis marschierten in den vergangenen Jahren dort auf. Schon in den Wochen vorher kam es immer wieder zu Überfällen der Nazis auf ihre Gegner, gab es Anschläge und Spontandemonstrationen der militanten Dortmunder Nazis-Szene. Doch die steht unter Druck: Die Dortmunder Polizei hat unter dem neuen Polizeipräsidenten Norbert Wesseler ihren Kurs geändert und geht offensiver als früher gegen die Rechtsradikalen in der Stadt vor. Die Proteste der vergangenen Jahre haben Wirkung gezeigt.

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Die B3E-Story – oder wie das Bochumer Szeneviertel namens Bermudadreieck entstanden ist

Es kommt selten vor, dass ein Kneipenviertel zum Aushängeschild einer ganzen Stadt avanciert. Die Frauenkirche in München ist bekannter als Schwabing, in Berlin sind Gedächtniskirche und der Kudamm nach wie vor größere Besuchermagnete, als die Szeneviertel in Mitte, Kreuzberg und am Prenzlauer Berg, und selbst Düsseldorf ist vor allem Landeshauptstadt und erst dann die vermeintlich größte Theke der Welt. In 20 Folgen  stellen wir die Geschichte des Quartiers vor.   

In Bochum sieht das anders aus: Hier ist das Bermudadreieck der wichtigste Besuchermagnet der Stadt. Das in den 80er Jahren entstandene Kneipenviertel ist, betrachtet man seine Kontinuität, erfolgreicher als der VfL-Bochum, zieht mehr Gäste in seinen Bann als die Rollschuhläufer des Starlight-Express und ist mit über 1600 Mitarbeitern ein wichtiger Faktor auf dem Bochumer Arbeitsmarkt.

Gelungen ist dies, weil das Bermudadreieck etwas metropolenhaftes ins Ruhrgebiet hinein gebracht hat, ja, im Sommer sogar etwas mediterranes. Der Grund: Das Bermudadreieck macht keine Pause. Hier kann man morgens um acht seinen ersten Kaffee trinken und nachts, kurz vor sechs, bekommt man das letzte Bier.

Es gibt Cafés mit einer exzellenten Auswahl an Tageszeitungen und Magazinen und Kneipen, in denen es erst ab zwei Uhr in der Nacht richtig voll wird. Das Bermudadreieck ist ein Mikrokosmos, offen, nicht nur um jede

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Der Ruhrpilot

Dortmund: Sanierung des Envio-Geländes in Dortmund ist mühselige Angelegenheit…Der Westen

NRW: Gibt es gute Schulden?…RP Online

Ruhrgebiet: So verschuldet ist der Wohnungsriese Annington…Der Westen

Bochum: 2. Versuch eines Bürgerbegehrens gegen das geplante Musikzentrum…Pottblog

Dortmund: Salafist verbreitet neue Droh-Schriften…Ruhr Nachrichten

Dortmund II: Polizeipräsident weist Rassismus-Vorwürfe zurück…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Die Zukunft der großen städtischen Festivals…Xtranews

Essen: Bürgerprotest gegen Bordell-Pläne am Essener Autokino…Der Westen

 

Heinze vs. Jamiri: Geht doch…

Der Streit zwischen Jamiri und Andreas Heinze ist beigelegt.

Beide veröffentlichten eine Pressemitteilung:

Andreas Heinze und Jan-Michael Richter (=Jamiri) haben sich kennen gelernt und die Affäre um die Ausstellung „Oberhausen und der Rest der Welt“ in einem persönlichen Gespräch beigelegt.

Andreas Heinze erklärt, seine zukünftigen Arbeiten so zu gestalten, dass keine Verwechslungsgefahr mehr zu den Jamiri-Comics besteht.

Die auf der Ausstellung gezeigten Exponate werden in ihrer aktuellen Form keiner weiteren Veröffentlichung zugeführt. Andreas Heinze und Jan-Michael Richter verzichten auf eine juristische Auseinandersetzung. Andreas Heinze und Jan-Michael Richter werden die Angelegenheit mit sofortiger Wirkung nicht mehr öffentlich kommentieren.

Oberhausen / Essen, den 10.07.2012
Andreas Heinze
Jan-Michael Richter

Geht doch…

Jamiri selbst hat aus der an Wortbeiträgen reichen Affäre wohl viel lernen müssen. Er hat sich eine persönliche „Liste von Idioten“ angelegt; wie man hört. die Ruhrbarone stehen nicht drauf – und Andreas Heinze auch nicht.