Bayern – nachsitzen!

Surfen wie in Wanne-Eikel? fragen die Werber des Münchner Telekommunikationsunternehmens M-Net ihre Kunden. Nein, das will sicher niemand. Noch nicht einmal die Einwohner von Wanne-Eickel.

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17 Kommentare

  1. #1 | Andreas Lichte sagt am 11. Juli 2012 um 10:58 Uhr

    Der Werber:

    Die absurde Botschaft „Surfen wie in Wanne-Eikel“ soll den Betrachter dazu bringen, die Werbebotschaft zu lesen …

    … und geworben wird für „Surfen“ im internet.

    Klassisches Prinzip von Werbung.

  2. #2 | Helmut Junge sagt am 11. Juli 2012 um 11:38 Uhr

    @Andreas,
    gehören falsch geschriebene Ortsnamen auch zum klassischen Prinzip der Werbung?
    Ich meine, in einem Land, in dem so oder so keiner weiß, wie die Stadt richtig geschrieben wird, kann es mit der falschen Schreibweise auch keinen Effekt geben.
    Aber wer weiß schon, was die sich alles ausdenken.

  3. #3 | Robin Patzwaldt sagt am 11. Juli 2012 um 11:41 Uhr

    Wenige Kilometer von Wanne entfernt sieht die traurige Realität allerdings so aus:

    https://www.waltroper-zeitung.de/lokales/waltrop/Aufruf-fuer-schnelleres-Internet;art1010,786346

  4. #4 | Andreas Lichte sagt am 11. Juli 2012 um 12:17 Uhr

    @ Helmut Junge #2

    dass „Wanne-Eikel“ eigentlich „Wanne-Eickel“ heisst, hab’ ich glatt überlesen – die Werbung funktioniert trotzdem:

    wichtig nur, dass es ein Ort ist, wo man niemals surfen gehen will …

  5. #6 | R sagt am 11. Juli 2012 um 13:36 Uhr

    Die Bayern wissen was Sie tun.
    NRW ist für diie wie Griechenland.

  6. #7 | DH sagt am 11. Juli 2012 um 13:58 Uhr

    Schlichtes Krisenphänomen, die Werbeetats reichen auch in Mynchen nicht mehr für’s Lektorat der dummen Sprüche.

    @#4, Andreas, in München surft man im Englischen Garten (Eisbach) oder neuerdings am Flughafen, im Ruhrgebiet auf der Halde. Hawaii ist beides nicht.

  7. #9 | Andreas Lichte sagt am 11. Juli 2012 um 14:17 Uhr

    @ DH #6

    „Schlichtes Krisenphänomen, die Werbeetats reichen auch in Mynchen nicht mehr für’s Lektorat der dummen Sprüche.“

    dann geh doch mal in den Pitch, und präsentier deine Werbeidee für dieses öde Thema …

    „in München surft man im Englischen Garten (Eisbach) oder neuerdings am Flughafen, im Ruhrgebiet auf der Halde. Hawaii ist beides nicht.“

    ist die show im Englischen Garten, da hat Surfer Zuschauer ohne Ende …

  8. #10 | der, der auszog sagt am 11. Juli 2012 um 14:58 Uhr

    Mal ganz davon abgesehen, dass der Wanne-Eickeler (oder heisst es Wanner-Eickeler?) „Cannelloni“ seit Ewigkeiten mit „K“ und auseinander (also: Kanne Loni) schreibt, müßte es eigentlich auch „Surfen wie auf Wanne-Eickel“ statt „Surfen wie in Wanne-Eickel“ heissen. Man sagt ja auch „ich geh auf Arbeit“ und nicht „in Arbeit“…

  9. #11 | Walter Stach sagt am 11. Juli 2012 um 15:25 Uhr

    Werbung mittels Negativ-Vergleich?

    Könnten wir im (östlichen) Ruhrgebiet und für das (östliche) Ruhrgebiet doch auch, z.B.:.

    „Saufen wie in München.

    Fußball wie durch die Vize-Bayern??

    Hier nur vom Feinsten:

    Spaß – Fußball durch den BVB.“

    (Vermutlich wissen die Profis aus der Werbebranche in München nicht, daß es die Stadt Wanne-Eickel seit 1975 gar nicht mehr gibt und erinnern nur noch an alte Zeiten -sh.“Mond von Wanne-Eickel“ und den uralten Witz „…..Castrop-Rauxel,das ist doch die lateinische Übersetzung von Wanne – Eickel…“.)

    Zeitnahe Werbung für die Internetgemeinde in München?

  10. #12 | DH sagt am 11. Juli 2012 um 15:55 Uhr

    @#8, Dirk, wer das Ruhrgebiet und seine Handlungsbevollmächtigten kennt, wusste, eine solche „Satire“ stand zu befürchten.

    @#9, Andreas, werben ist nicht mein Metier. Dumme Sprüche erkenne ich aber aus einigen Kilometern Entfernung. Das ist alles auch gar nicht schlimm, denn es gibt ja auch wunderbare dumme Sprüche. Ich find‘ den Fehler der Münchner (?) Agentur sogar lustig (wahrscheinlich haben sie Ekel gedacht, als sie Eickel hätten schreiben sollen).

  11. #13 | Andreas Lichte sagt am 11. Juli 2012 um 16:09 Uhr

    @ DH

    ganz ohne dummen Spruch …

    Ein-Wort-Werbung:

    https://www.youtube.com/watch?v=bZ5a2JH_BVE

    (das muss natürlich im Kino auf der grossen Leinwand laufen, das lief im Kino auf der grossen Leinwand)

  12. #14 | DH sagt am 11. Juli 2012 um 16:55 Uhr

    @#13, Andreas, ja, schön.

    In Wanne badet man in Chanel.

    Und zwar einer für alle.

    Das weiß nur niemand in München.

  13. #15 | Helmut Junge sagt am 11. Juli 2012 um 17:51 Uhr

    Wo doch jeder weiß, dass Bayern in der Nähe von Leverkusen liegt.
    Obwohl, irgendwie stimmt das auch nicht.
    Die haben eine andere Vorwahl.

  14. #16 | Mao aus Duisburg sagt am 11. Juli 2012 um 18:45 Uhr

    Die meinten bestimmt „saufen“… Das wuerde ja dem Klischee entsprechen. Paar Buchstaben durcheinander geraten, aber aus der Ferne kann das ja mal passieren… 🙂

  15. #17 | wilfried salus bienek sagt am 13. Juli 2012 um 20:17 Uhr

    Heißt es nicht „Herne 2“ und gar nicht Wanne-Eickel?

    „Schlemmen wie in Paris, deuxieme arrondissement.
    Surfen wie in Herne 2“

    Da wäre das Gleichgewicht wieder hergestellt.

    Oder „Zeche zahlen in Paris. Surfen auf Zeche?“

    Onnich soo gut.

    „Schlemmen wie Horst Schlämmer. Surfen wie in Horst?“

    Für das angebotene Glasfaselnetz ginge das doch, oder?
    Aber mehr auch nicht.

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