We Were Promised Jetpacks, Montag, 6. August, 20.00 Uhr, Grammatikoff, Duisburg
Der Ruhrpilot
Bochum: Zweiter Anlauf gegen den Bau des Musikzentrums…Ruhr Nachrichten
NRW: Volksdemokratie ist urbürgerlich!…Welt
NRW II: Sie wollen alle nur das eine…Welt
Blogger: jensmatheuszik.de als neues persönliches Portal gestartet…Pottblog
Essen: In Kettwig weicht Industriearchitektur modernem Wohnen und Arbeiten…Der Westen
Recklinghausen: Niederlage für Kevin Gareth Hauer von Pro NRW…Recklinghäuser Zeitung
Umland: „Meine“ Nazis?…Zeit
Update: Dortmunder Polizei will Antifa-Camp verhindern
Weniger Wochen bevor am 1. September in Dortmund die Nazis aufmarschieren werden, stellt sich die Dortmunder Polizei gegen die Nazigegner: Sie spricht dem geplanten Antifa-Camp den Charakter einer politischen Veranstaltung ab.
Am Mittwoch fanden erste Kooperationsgespräche zwischen den Initiatoren des in Dortmund geplanten Antifa-Camps und der Polizei statt. Das Ergebnis ersten Verhandlungsrunde erstaunt: Die Polizei spricht nach einer Pressemitteilung der Initiatoren dem Camp der Charakter einer politischen Veranstaltung ab:
“Es handelt sich selbstverständlich um eine politische Versammlung. Wir wollen mit dem Camp ausdrücken, dass es in Dortmund-Dorstfeld keine ‘national befreite Zone’ gibt”, so Tobias Schmidt, Pressesprecher des Vorbereitungskreises „Die Neonazis behaupten, Dorstfeld sei ihr Stadtviertel. Deswegen ist uns wichtig, Tag und Nacht in dem Stadtteil präsent zu sein, um ihre Parolen zu widerlegen und den Widerstand gegen die Nazis in Dorstfeld zu stärken.(…)Die Beamten versuchen die Verantwortung abzuschieben und unnötig zu verkomplizieren, indem sie dem Camp den politischen Charakter absprechen. Damit stellen sie unser Camp auf eine Ebene mit einem Trödelmarkt.”
Die Haltung der Polizei ist in der Tat kaum nachzuvollziehen und enttäuscht, denn Dortmunds Polizeipräsident Norbert Wesseler hatte bei seinem Dienstantritt im vergangenem Winter erklärt, den Nazis auf die Füße treten zu wollen – das er nun ihre Gegner bekämpft passt nicht zu vorgegebenen Strategie. Sie scheint allerdings mit der Stadt abgesprochen zu sein: Auch die städtische“ Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ wird nach diesem Blog vorliegenden Informationen das Camp nicht unterstützen. Die vielbeschworene Offensive der Stadt gegen Neonazis scheint kurz vor ihrer ersten Bewährungsprobe nicht allzu ernst gemeint zu sein, zumal die Nazis mittlerweile wohl kurz davor stehen, ein neues Zentrum zu eröffnen.
Zur Unterstützung des Antifa-Camps findet heute übrigens im AZ in Mülheim eine Soli-Party statt.
Update: Als erste Partei haben die Piraten auf das Verhalten den Polizei reagiert:
Die Piratenpartei Dortmund widerspricht der Darstellung der Dortmunder Polizei, beim geplanten Antifa-Camp handle sich um keine politische Demonstration.
Aus Anlass der alljährlichen Neonazi-Aufmärsche Anfang September planen Menschen aus unterschiedlichen Organisationen, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren, vom 24. August bis zum 2. September ein Antifa-Camp in Dortmund-Dorstfeld.
Die Dortmunder Polizei spricht diesem Camp den politischen Charakter ab und meint, die Veranstaltung sei keine Demonstration.
Die Piratenpartei Dortmund weist diese Sichtweise zurück. Sie befürwortet jede Form gewaltfreien Protestes gegen Rechtsradikalismus und fordert dazu auf, das Antifa-Camp zu unterstützen. »Es ist völlig unverständlich, wie die Polizei zu dieser Einschätzung kommt«, so Hanns-Jörg Rohwedder, Landtagsabgeordneter der Piraten aus Dortmund. »Sie sollte zumindest begründen können, wie sie zu diesem zweifelhaften Urteil kommt.«
Die B3E-Story Teil 11- Ein gewisser Armin Reisewitz
Schon in Leo Bauers Club Liberitas am Nordring saß, damals gerade einmal 16 Jahre alt, ein gewisser Armin Reisewitz herum. Nicht zuletzt auch, weil seine damalige Freundin dort ab und zu Bier zapfte. Einige Jahre später, nach Ableistung des Wehrdienstes, stand er dann selbst zwecks Finanzierung des Studiums hinter dem Tresen im Club am Hellweg. Er fiel Leo Bauer bald auf, weil er eigene Ideen für Partys und Events entwickelte, die so gar nicht ins bisherige Konzept von Leo Bauer passten. Reisewitz wollte alternativ angehauchte Karnevalspartys veranstalten und schreckte auch vor der Beschallung des Lokals mit deutschem Schlager nicht zurück. Eine nicht nur für Bauer, sondern auch für andere Bochumer Szenegänger eher befremdliche Idee. Doch der überragende Publikumserfolg und die unbedingte Loyalität und Zuverlässigkeit dieses „Zapfers“ überzeugten schließlich auch den Chef.
Nach fünf Jahren Kellnerarbeit, bis in die Zeiten des neuen Mandragora hinein, schlug für Reisewitz dann die Stunde der Entscheidung: Er wollte selbst Gastronom werden und fand auch zwei weitere, langjährige Mitarbeiter im Mandragora, die mitmachen wollten: Rolf Lechterbeck und Günter Grummel. Die drei übernahmen das Brinkhoffs an der Brüderstraße vom Architekten und Gründer des „gesunden Stadthauses“ Knipping. Der nämlich wollte sich, dem damaligen Zeitgeist entsprechend, mit anderen jungen Kollegen ganz auf die ökologische Architektur konzentrieren. Armin Reisewitz und seine beiden Kumpels kamen ihm also gerade recht, um den ungeliebten Job als Teilzeitgastronom wieder loszuwerden.
Mucky Pup
Mucky Pup, Sonntag, 5. August, 21.00 Uhr, Sonic Ballroom, Köln
Der Ruhrpilot

Dortmund: NRW-Innenminister Ralf Jäger als Vorbild für Ullrich Sierau?…Ruhr Nachrichten
Dortmund II: Ex-OB Langemeyer weist alle Regress-Forderungen zurück…Ruhr Nachrichten
Duisburg: EG DU sieht keinen Anlass für Kritik an neuem Betreiber der alten Feuerwache…Der Westen
Essen: Abwehrzentrum gegen Bio-Terror wird in Essen aufgebaut…Der Westen
Essen II: CSD ohne den Segen des Bischofs…Der Westen
Oberhausen: Siedlung Eisenheim – Ikone des Widerstands…Der Westen
Umland: Kein Platz für Musik…Welt
Internet: Chaos Communication Congress zieht nach Hamburg…Netzpolitik
Kultur und Kreativwirtschaft: Studie entlarvt Gorny-Lügen
Das Kulturstädteranking des Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) entlarvt die Lügen der Kulturhauptstadtpropagandisten: Das Ruhrgebiet ist kein blühendes Kulturzentrum. Und die Kreativwirtschaft ist als Branche hier ungefähr so bedeutend wie die Heringsfischerei. Wundert das jemanden?
Eine Lüge wird auch nicht wahrer, wenn man sie ständig wiederholt: Genau das haben die Macher der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 und vor allem der ECCE-Chef Dieter Gorny über Jahre hinweg getan: Das Ruhrgebiet, so ihr Mantra, sei eines der wichtigsten kulturellen Zentren Deutschlands, Kultur der Motor des Wandels und die Kreativwirtschaft eine Jobmaschine des Strukturwandels. Die Motive waren klar: Man wollte für
Dÿse
Dÿse, Samstag, 4. August, 22.00 Uhr, Krach am Bach, Beelen
Der Ruhrpilot

Ruhrgebiet: Ein Ruhrgebiets-Reiseführer, der erzählt, was andere verschweigen…Der Westen
NRW: Frühere Ministerin Liselotte Funcke gestorben…RP Online
Bochum: „JobAct“-Premiere – Auf der Bühne Know-how für den Beruf lernen…Ruhr Nachrichten
Bochum II: Opel-Mutter GM bekräftigt Werks-Schließungen in Europa…Der Westen
Duisburg: Bezirksregierung genehmigt Möbelhaus-Pläne trotz Kritik…Der Westen
Essen: Grüne fordern Sozialstunden für Müllsünder…Der Westen
Essen II: Regenbogenfest mit kirchlichem Segen?…Der Westen
Kino: Rum Diary mit Johnny Depp – Puerto Rico versoffen…Pottblog
Umland: Zwei Jahre Rauchverbot in Bayern – Spiel mir das Lied vom Tod…Süddeutsche
Umland II: Zwei Jahre Rauchverbot – Nach zwei Uhr rechnet niemand mehr mit einem Kontrolleur…Süddeutsche
Doublestandart Reggae Love Song mit Marcia Griffiths
Die Wiener Dubber von Doublestandart starten mit der Queen of Reggae & Dancehall Marcia Griffiths mächtig durch. Martha Griffiths ist ein ehemaliges Mitglied der legendären Bob Marley Backing Group “ I-Threes“
Sommergefühle kommen bei ihrem gemeinsamen Song „Holding You Close“ auf. Die neue EP, die nur digital veröffentlicht wird, enthält zusätzliche Remixe von so illustren Produzenten wie Keith Le Blanc, der letztlich noch NINE INCH NAILS produzierte. Auch Skip Mc Donald steuert einen Remix bei. Wir haben für euch einen freien Download von Holding You Close im Grand Phabo Mix.
Bei Juno könnt Ihr die verschiedenen Remixe vorhören.
