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Garda, Freitag, 7. September, 21.00 Uhr, Druckluft, Oberhausen
NRW: Rot-Grün verschiebt Sparmaßnahmen…Post von Horn
NRW II: Soziale Schere geht auseinander…RP Online
NRW III: Immer mehr Bürger nutzen direkte Demokratie…Welt
NRW IV: Grüne fordern Senioren-Fahrtest ab 80…Bild
Umland: „Selbst schuld, der Scheiß-Rabbiner“…Jüdische Allgemeine
Umland II: Juden ohne Angst…taz
Ruhrgebiet: Ruhrtriennale mit Jan Lauwers…Ruhr Nachrichten
Ruhrgebiet II: Nazis könnten die Fanszene des BVB spalten…Der Westen
Bochum: Die Rückkehr zum verlosten Wolkenauto…Der Westen
Bochum II: CDU will Stadtwerke-Chef stoppen…Der Westen
Dortmund: Teure Hilfe für arme Zuwanderer…Der Westen
Duisburg: Enzweiler zum neuen CDU-Fraktionschef gewählt…Der Westen
Essen: Polizei sieht in Notinseln Alibi-Aktion…Der Westen

Über das Musikzentrum Bochum wird seit Jahren engagiert gestritten. Die Argumente für und wider sind mehr als einmal ausgetauscht worden, doch die organisierten Gegner des Musikzentrums zeigten am gestrigen Tag, dass ihnen wirklich jedes Mittel recht ist (etwas, was sie lustigerweise den Befürwortern selber vorwerfen).
Wenn das Musikzentrum so gebaut wird, wie geplant, dann fallen einige Platanen im Bereich der Marienkirche den Baggern zum Opfer. Doch auch wenn die Stadtverwaltung sofort zusagte, dass adäquater Ersatz auch im Bereich der Innenstadt geschaffen werden wird, ist dieser Punkt der neueste Aufhänger des Protestes der Bürgerinitiative von Volker Steude, dessen Kampf gegen Windmühlen bzw. das Musikzentrum fast schon legendär ist.
Hier sahen Steude & Co. von der Initiative gegen das Musikzentrum einen geeigneten Aufhänger um mal wieder mit einer geschmacklosen Aktion auf sich und ihr Anliegen aufmerksam zu machen, wie das Pottblog gestern berichtete.
In der Vergangenheit schürte man schon mit der als Satire gedachten Kunstfigur des griechischen Multimillionärs Evangelos Papadopoulos, der das Geld zum Fenster (des Rathauses) hinausschmeißt, mehr oder weniger subtil eine Anti-Euro- bzw. vor allem Anti-Griechenland-Stimmung, die man in dieser Art eher von bestimmten Parteien am rechten Rand des politischen Spektrums erwartet hätte.

Dr. Dierk Borstel schreibt auf Wunsch des Dortmunder Oberbürgermeisters Sierau eine Stellungnahme, denn der hatte da mal eine Frage: „Braucht es ein Antifacamp in Dorstfeld?“ Von unserer Gastautorin Ulrike Märkel.
Die Antwort dient, und das ist sehr praktisch, als Rechtfertigung der eigenen Entscheidung, das Antifacamp in Dortmund nicht zu genehmigen. Die Begründung liefert Borstels Text: „…zur antifaschistischen Szene gehören jedoch auch gewaltbereite „Reisekader“…“. Durch die stete Wiederholung einer Behauptung wird sie bekanntlich nicht wahrer und eine Vermutung ist noch lange keine belegbare fundierte Aussage. Genau diese unwissenschaftliche Herangehensweise an das Thema erstaunt, da Dr. Borstel seine wissenschaftliche Kompetenz bereits gezeigt hat, als er im Auftrag der Stadt Dortmund für die Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie 2009 und 2012 eine Studie plus Update erstellt hat. Zweifellos kann man als „Nebenprodukt einer Tätigkeit“ als Wissenschaftler eine Stellungnahme verfassen, die dem Auftraggeber so richtig aus dem Herzen spricht. Das ist nicht verboten. Aber braucht es sie?
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The Fog Joggers, Donnerstag, 6. September, 20.30 Uhr, zakk, Düsseldorf

Protest: Windräder gern – aber nicht vor meiner Haustür!…Der Westen
NRW: Die rot-grünen NRW-Fraktionsvorsitzenden, im Gespräch…Pottblog
NRW II: Kritik an teuren Sparkommissaren…Welt
Ruhrgebiet: RAG setzt für die Zukunft auf erneuerbare Energien…Welt
Bochum: Initiatoren des Bürgerbegehrens Musikzentrums vergreifen sich im Ton…Pottblog
Bochum II: Pornostars sollen Bochumer Platanen retten…Der Westen
Bochum III: Platz des Europäischen Versprechens – Jochen Gerz setzt der Stadt ein Ultimatum…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Weihnachtsmarkt droht deutliche Verkleinerung…Ruhr Nachrichten
Dortmund II: Bewegende Trauerfeier für die getöteten Kinder…Der Westen
Online: Deutsche Telekom verschlimmbessert klammheimlich mobile Datentarife…Pottblog
Online II: Bundesratsinitiative für mehr Rechtssicherheit für WLAN-Betreiber…Netzpolitik

Gestern stellte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin ein Papier mit dem wohlklingenden Namen „Kreativ-Report NRW – Ökonomische Bedeutung und Potenziale der Kultur- und Kreativwirtschaft in Nordrhein-Westfalen“ vor. Es belegt, dass die Kreativwirtschaft zu den Boom-Branchen des Landes zählt – allerdings nicht im Ruhrgebiet.
Die Kreativwirtschaft in NRW ist eine Wachstumsbranche, das belegt der gestern von Wirtschaftsminister Garrelt Duin vorgestellte Kreativ Report NRW: Die Branche mach 36 Milliarden Euro Umsatz im Jahre, ist seit dem letzten Report 2008 um 30 Prozent gewachsen und die rund 50.000 Unternehmen haben mehr als 315.000 Beschäftigte. Man glaubt den Zahlen sofort, wenn man nach Köln oder Düsseldorf blickt: Boomende Werbeagenturen, Kunstmessen, TV-Produktionen, Sender und auch die Hersteller von Computerspielen und interaktiven Medien haben diese beiden Städte zu Zentren der Kreativwirtschaft gemacht. Köln und Düsseldorf konnten sich im Wettbewerb behaupten, auch gegen Berlin. Ganz überraschend ist das alles nicht, denn am Rhein ist die Kreativwirtschaft schon lange eine wichtige Branche. Das es ihr gut geht und Jobs geschaffen werden, ist eine gute Nachricht.
Das die Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet keine besonders erfolgreiche und wichtige Branche ist, war hingegen allen klar – nur ein paar Subventionsschnorrer wie Bernd Fesel und Dieter Gorny gelang es ein paar von tieferen Erkenntnissen unberührten Lokalpolitikern etwas anderes zu erzählen um so mit ihrer Hilfe an Steuergelder ranzukommen. Das nutzte zwar den Menschen nicht die im Ruhrgebiet in der Kreativwirtschaft arbeiten, sondern Gorny und Fesel aber darauf kommt es ja bei so etwas immer an. Das
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Alle paar Monate bekommt meine Generation entweder durch einen Brief der Rentenversicherung oder durch Medienberichte zu hören, dass es knapp mit den Renten wird. Die schlechte Nachricht für die Jungen: Wir werden versuchen, Euch auszunehmen wie die Weihnachtsgänse.
So gerade eben gehöre ich, Jahrgang 1964, noch zu den Baby-Boomern. Nach dem Krieg und vor der Markteinführung von Pille und Privatfernsehen hatten die Deutschen ein Hobby: Sex. Sie trieben es auf den Rücksitzen von Kleinwagen wie dem NSU-Prinz, sie trieben es beim Campingurlaub in wackeligen Zelten und sie trieben es in den noch abzuzahlenden Schlafzimmern ihrer ersten eigenen Wohnungen.
In den ersten 20 Jahren nach dem zweiten Weltkrieg wurden kinderreiche Jahrgänge gezeugt, von denen die ersten sich langsam aber sicher der Rente nähern. Und weil wir lieber schöne Autos, große Wohnungen, feine Reisen und fette Stereoanlagen haben wollten als schreiende Bälger, die schlecht für die Figur sind und dazu noch in die Computertastatur strullen hielten wir uns mit der Produktion des Nachwuchses zurück. Porsche statt Peter und Petra.
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Dum Dum Girls, Mittwoch, 5. September, 20.00 Uhr, Indra, Hamburg