Am Montagabend habe ich die britische Insel verlassen und bin am Dienstagmorgen auf dem Kontinent angekommen. Nein, kein Fluglotsenstreik, auch kein Stau im Kanaltunnel. Richtig, ich hatte mich für die Reise mit dem Schiff entschieden. Sie dauerte dreizehn Stunden; denn die Fähre fuhr von Newcastle nach Amsterdam. Newcastle, korrekt: Newcastle upon Tyne, liegt im Nordosten Englands, fast schon an der Grenze zu Schottland. Und die „Fähre“ – nun ja, es ist schon ein Hochseeschiff mit allem Drum und Dran, ein Kreuzfahrtdampfer. Dort verbrachte ich also die Nacht vom Montag auf Dienstag. Sehr angenehm.
Von den „Krawallen“, wie man die Ereignisse in London hierzulande genannt hatte,
Mitglieder der SPD-Moers haben zum Boykott der NRZ aufgerufen. Der Grund: Zu kritische Berichterstattung in einem Bauskandal. NRW-Chefredakteur Rüdiger Oppers sieht darin ein Zeichen für ein problematisches Demokratieverständnis.
Ruhrbarone: Mitglieder der Moerser SPD rufen zum NRZ-Boykott auf. Haben Sie so eine Kampagne schon einmal erlebt?
Rüdiger Oppers: Nein, in dieser Dimension nicht. Kritik von Politikern an Artikeln gab es immer mal wieder, das ist auch menschlich verständlich. Wer ist schon erfreut, wenn er in der Zeitung etwas unangenehmes über sich liest? Aber ein Aufruf zum Boykott ist einzigartig. Hier versucht uns jemand unter Druck zu setzen, indem er versucht uns wirtschaftlich zu schaden. Dazu kommt, dass der Boykott in der Woche ausgerufen wurde, als die Ausgaben bestreikt wurden und wir unter großem Druck mit wenig Personal gearbeitet haben. Mit einem Boykott aus der Mitte der Partei die in Moers regiert, wurde die Arbeit für die Kollegen vor Ort nicht leichter.
War der Boykottaufruf ein Tabubruch?
Zumindest wird eine Grenze überschritten, wenn man massenhaft zu einem Boykott aufruft mit der Begründung, dass kritisch über eine Partei berichtet wird, der man angehört. Das tut die NRZ seitdem es sie gibt und das ist auch die Aufgabe einer Zeitung. Wir haben über einen Skandal berichtet, in dem wichtige Sozialdemokraten aus Moers verwickelt sind. Eine Zeitung zu diskreditieren, weil sie das tut, was sie tun muss, zeigt ein problematisches Demokratieverständnis.
Der ehemalige Duisburger Planungsdezernent Jürgen Dressler hat in einem Kommentar auf diesem Blog geschrieben, dass die NRZ wegen ihrer Berichterstattung in Moers und Duisburg schon massiv Auflage verloren hätte.
Mehr als 40.000 Unterschriften für die Abwahl von Duisburg OB Adolf Sauerland hat die Bürgerinitiative „Neuanfang für Duisburg“ bislang gesammelt.
40.000 Unterschriften für eine Abwahl von OB Adolf Sauerland – eine ganze Menge. Doch 20.000 fehlen noch. Auch eine ganze Menge. Die Initiatoren sind jedoch optimistisch, dass sie es schaffen werden:
Mehr als 40.000 sichere Unterschriften befinden sich nun beim Rechtsanwalt. Sicher bedeutet, der geschätzte Abschlag für mögliche Doppelunterschriften oder nicht leserliche Namen ist dabei abgezogen. Die Initiative geht davon aus – obwohl es noch ein hartes Stück Arbeit werden wird – die angestrebten 60.000 Unterschriften bis zum 19. Oktober zu erreichen.
Hier ist ach was hier ist kein hier ist hier ist nicht einmal ein
weißes Blatt oder jemand der es beschrieben hat
Hier ist auch kein Tanka Jorge Luis Borges’ darin die
Zeile Etwas, ich weiß es, fehlt dir Hier ist weniger als nötig zum Beispiel das ununterbrochene
Stimmengewirr der Besserwisser
Regelmäßig stellen sechs Sozialforschungsinstitute die sog. „Sonntagsfrage“ – Emnid und Forsa wöchentlich, Allensbach und GMS monatlich und die für die ARD (Infratest dimap) und das ZDF (Forschungsgruppe Wahlen) tätigen Institute in unregelmäßigen Abständen. Folglich haben alle sechs seit unserem Bericht am 10. Juli mindestens ein neues Umfrageergebnis vorgelegt. Wir haben wieder aus allen Resultaten das arithmetische Mittel gebildet und sind so zu folgendem Ergebnis gekommen
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