Tame Impala, Montag, 20. Juni, 20.00 Uhr, Gebäude 9, Köln
Der Ruhrpilot
NRW: CDU auf dem Weg zu alter Behäbigkeit…Welt
NRW II: Düsseldorf liefert acht Prozent der Wirtschaftskraft…RP Online
MRW III: Das billigste Theater ist kein Theater…Welt
NRW IV: Röttgen auf Blüms Spuren…Post von Horn
Ruhrgebiet: Ruhrfestspiele 2011 – ein Rückblick…Revierpassagen
Bochum: Extremismus-Diskurs als Ablenkung…Bo Alternativ
Dortmund: Kandidaten-Monopoly bei der SPD…Der Westen
Dortmund II: Unterwegs in der Nordstadt mit Bodo-Chef Pütter…Ruhr Nachrichten
Dortmund III: Festgäste mahnen Weiterbau des Bahnhofs an…Ruhr Nachrichten
Duisburg: 24 Nazis demonstrierten…Xtranews
Duisburg II: Dem gegen rechten Aufmarsch…Der Westen
Essen: Eine Stadt braucht Bildung…Der Westen
Oberhausen: Sparkasse droht Millionen-Verlust…Der Westen
Umland: Kulturszene im Münsterland schlägt Alarm...IVZ
Umland II: Feiern bald im Zelt…Zoom
Internet: Der Frauenbrowser…Kaffee bei mir
Internet II: Hacktivismus – Zukunft der politischen Aktion?…Netzpolitik
Zocken: Planspiel Börse 2.0…Pottblog
Wie ich drei meiner Frauen verlor

Eine Hommage à Michael Klaus, den 2008 verstorbenen großen Gelsenkirchener Schriftsteller (http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Klaus)
Es muss 1989 gewesen sein, als Ulla meinen Geburtstag am 15. November schlicht vergaß. Wiedervereinigung? Nicht für uns. Mauerfall? Von wegen.
Kein Überraschungs-Frühstück wie in den Jahren zuvor. Kein kleines Geschenk, kein lustiger Einfall, außer eben jenem, dass sie sich in diesem Jahr nichts einfallen ließ. Auch Tage später kein gespieltes jähes Erwachen: „Wie konnte ich nur deinen Geburtstag …?“
Sie hatte ihn tatsächlich vergessen. Ich war narzisstisch gekränkt, ließ mir aber nichts anmerken, was schwer genug war. Das Allerletzte worauf ich Lust hatte, war peinliches Wiedergutmachungsbohei.
Des Euros Kern
Oh nein, bitte nicht! Nicht schon wieder. Nicht noch einen Artikel über den Euro. Oder besser gesagt: über die Eurokrise, die, wie man auch hört, eigentlich gar keine Eurokrise sei, sondern eine Schuldenkrise. Eine europäische Schuldenkrise. Oder eine griechische. Griechenland – ich kann es nicht mehr hören! Oder Irland, Portugal, und alle die.
Eurokrise – das ist irgendwie so wie Fukushima: gar nicht ungefährlich, keine Frage. Sogar richtig schädlich. Aber erstens für uns nur so am Rande, und zweitens geht davon die Welt nicht unter. Und außerdem zieht sich die ganze Geschichte inzwischen ganz eindeutig zu lange hin.
Grüne Wählervergraulungsschulung in Datteln

Am gestrigen Freitag war ich zu Gast bei einer im Nachhinein etwas merkwürdigen Veranstaltung in Datteln. Von unserem Gastautor Robin Patzwaldt.
Angekündigt hatten sich in der Dattelner Meistersiedlung, in unmittelbarer Nähe des Kraftwerks, mit NRW-Fraktionschef Reiner Priggen, RVR-Fraktionschefin Sabine von der Beck und RVR-Chefplaner Martin Tönnes genau die drei derzeit für den Kraftwerksneubau ‚Datteln 4’ zuständigen Grünen Spitzen in NRW. Diese wollten die betroffenen Bürger vor Ort über ihren aktuellen Kurs zum Kraftwerksneubau Datteln 4 informieren und mit diesen über das Thema anschließend diskutieren.
Das versprach schon im Vorfeld Spannung und hoffentlich auch neue Informationen zum lokalen Dauerbrenner ‚Datteln 4’.
Doch der Abend sollte nicht nur Unterhaltungswert im üblichen Rahmen haben, sondern auch echte Emotionen und Wutausbrüche im Saal provozieren, wie ich es zuvor bisher nur selten
The Asteroids Galaxy Tour
The Asteroids Galaxy Tour, Sonntag, 19. Juni, 17.45 Uhr, Hurricane Festival, Scheeßel
Der Ruhrpilot
NRW: Koalition zofft sich wegen Kitas…RP Online
NRW II: Atomkraftgegner warnen Grüne…RP Online
NRW III: „Der komplette Umzug muss kommen“…Welt
Ruhrgebiet: Bei „Innovation City“ hakt es noch…Der Westen
Bochum: Reifeverzögerter Nazi bekommt 22 Monate auf Bewährung…Bo Alternativ
Bochum II: Symphoniker mit Pop-Appeal…Ruhr Nachrichten
Bochum III: Präsentation des neuen Trikots des VfL…Pottblog
Essen: Vergewaltiger legt Ratsmandat nieder…Der Westen
Duisburg: Ort der Loveparade-Katastrophe nicht erhaltbar…Der Westen
Duisburg II: Livebericht von Nazi-Demo…Xtranews
Dortmund: Beinahe-Crash am Flughafen…Ruhr Nachrichten
Umland: Von Daake verlässt Meschede und „pro NRW“…NRWR
Online: Zwischenstand Jugendmedienschutz-Staatsvertrag…Netzpolitik
Blackberry Krise: Auch RIM-Standort Bochum in Gefahr?
Über 200 Ingenieure arbeiten heute beim Blackberry-Hersteller Research in Motion in Bochum. Nachdem das Unternehmen Entlassungen angekündigt hat, kommen bei vielen Erinnerungen an das Nokia-Aus 2008 hoch.
Über 200 Ingenieure entwickeln bei RIM in Bochum Smartphones der Marke Blackberry. 2008 begann das kanadische Unternehmen damit, seinen Entwicklungsstandort in Bochum aufzubauen. Die Basis waren ehemalige Nokia-Ingenieure: Fast alle Mitarbeiter der Nokia-Multimediaentwicklung, die in Bochum tätig waren, wurden von RIM angestellt. Nokias Freude darüber hielt sich in Grenzen, denn RIM kam so an intimes Wissen über die Pläne des finnischen Unternehmens und konnte auf ein eingespieltes Team zurückgreifen. Das entwickelte dann auch in Rekordzeit das Modell Bold 9700.
Wie viele Blackberrys noch in Bochum entwickelt werden ist offen. Das Unternehmen hat nach einer zweiten Gewinnwarnung innerhalb von zwei Monaten Entlassungen angekündigt. Bei RIM-Deutschland war niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Die Mitarbeiter in Bochum erfuhren von den geplanten Entlassungen aus den Medien. Ob sie betroffen sein werden, wissen sie nicht. Auch der Chef der Bochumer Wirtschaftsförderung, Heinz-Martin Dirks, hat keine Informationen: „Wir haben gestern noch mit RIM gesprochen und Entlassungen waren kein Thema“
RIM verliert Marktanteile und sieht im Vergleich zu Apple und Android-Handy zunehmend alt aus. Das Playbook, RIMs Antwort auf das iPad, ist auch kein echter Burner. Wenn den Kanadiern, die mit Pagern groß geworden sind, nicht schnell etwas einfällt, wird es mit dem Unternehmen bergab gehen. Für viele Mitarbeiter wäre ein Ende von RIM der zweite Jobverlust innerhalb weniger Jahre. Die Situation bei RIM heute kommt vielen bekannt vor. Auch das Aus für den Nokia-Standort kam damals überraschend. Wie heute wussten die Medien vor den Mitarbeitern bescheid.
Der Ruhrstadt-Pass ist da
Ruhrstadt? Vor ein paar Jahren war das einmal das Ziel ernsthafter Initiativen. Heute sammeln sich unter dem Begriff fast nur noch Abzocker. Neuesten Beispiel: Der Ruhrstadt-Pass.
Den Begriff Ruhrstadt haben sich einmal Uwe Knüpfer (Damals Chefredakteur der WAZ), Oliver Wittke (Damals OB Gelsenkirchens) und Burkhard Drescher (Damals OB von Oberhausen) ausgedacht. Das Ziel der drei war die Überwindung der kleinstädtischen Grenzen, die das Ruhrgebiet schwächen. Aus der Idee ist, wie aus so vielen anderen Initiativen, nichts geworden.
Ruhrstadt – mit dem Namen schmücken sich heute gleich scheintote Initiativen und zunehmend windige Geschäftemacher, wie versuchen, aus dem Namen Kapital zu schlagen. Mit politischen Inhalten hat das alles nichts mehr zu tun. Neuestes Beispiel ist der Ruhrstadt-Pass: Fünf Euro kostet der, ein Teil des Geldes soll gespendet werden und Rabatte bekommt man auch noch. Herausgegeben wird der Pass von der Ruhrstadt-Pass UG – haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft. Eine Trash-Rechtsform.
Aus der Werbung:
Mit Ihrem Ruhrstadt-Pass identifizieren Sie sich mit dieser Region und dokumentieren Ihren Willen, die Ruhrstadt entstehen zu lassen. Zeigen Sie mit Ihrem Ruhrstadt-Pass, egal ob Ihren Freunden daheim, im Urlaub unterwegs oder Ihren Geschäftsfreunden in aller Welt, dass Sie Bürger der Metropole Ruhrstadt sind.
Mit dem Ruhrstadt-Pass zeigt der Inhaber meiner Meinung nach etwas anderes: Dass die Schulbehörde ihm sofort sämtliche Abschlusszeugnisse abnehmen sollte, weil er sogar für das Seepferdchen nicht genug Verstand mitbringt.
Fragen wir doch mal die Chefs der Alten Herren…Wir brauchen Hilfe beim Thema Burschenschaften
Auf ihrem bis Sonntag in Eisenach stattfindenden Burschentag diskutiert die Deutsche Burschenschaft auch die Einführung eines sogenannten Arierparagraphen. Wir haben da eine Idee: Wir würden gerne die Chefs der „Alten Herren“ der Burschenschaften fragen, ob sie künftig auch ihre Personalpolitik nach diesem Arierparagraphen ausrichten wollen. Und dafür brauchen wir Eure Hilfe.
In einer Burschenschaft zu sein ist eine praktische Sache: Man kann billig wohnen, sich neben dem Studium der Vernichtung der Gehirnzellen widmen und Karriere-Kontakte aufbauen. Aie Alten Herren, die im Job stehenden Burschenschaftler sorgen schon dafür, dass man einen netten Job bekommt. Vorausgesetzt, man ist deutschen Blutes – denn genau diese Frage wird auf dem Burschentag in Eisenach diskutiert: Dürfen Nichtdeutsche, Nichteuropäer Mitglied der Deutschen Burenschaft werden?
Angestossen hat die Diskussion Hans Merkel, der auch sonst interessante Sachen sagt. Zum Beispiel in diesem Jahr vor dem Langemarck-Denkmal der Burschenschaften:
Langemarck steht für uns vielmehr als Sinnbild für die Schrecken des Krieges
