[Das,was es nicht ist] – ein Künstlerhaus in Dortmund

Ich war positiv überrascht, als ich gestern den wunderschönen Altbau betrat, in dem die zehn Design-und Grafikstudenten der FH Dortmund seit dem ersten Juli ihre Abschlußarbeiten präsentieren.

Das Künstlerhaus, zu Fuss vom Hauptbahnhof aus sehr gut zu erreichen, bietet ideale Bedingungen um beeindruckende Kunst frei zu gestalten. Lichtdurchflutete und große Räume bieten genügend Platz und es war mir eine Freude, mich dort umschauen zu dürfen.
Jedem Künstler ist es sehr individuell gelungen seine Werke auszustellen, so dass sie unverkennbar waren und da heute leider schon der letzte Ausstellungstag ist, möchte ich hiermit auf die nächste Möglichkeit aufmerksam machen, wo alle diese Arbeiten noch mal betrachtet werden können.

 

>> [Schauraum – FH Dortmund]

 
Vom 8.7. bis zum 10.7. 2011 werden in dem Haus der FH Dortmund, Fachbereich Design, am Max-Ophüls-Platz 2 im Schauraum noch mal alle Abschlußarbeiten präsentiert.
Am Freitagabend um 19:30 Uhr eröffnet die Austellung und ist bis Sonntag täglich von 10 – 20 Uhr zu besuchen.

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Extraschicht mit Helmut Junge

Am Samstag findet im Ruhrgebiet die Extraschicht statt. Mit dabei: Unser Stammkommentator und gelegentlicher Gastautor Helmut Junge.

Die Extraschicht – die lange Nacht der Industriekultur ist einer der Höhepunkte des Sommers im Ruhrgebiet. An 47 Spielorten und warten 200 Veranstaltungen auf Besucher. Unser Stammkommentator und Gastautor Helmut Junge ist auch dabei.Er wird im Rahmen der Gruppe „Kreative Ruhrstadt“ in Oberhausen, in den Katakomben der Niebuhrg, Computermalerei vorführen. Helmut wird den Besuchern zeigen, wie man anstatt Pinsel und Farbe zu nehmen, den Computer benutzen kann, um künstlerische Malereien herzustellen. Zusätzlich wird er  ein paar größere Tintenstrahldrucke seiner eigenen Arbeit zeigen.

In seiner unmittelbaren Nachbarschaft präsentiert der deutsch-türkische Dichter Raci Helvali seine Lyrik in türkischer und deutscher Sprache und die Gladbecker Künstlerin Susanne Schalz zeigt ihre Bilder von Industriekulissen aus dem Ruhrgebiet, die gelegentlich mit einem Farbenspektrum gemalt sind, das dem, von Gummibärchen ähnelt. Oberhalb der Katakomben, in der Lohnhalle, läuft zur Zeit eine gemeinsame Ausstellung der Gruppe, die bis Ende Juli zu sehen sein wird, und durch die tagsüber gerne die symphatische Künstlerin Rita Ehrenberg die Besucher führen will.

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Der Ruhrpilot

Barbara Steffens

NRW: Steffens gegen Meldepflicht für Borreliose…Ruhr Nachrichten

NRW II: SPD verstößt aus Machtkalkül gegen politische Sitten…Welt

Bochum: Erdbeereis zieht Video-Blog zurück…Ruhr Nachrichten

Dorsten: Hacker attackierte Gymnasium Petrinum…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Jede Menge Zirkus um das Big Tipi…Der Westen

Duisburg: „Welcome back“…Der Westen

Umland: Boden- und Bauschuttdeponie Bestwig…Zoom

Umland II: Solingen könnte 2013 pleite sein…RP Online

Panzer: Ein Stratege namens Josef Joffe…Weissgarnix

Internet: Twitter ist konzeptionell am Ende…Lummaland

Prima Klima dank Schwefel aus China

Titelbild FOCUS Nr. 48 vom 27. Nov. 2010

Der Deutschlandfunk hat gestern berichtet, n-tv auch, und gestern Abend stellte auch die FTD diesen Artikel online. Heute zog dann Spiegel Online nach. Dabei ist der Spiegel-Redaktion die Sachlage seit gut anderthalb Jahren im Grunde bekannt. In seiner Printausgabe vom 18. November 2009 schrieb der Spiegel auf Seite 134: „KLIMA – Das Schwächeln der Sonne: Die Erderwärmung ist ins Stocken geraten: Seit zehn Jahren steigt die globale Durchschnittstemperatur nicht weiter an. Die Klimatologen rätseln darüber, wie sich dieser Trend erklären lässt. Liegt
es an den fehlenden Sonnenflecken? Oder an ungewöhnlichen Meeresströmungen?“

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Die Kinder von Berlins unseriösesten Managern beschweren sich

Wenn aus Werbung Satire wird

Berlin hat ein Problem. Nein, Berlin hat viele Probleme. Aber eines ist die S-Bahn. Darüber hab ich was gelesen. Auch im Blog Frontmotor. Und der Herausgeber, Frank Muschalle, hat jetzt Ärger bekommen.

Frank wohnt in Berlin und betreibt das Blog Frontmotor. Regelmäßigen Leser des Ruhrpiloten kennen  Frontmotor – ich verlinke immer mal wieder dorthin. Und vor ein paar Monaten hat Frank einen Artikel mit der schönen Überschrift „Berlins unseriöseste Manager“ geschrieben:

Berlins unseriöseste Manager

Welche Gefühle der Anblick dieser Person (gemeint ist Hartmut Mehdorn) derzeit in Fahrgästen von ICEs und der S-Bahn Berlin auslöst, kann ich nur vermuten. Ob er in Wilmersdorf derzeit ruhige Stunden erlebt, weiß ich nicht.

Es folgte eine Aufzählung der bekannten Bahn-Versager: Angefangen beim damaligen Bahn-Chef Mehdorn stellt er einmal alle vor, die für das Bahn Chaos in Berlin verantwortlich sind. Schließlich kam Frank zu einem Herrn Hänisch:

„Das sind die Vorstände der DB Netz, die Personal abgebaut haben, das früher zugefrorene Weichen befreit hat. Früher war das übrigens nicht so oft nötig, da die Weichen elektrisch beheizt waren. Die Vorstände befanden, es sei billiger, Passagiere in einem ICE oder einer S-Bahn warten zu lassen, als ständig Stromrechnungen zu bezahlen. Die Herren heißen mit Namen: Oliver Kraft (Vorstandsvorsitzender) und Ralph-Peter Hänisch (Vorstand Produktion)“

Und Hänischs Sohn Benjamin ist jetzt böse:

Franks Fehler war: Er nannte das Verhalten der Bahnverantwortlichen unseriös. Genauer: „Berlins  unseriöseste Manager“. Sozusagen in der Tradition der früheren Manager der Bankgesellschaft.

Da gingen bei Hänischs Sohn Benjamin die Signale auf rot. Zwar mit einer Verspätung von einem halben Jahr, aber wann ist die Bahn schon mal pünktlich?

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Die Linke: Dierkes bei Antisemitenaufmarsch in Duisburg dabei

Hermann Dierkes

In Duisburg ruft ein „Netzwerk gegen Rechts“ zu einer antiisraelischen Demo auf. Mit dabei: Der Fraktionsvorsitzender der Duisburger Linkspartei, Hermann Dierkes.

Wie die Internetseite ProZion-NRW meldet, findet am Donnerstag in Duisburg eine antiisaelische Demonstration statt. Motto: „Solidarität mit ­der Gaza – Flottille“. Die liegt noch immer im Hafen von Athen. Angebote der griechischen Marine, die Hilfsgüter nach Gaza zu transportieren, wurden von den Verantwortlichen angelehnt. Immerhin geht es um eine antiisraelische Machtdemonstration und nicht um praktische Hilfe:

Ewa Jasiewicz vom „Free Gaza Movement“ erklärte: „Wir wollen die Blockade brechen. Der Flottille geht es nicht darum, humanitäre Hilfe nach Gaza zu bringen.“ Darum sei das Angebot der griechischen Marine keine Option.

Aufgerufen zu dem antiisraelischen Protest hat das „Netzwerk gegen Rechts“, ein Sammelsurium von Gruppen die ProZion passend wie folgt beschreibt:

Dass das örtliche „Netzwerk gegen Rechts“ schon lange keine Kombination von sogenannten Antifaschisten ist, sondern ein Feigenblatt für diverse Freizeitgruppen, Parteien, Islamisten und offenen Antisemiten…

Klar, da darf dann auch Hermann Dierkes, der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Duisburger Rat nicht fehlen. Dass seine Parteispitze versucht sich von Gestalten wie ihm zu distanzieren, ficht Dierkes so wenig an wie das Parteiausschlussverfahren, dass ein Mitglied seiner Partei in Duisburg gegen ihn beantragt hat. Wenn gegen Israel gehetzt wird, darf Dierkes nicht fehlen. Er ist einer der Redner der Veranstaltung.

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Netzneutraliät: Horny Gorny – immer da, wo es was zu holen gibt…

 

 

 

 

 

Dieter Gorny

 

 

 

 

Gestern stimmten die Vertreter von CDU und FDP in der Internet-Enquetekommission für eine Verschiebung der Abstimmung über die Frage der Netzneutralität. Sie hatten wohl Angst, sie zu verlieren.

Und Mittendrin auf der Seite von CDU und FDP: Medientausendsassa Dieter Gorny: Für die CDU sitzt er in der Internet-Enquetekommission des Bundestages, Direktor vom European Center for Creative Economy (ECCE) ist er auch,  oberster Musikindustrie-Lobbyist Deutschlands sowieso und ganz nebenbei noch Aufsichtsratsvorsitzender der Filmstiftung NRW. Auch Gorny hob seine Hand, als es gestern darum ging, unter einer fadenscheinigen Begründung die Abstimmung zur Netzneutralität in den Herbst zu verschieben. Markus Beckedahl beschreibt die Gründe auf Netzpolitik:

Die heutige wiederholte Aktion wirkt wie eine Schmierenkomödie, die Abstimmung darüber zu verhindern und weiter in den Herbst zu verschieben. Die Koalition hat kein Interesse daran, dass die von ihr einberufene Enquete-Kommission für die Empfehlung einer gesetzlichen Festschreibung der Netzneutralität mehrheitlich stimmt, während man parallel im Rahmen der Telekommunikationsgesetz-Novelle eine ganz andere Richtung bevorzugt.

Markus nennt das ganze einen „Demokratieschaden“. Und an dem hat sich Dieter Gorny an der Seite von FDP und CDU in der Enquetekommission beteiligt. Das interessante ist, das Gorny ja auch ein Nebenerwerbsozialdemokrat ist. Das musste man in NRW sehr lange sein, wenn man Geld vom Land oder Sendelizenzen wollte: Für ein Rockbüro zum Beispiel, eine Popmesse oder einen Musiksender wie Viva. Will man Geld vom Bund oder Kontakte in die Berliner Politik nutzen, ist es im Augenblick günstiger, mit der CDU zu kooperieren.  Die SPD sitzt ja im Berlin auf dem Trockenen. Spannend dabei: Der gleiche Gorny der in der Enquetekommission der Bundestages auf Vorschlag der Union sitzt

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