Grüße aus Rüttenscheid! Das Wetter: Die Sonne kommt langsam durch. Aber es ist halt einer dieser Sonntage. Nichts gegen Sonntage, aber… Letzte Woche war halt viel zu tun für den Autor dieser Zeilen, des Samstags wird sich dann schon erholt, nächste Woche ist auch so einiges, und Sonntags… Na, da schreibt man dann halt was, zum Beispiel.
(Wobei das schon immer komisch ist, Gedanken so ordnen zu… müssen? sollen? gar wollen? So dass halt etwas Stimmiges draus wird. Um am besten auch noch vorzeigbare Grammatik und so. Gelingt gerade kaum. Eigentlich ein gutes Zeichen.)
Jedenfalls liegen hier gerade drei Bücher mit Lesezeichen drin herum, die ich hin und wieder aufschlage. „Einsame Gespräche mit Monsieur Croche“ von Claude Debussy hatte ich schon bei meinem vor-vor-letzten Besuch in Leipzig gegen einen Gutschein geschenkt bekommen. Da fiel mir bei der Rückkehr ins Ruhrgebiet folgender zitierfähige Satz auf: „Aber ich musste diese stille Freude aufgeben und zurückkehren, getrieben von jenem aberwitzigen Hang zu den Städten, dem so viele Menschen erliegen: Sie ziehen es vor, dort zerrieben zu werden, statt den „Betrieb“ [„mouvement“], dessen schmerzendes Räderwerk sie selbst sind, nicht mitzumachen.“ Nun ist/war Leipzig nun nicht gerade nur die grüne Heide, und ich suche mir hier viele Räderwerke auch selbst aus, aber… So mitten in der Stadt auf einer Einkaufsstraße mitten im Ruhrgebiet rauscht und zischt doch viel an einem vorbei, und das Gefühl, etwas davon selbst bestimmen zu können… Dafür bedarf es schon guter



