Trumps Krieg für eine imperiale Weltordnung

US-Kriegsherr Donald Trump. Offizielles Porträtfoto zur Amtseinführung 2025. Foto: Daniel Torok Lizenz: Gemeinfrei

Mit dem Angriff auf Venezuela und dem gewaltsamen Regimewechsel zerstört der US-Präsident nach und mit Putin die letzten Illusionen eines regelbasierten internationalen Systems. Deutschland und Europa müssen sich darauf einstellen, dass künftig nur noch kalte Geostrategie regiert.

Als Trump vor einem Jahr wieder an die Macht kam, konnte man noch die Hoffnung hegen, dass er gemäß seiner Ankündigungen und der isolationistischen MAGA-Linie keine Kriege führen, sondern Kriege beenden wolle. Zuallerst den gegen die Ukraine. Diese Hoffnung ist längst zerstoben. Durch den Militärschlag gegen das Maduro-Regime in Caracas zeigt er nun endgültig, was er wie Putin und Chinas Machthaber Xi wirklich will: die Aufteilung der Welt in drei imperiale Zonen.

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„Die iranische Gesellschaft steht allein – doch ihre Wut ist unauslöschlich“

Streik im Basar von Teheran Foto: Msdroriginal Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die aktuellen Demonstrationen und Streiks begannen am 28. Dezember 2025 in Teheran. Auslöser waren die drastische Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage, starke Schwankungen des Wechselkurses, die Instabilität der Märkte sowie der anhaltende Wertverlust der nationalen Währung. Ausgangspunkt der Proteste bildeten der Große Basar von Teheran und die umliegenden Handelszentren. Von unseren Gastautor Kazem Moussavi

Innerhalb weniger Tage entwickelte sich daraus die größte Protestwelle seit den landesweiten Erhebungen von 2022 nach der staatlichen Tötung von Mahsa Amini.

Mindestens 65 große und kleine Städte in verschiedenen Provinzen Irans sind derzeit betroffen. Die Proteste tragen offen politisch systemkritische Züge und richten sich faktisch gegen den Fortbestand der Islamischen Republik.

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„Heute Morgen darf ich zum Appell im Bett bleiben“

KZ Bergen-Belsen nach der Befreiung durch die Briten Foto: No 5 Army Film & Photographic Unit, Oakes, H (Sgt) Lizenz: Gemeinfrei

Renata Laqueurs (1919 – 2011) Tagebuch aus Bergen Belsen. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold.

Jede autobiografische Erinnerung an die Shoah hat ihre eigene Geschichte. Renata Laqueur (1919 – 2011) ist im deutschsprachigen Raum ziemlich unbekannt. Als junge niederländische Frau überlebte sie13 Monate KZ-Haft in Bergen-Belsen. In dieser Zeit schrieb sie ein Tagebuch, auch um sich vom unerträglichen Alltag abzulenken.

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Bodo im Januar

Eine Schauspielerin, ein Musiker, Produzent und Autor, eine Stadtforscherin, ein Geschichtenerzähler, die Bewohner einer Notschlafstelle, ein Comedian, eine Gruppe Bochumer Sudanesen, die Betreiberin einer „Kletterkirche“, ein Staubforscher: Am 30. Dezember erscheint die Januarausgabe des Straßenmagazins.

Bei Linde Dercon lief lange alles auf eine Laufbahn am Theater zu. Sie stand schon als Kind auf der Bühne, begann ein Schauspielstudium in Amsterdam – dann bekam sie Zweifel. Als Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum erarbeitet sie sich gerade den Spaß am Spiel zurück.

Zwischen Bochum und Al-Faschir: Während die Welt kaum hinsieht, ereignet sich im Sudan die größte humanitäre Katastrophe der Gegenwart. Die Mitglieder des Vereins SD Hope humanitäre Hilfe so gut sie können. Sie leben in zwei Welten leben: im sicheren Deutschland – und mit dem Herzen im Sudan.

Helmut Philipps tourte als Musiker, betrieb als ein Pionier des Reggae in Deutschland ein Label und ein Studio in Dortmund. Seit Jahrzehnten begleitet er die Bühnenkarriere von Götz Alsmann als Sounddesigner und Tontechniker – und schreibt über Musik. Ein Hausbesuch.

Aus dem Netzwerk der Internationalen Straßenzeitungen: Kälteeinbruch. Nathan Poppe von der Straßenzeitung Curbside Chronicle dokumentiert Wohnungslosigkeit in Oklahoma City durch alle Jahreszeiten. Seine Fotoreportage zeigt die Härten des Winters auf der Straße.

André Wülfing erzählt beruflich Geschichten, „live, ohne Buch, ohne Blatt“. An jedem vierten Freitag von Januar bis Juni wird er im sweetSixteen-Kino im Dortmunder Depot mit seiner Benefizreihe „Kino im Kopf“ auf der Bühne stehen – zugunsten von bodo. Ein Gespräch über die Faszination des Erzählens, über Publikumserwartungen und das Dialogische der Erzählkunst.

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Das neue Jahr wie das alte? Nicht unbedingt

Triste Stimmung zum Jahresbeginn. Foto: L. Greven

Silvester habe ich diesmal nicht gefeiert. Nach den vergangenen 12 Monaten war mir nicht danach zumute. Das heißt aber nicht, dass es politisch so bleiben muss. 10 Gründe für Zuversicht

Was war 2025 für ein Jahr! Im Januar Trumps Rückkehr mit allen gefährlichen Verrücktheiten. Im Februar die vorgezogene Bundestagswahl mit halbem Farbenwechsel. Fortsetzung des russischen Terrorkriegs gegen die Ukraine. Israels Krieg gegen Irans Atomprogramm. Trumps Zollkrieg. Regierungskrisen in Berlin. Im Oktober endlich Freilassung der letzten israelischen Geiseln und Ende der Kämpfe in Gaza. Im Dezember dann der Anschlag in Sidney. Wird 2026 besser?

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