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Essener Studie: Deutlich weniger Haus- und Kinderärzte in sozial schwachen Stadtteilen

Katernberger Mark in Essen Foto (Ausschnitt): Smiley.toerist Lizenz: CC BY-SA 4.0

In sozial schlechter gestellten Stadtteilen ist auch die medizinische Primärversorgung schlechter. Forscher der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und des Universitätsklinikums Essen haben das am Beispiel der Stadt Essen nachgewiesen. Im sozial schwächeren Norden gibt es im Vergleich zum bessergestellten Süden etwa ein Viertel weniger Hausärzte und nur halb so viele Kinderärzte.

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Nordrhein-Westfalen, BDS und Antisemitismus: „Die Einführung einer Antidiskriminierungsklausel ist hier selbstverständlich auch ein Thema“

BDS-Plakat mit übermalter Israel-Flagge Foto: Takver Lizenz: CC BY-SA 2.0

In Schleswig-Holstein und Berlin sollen Antidiskriminierungsklauseln dafür sorgen, dass Antisemitismus im Kulturbereich künftig nicht mehr gefördert wird. Planen die Landesregierung und die Städte in Nordrhein-Westfalen ähnliche Regelungen? 

Schleswig-Holstein hat sie bereits zum 1. Juni vergangenen Jahres eingeführt, aber bundesweit wurde die Antisemitismusklausel im Kulturbereich erst zu einem großen Thema, als auch der Berliner Kultursenator Joe Chialo sie am 4.

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Anmeldestart für Tag der Trinkhallen im Ruhrgebiet

Typische ‚Bude‘ im Ruhrgebiet. Quelle: Wikipedia, Foto: Hans-Jürgen Wiese, Lizenz: CC BY 3.0

Der vierte Tag der Trinkhallen verspricht am 17. August ein vielfältiges Programm, interessante Begegnungen und authentische Budenkultur. Bis zum 15. März können sich interessierte Budenbetreiber für das bunte Kultevent anmelden. 40 der angemeldeten Trinkhallen erhalten ein von der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) finanziertes und organisiertes Kulturprogramm.

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Rüben, Roggen und Romantik: Die Erzählung vom bäuerlichen Familienbetrieb

Bauer beim Pflügen, wie es bis in die 1960er-Jahre üblich war Foto: Ralf Roletschek Lizenz: CC BY-SA 2.5


Seit Jahren wird im Bauerntheater das gleiche Stück aufgeführt. Die Rollen sind fest verteilt, die Texte wie immer. Seltsamerweise bemerken aber weder die Schauspieler noch das Publikum, dass sie im Theater sind. Alle halten das Bühnenstück für Realität. Von unserem Gastautor Michael Miersch.

Anlässlich der Proteste erfuhren Leser und Zuschauer in den vergangenen Wochen mehr als üblich über Ackerbau und Viehzucht. Man las und hörte, die Bauern würden von Extremisten vereinnahmt, es es ginge ihnen gar nicht so schlecht, viele seien im Grunde reiche Grundbesitzer, die Subventionskürzung der Regierung sei zu abrupt gekommen, das Landvolk fühle sich vom Städter nicht verstanden und die Landwirtschaftspolitik sei seit Jahrzehnten ein Murks. Alles richtig.

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