
„Schauspielhaus? Symphoniker? Kunstmuseum? Der Bahnhof Langendreer? Prinz-Regent? Thealozzi? Das Planetarium? Das Figurentheater? Der Kulturrat? Die Ko-Fabrik? Das Atelier Automatique? Die Volkshochschule? Der RuhrCongress? Die Jahrhunderthalle? Undsoweiter, reihum angestrengtes Schweigen, Stillhalten, Abwarten. Antisemitismus ist divers. Und BDS ist die Kulturabteilung der Hamas.“ Rede auf der Soli-Kundgebung in Bochum, eine ungehaltene.
Nachtrag vorweg: Es waren einige mehr, die sich für Israel eingefunden haben, als in vergangenen Jahren. Die Angst hat das den Juden nicht genommen, wie auch. Alle wollen was tun, keiner weiß was. „Zeichen setzen“ geht immer. Viele Sätze, die mit „Jetzt muss“ beginnen. Viel Weltpolitik, Bochum taucht weg. Eine Stadt, in der Judenhass blüht. Wie das bloß kommt. Alle deuteln herum, keine Namen. Nirgends Verantwortlichkeiten. Wer eh nicht da war: die Kultur-Szene der Stadt. Kaum dass es um Juden geht, taucht sie ab. Hier meine Rede, die nicht gehalten werden konnte, weil … warum auch immer. Es ist ein Elend in dieser Stadt. Es ist wie überall. Die Rede:








