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„Wir und Heute“ – im Zanderland

„Wir und Heute“ im Zanderland. Bei einem Zander handelt es sich um einen äußerst schmackhaften Fisch. Und David Schraven enthüllt heute mit Martin Kayshs Hilfe, wo es eine neue Fangstelle in Zukunft geben könnte. In Datteln nämlich, am Kohlekraftwerk von E.on, das nach Jahrelangem Streit nun bald in Betrieb gehen kann. Wo genau die Stelle liegt, erfahrt Ihr im heutigen Podcast. Ansonsten geht es im Gespräch der beiden um die Türkei, Ditib, die SPD und ihre Probleme – sowie ein Wahlprogramm, das unbemerkt vorbeiplätscherte. Schaut rein!

Zu den anderen Folgen des „Wir und Heute“-Podcastes – und zum Abo des YouTube-Kanals geht es hier.

Die Hörversionen des Podcasts, sowie die Abos für iTunes und Spotify sind hier zu finden.

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Bilderrätsel 04/17

Und wieder ist eine Woche rum !

Ich wünsche allen einen wunderschönen guten Morgen 🙂

Auch das dritte Rätsel wurde erfolgreich gelöst,  es war der Griff einer Frisörschere.

Heute gilt es dieses zu erraten:

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Der Ruhrpilot

Der Jäger-Blitz Foto: MIK NRW

NRW-Innenminister Ralf Jäger (Zweiter v.r.) Foto: mik.nrw


NRW:
 Eine Aussage Jägers ist besonders umstritten…Welt
NRW: CDU und SPD bei 31 Prozent…Ruhr Nachrichten
NRW: Der zweite Mann…RP Online
NRW: Ditib soll Beiratssitz ruhen lassen…NW
NRW: AfD will Programm festzurren…RP Online
NRW: Eine Aussage Jägers ist besonders umstritten…Welt
Debatte: Sozialdemokraten sind Meister im – Verzeihung – Selbstenteiern…Welt
Debatte: Wie weit trägt der Schulz-Effekt?…FAZ
Debatte: Die Mär von der sozialen Gerechtigkeit…Cicero
Debatte: Precrime gegen Gefährder…Jungle World
Debatte: Das Ende von links und rechts…NZZ
Ruhrgebiet: Thyssen-Krupp treibt Pläne für eine Stahl-Fusion voran…WAZ
Ruhrgebiet: Die „lit.Cologne“ kommt als „lit.Ruhr“ ins Revier…WP
Dortmund: Schauspiel-Rückkehr nun doch schneller als erwartet…WAZ
Duisburg: Outlet-Center – Ablehnung auf breiter Front…RP Online
Essen: Polizei-Computer sagt Einbruchs-Risiko voraus…WAZ

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Wer sich ersetzen lässt …

Kopf eines weiblichen Androiden (Projekt von Hanson Robotics) – Steve Jurvetson – CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

In drei kurzen und aufeinanderfolgenden Videos erläutert Engine Hedda, wie einfach eine angemessene Wirtschaftspolitik für die Zukunft sein kann: Ihre zentrale Frage lautete: Wer lässt sich angesichts einer fortschreitenden Digitalisierung ersetzen? Hören Sie ihr zu! Vielleicht wird Ihnen nichts anderes übrig bleiben, als auszuwandern:

Viel Spaß

[Engine Hedda gehört zum Duisburger AutorenVerlag Matern]

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Warum interessiert die 2. Fußball-Bundesliga fast nur noch die daran direkt Beteiligten?

Im Stadion in Bochum ist es nur selten wirklich voll. Archivfoto: Claudia Bender

Es soll auch hier im Blog heute nicht ganz unerwähnt bleiben. Am Abend startet die 2. Fußball-Bundesliga, genau eine Woche nach dem Oberhaus, nun ebenfalls endlich in das Fußballjahr 2017. Doch im Gegensatz zu Liga 1 mag die ganz große Begeisterung unter den Sportfans dabei wohl nicht so wirklich aufkommen.

Das ist eigentlich erstaunlich, denn Liga Zwei ist auf dem Papier so attraktiv besetzt wie wohl noch nie zuvor. Nach dem Abstieg von Hannover 96 und dem VfB Stuttgart im letzten Sommer hat das Unterhaus zwei Hochkaräter mehr in seinen Reihen. Geht man die Namen einzeln durch, dann muss sich die Zweite vor der ersten, was die Anzahl der Traditionsmannschaften betrifft, nicht verstecken. Ganz im Gegenteil! Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

KZ Auschwitz, Einfahrt (Quelle: Deutsches Bundesarchiv)


Gelsenkirchen:
Muslimische Schüler verweigern Holocaust-Gedenk-Aktion…Der Westen
NRW: Land fällt bei Steuereinnahmen zurück…RP Online
NRW: Antisemitismusstreit in der AfD…WZ
NRW: Rot-Grün gegen Einstufung der Maghreb-Staaten als sicher…RP Online
NRW: Land setzt Zusammenarbeit mit Islamverband Ditib aus…RP Online
Debatte: Ohne Reagan und Thatcher hätte es Trump und Brexit nie gegeben…Welt
Debatte: Im Stahlgetwitter…Jungle World
Debatte: Das Problem mit den Fakten…Novo Argumente
Debatte: Wozu noch wählen?…Cicero
Debatte: US-Präsident, nicht IS-Präsident…FAZ
Ruhrgebiet: „Zu viel Pommes und zu wenig Innovation“…IKZ
Ruhrgebiet: Streit um „niedergehendes Ruhrgebiet“…WAZ
Bochum: Erdbeben erschüttert Grenzgebiet von Bochum und Herne…WAZ
Dortmund: Albanische Familie darf in Deutschland bleiben…WAZ
Duisburg: Bürger wollen „Alte Feuerwache“ retten…RP Online
Duisburg: Bündnis verleiht Toleranz-Preis an Tanzprojekt…WAZ
Essen: Neues Projekt weist kriminellen Kindern den Weg…WAZ

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004 Nafris,NPD-Verfahren, AfD,Trump

In unserer aktuellen Podcastfolge geht es zunächst um den Nazi-Reichsbürger-Druiden, aber das nur kurz. Danach sprechen die beiden Sebastians (Weiermann und Bartoschek) je knapp 30 min über die Geschehnisse der Silvesternacht in Köln, das NPD-Verbotsverfahren, die AfD und den neuen US-Präsidenten Donald Trump.

Den Ruhrbarone-Podcast gibt es in 2017 jeden Monat neu. Immer um den dritten Donnerstag eines Monats herum.

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Seltsame Solidarität mit Ben-Hatira

Foto: Robin Patzwaldt

Der SV Darmstadt 98 hat das Vertragsverhältnis mit dem deutsch-tunesischen Mittelfeldspieler Änis Ben-Hatira in beidseitigem Einvernehmen beendet, nachdem Darmstädter Fans und Medien ihn für sein Engagement für „Ansaar International“ kritisierten – die vom Verfassungsschutz beobachtete Organisation wird als salafistisch eingeschätzt.

Auf das Handeln des Vereins folgte in den Facebook-Kommentarspalten eine Welle der Empörung. Leute bezeichneten den „Rauswurf“ als rassistisch, wünschten den Darmstädtern, die zurzeit Tabellenletzter sind, für dieses ihrer Meinung nach unsympathische Verhalten den Abstieg. Woher kommt diese Solidarität? Teilen die Kommentatoren die Ansichten von Ansaar International? Oder handelt es sich schlichtweg um Fans des Spielers, die kein schlechtes Wort auf ihn kommen lassen wollen? Weiterlesen

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Geschundenes Gelände

Das 'Palais Vest' in Recklinghausen. Foto(s): Robin Patzwaldt

Das ‚Palais Vest‘ in Recklinghausen. Foto(s): Robin Patzwaldt

Ein Text von unserem Gastautor Werner Streletz.

Wer wie ich gelegentlich nachmittags mit dem Auto durchs Ruhrgebiet fährt (Ich besitze ja die Muße dafür), der wird feststellen, wie massiv das „alte Ruhrgebiet“ noch existiert. Besonders natürlich in den Vororten (Essen oder Gelsenkirchen zum Beispiel). Du durchquerst über lange Strecken Straßenzüge mit schlichter Nachkriegsarchitektur, Koloniegebäude, staubdunkle Häusergiebel, bislang noch nicht restaurierte Stuckfassaden,  – dir begegnet eben all das, was das Ruhrgebiet in den Ruf gebracht hat, eine ziemlich hässliche, dreckige Ecke zu sein.  Und doch, gerade dieses etwas Unwirtliche, diese Härte, die von diesen knochigen Häusern auszugehen scheint, vermittelt mir (beim Vorbeifahren) eine Vertrautheit und Nähe, die mir das Gefühl einer besonderen Zugehörigkeit vermitteln.

Natürlich steige ich nicht aus dem Wagen aus, weiß ich doch, dass mir dort kein traditioneller Bergmann, sondern ein Türke die Haustür öffnen würde. Doch gleichviel: Diese Veränderung verringert nicht meine Verbundenheit mit solchen Ruhrpott-Ecken. Mögen sie in den Stadtzentren Glitzerpaläste die Menge errichten (das „Palais Vest“ in RE, welch ein Name!), für mich liegt die Seele des Ruhrgebiets nach wie vor in diesen Vorstadt-Ecken, wo die Zeit (zumindest vom äußeren Anschein her) stehen geblieben zu sein scheint. Doch sie hat sich natürlich weiterbewegt!

Es ist paradox, dass ich in solchen Momenten ein bestimmtes Heimatgefühl gerade in diesen Stadtteilvierteln erlebe, die man NIE einem konventionell denkenden Besucher zeigen würde. Mit Stolz womöglich. Nein, nein, nicht denkbar!  Aber gerade das  macht das Wohlgefühl gegenüber diesem eher versehrten, bedürftigen, im traditionellen Sinne unansehnlichen urbanen Gelände so spannend. Wir haben es ganz für uns allein!

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