3 Israelis am 9. Mai: Sharon Mansur Trio

Sharon Mansur by (c) ACT

Israel ist ein Wunderland der Musik. Heute: die Pianistin Sharon Mansur, der Bassist David Michaeli und der Schlagzeuger Aviv Cohen. Ihre Musik: eine Fusion aus Jazz und Rock, aus Elektronik und arabischen Sounds, hoch-emotional. Wie auch der heutige Tag, an dem sie in der Christuskirche Bochum spielen, er erinnert daran, dass sich Israel niemals von Terror erpressen lässt. Von BDS schon gar nicht.

Zuerst war da die arabische Musik, dann der „König der Löwen“, er hat das Herz der kleinen Sharon für klassische Musik geöffnet, da war sie fünf Jahre alt. Später studierte sie klassisches Klavier, arbeitete sich in den Progressive Rock hinein, lernte Metal lieben und dann den Jazz, den Blues, die Improvisation. Mit ihr, dem Spiel der Freiheit, kehrt sie  –  noch keine 30 –  in die Musik ihrer Kindheit zurück, die arabische Musik, ihr Vater stammt aus dem Irak. In Israel ist solche Fusion alltäglich, zwei von drei Israelis stammen aus dem arabisch-nordafrikanischen Raum.

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Der Ruhrpilot

Eon-Chef Leonhard Birnbaum Foto: Eon Lizenz: Copyright


Ruhrgebiet:
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Warum der ungeliebte Niklas Süle einen großen BVB-Abschied verdient hat

Niklas Süle macht Schluss. Archiv-Foto: BVB

Niklas Süles letzter großer Abend im Westfalenstadion ist bei näherer Betrachtung weit mehr als nur der Abschied eines lange Zeit von den Fans eher wenig geschätzten Innenverteidigers von Borussia Dortmund.

Wenn der BVB heute im letzten Heimspiel der Saison 2025/26 zum Duell gegen Eintracht Frankfurt aufläuft, endet an diesem Standort damit zugleich die insgesamt durchaus bemerkenswerte Karriere eines Spielers, der in vielerlei Hinsicht nie so recht den Weg in die Herzen der meisten Fans der Dortmunder fand und am Karriereende dennoch einen würdigen Abschied vor der Südtribüne verdient hat.

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Warum der 8. Mai kein Tag der Befreiung ist

Tag der Befreiung? Soldat der roten Armee hisst Fahne auf dem Reichstag. Quelle: Jewgeni Chaldej
Tag der Befreiung? Soldat der roten Armee hisst Fahne auf dem Reichstag. Quelle: Jewgeni Chaldej

Auch dieses Jahr liest man allerorten, dass der 8. Mai ein Tag der Befreiung sei und als solcher gefeiert werden müsste. Doch der 8. Mai ist kein Tag der Befreiung. Zumindest nicht für Deutschland.

Ins Bewußtsein der Bundesrepublik drang der 08. Mai als „Tag der Befreiung“ durch Bundespräsident Richard von Weizsäcker, der in seiner Rede anlässlich des 40. Jahrestages im Bundestag sagte: „Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.“

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Auch polemische Fußballtexte rechtfertigen keine Bedrohungen

Fans in Gelsenkirchen. Archiv-Foto: Michael Kamps

Meine gute Freundin und Kollegin Elke Wittich hat am Sonntag in der taz einen Artikel über den Aufstieg von Schalke geschrieben. Sie stellte fest, dass in „der hässlichsten und ärmsten Stadt des Landes“ der Aufstieg von Schalke in die Bundesliga gefeiert wird, und fragte, ob man sich einfach mitfreuen sollte oder nicht. Mit Schalke sei es heute so, als ob

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Die politisch korrekten Mullah-Kuschler von Katapult

Modschtaba Chamenei (2023) Foto: Tasnim News Agency Lizenz: CC BY 4.0

Das Magazin Katapult ist bekannt geworden für seine Grafiken, auf denen es zum Teil komplizierte Sachverhalte einfach und oft mit Humor darstellt. Das Konzept war so erfolgreich, dass es häufig kopiert wurde und es den Kartenmachern gelang, ein beeindruckendes Medienhaus aufzubauen.

Aber immer wieder veröffentlicht Katapult auch Grafiken, die grober Unsinn sind: Den Erfolg der AfD im Ruhrgebiet setzte das Magazin zum Beispiel in Bezug zur Tiefe der Kohlevorkommen: Wo die Schächte tief lagen, wird heute AfD

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Brücken-Bingo in NRW: Freie Fahrt? Nur noch Wunschdenken!

Brückenschäden bremsen NRW aus. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Die große Feier rund um den Neubau der Rahmedetalbrücke bei Lüdenscheid war noch nicht verklungen, da hätte man eigentlich schon die nächste Dauerbaustelle einweihen können. Politiker grinsen in Kameras, Bänder werden durchschnitten, mediale Selbstbeweihräucherung inklusive – und der gebeutelte Autofahrer fragt sich nur noch: „Welche Brücke kracht als Nächstes?“

Denn eines war bereits damals offensichtlich: Mit der neuen Rahmedetalbrücke endet das Infrastrukturdrama entlang der A45 keineswegs. Im Gegenteil. Die Sauerlandlinie entwickelt sich mehr und mehr zum Symbol einer jahrzehntelang verschleppten Verkehrspolitik, bei der notwendige Sanierungen so lange aufgeschoben wurden, bis nur noch Vollsperrung, Abrissbirne und Verkehrschaos bleiben.

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Der Ruhrpilot

Bärbel Bas am Infostand der SPD Duisburg Foto (Symboldbild): Peter Ansmann


Gelsenkirchen:
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