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Feine Sahne Fischfilet im Interview: „Wir wollen nach vorne gehen“

Feine Sahne Fischfilet / Credit: Bastian Bochinski

Gestern haben Feine Sahne Fischfilet ein Posting durch die sozialen Medien schwirren lassen. Tenor: „Tausende Leute ziehen durch Chemnitz, instrumentalisieren einen erbärmlichen Mord und jagen wieder Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Hautfarbe.“ Die Band will was tun: unter dem Slogan #wirsindmehr versammeln sie sich am kommenden Montag (3. September) mit Bands wie Kraftklub, den Toten Hosen, K.I.Z., Marteria & Casper, Nura und Trettmann, um am Karl-Marx-Monument ab 17 Uhr in Chemnitz ein Solidaritätskonzert zu geben. Vor ein paar Monaten sprach unser Autor mit Sänger Jan „Monchi“ Gorkow und Gitarrist Christoph Sell.

Feine Sahne Fischfilet / Credit: Bastian Bochinski

Hallo Monchi, hallo Christoph. Ihr wart nun schon ein paar mal als Support für die Toten Hosen unterwegs, was fasziniert euch an Campino & Co.?

Christoph: Das ist natürlich eine große Freude gewesen, denn wir mögen die Band und sind natürlich mit Alben wie „Opel Gang“ groß geworden. Wir haben in Wien in der Stadthalle oder in Dortmund in der Westfalenhalle gespielt – das war schon absoluter Wahnsinn und eine echt tolle Erfahrung. Die Toten Hosen haben innerhalb der Band ja auch eine ziemlich coole Arbeitsteilung, das läuft bei uns ziemlich ähnlich – jeder bei uns hat seinen eigenen Bereich, um den er sich kümmert: Monchi ist mit seinen vielen Ideen unser „Propagandaminister“, Jacobus Weiterlesen

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Prong

Prong, Freitag, 31. August, 19.00 Uhr, Luxor, Köln

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Der Ruhrpilot

Serap Güler beim 27. Parteitag der CDU Deutschlands am 9. Dezember 2014 in Köln Foto: Olaf Kosinsky Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE


NRW:
 Ministerin fordert Zusammenschluss liberaler Muslime…Welt
NRW: Grütters fordert mehr Haltung der Musikbranche…WN
Debatte: Sarrazin graut es, wohin er auch blickt…Welt
Debatte: Von welcher Revolution träumt die „Alternative“?…FAZ
Debatte: Aus was Menschen gemacht sind…Jungle World
Debatte: Polizeigewerkschaft fordert Durchgreifen gegen rechte Kriminelle…Zeit
Debatte: Der «Spurwechsel» – eine Neuauflage der Willkommenskultur?…NZZ
Debatte: Wie die Kohle den Sommer gerettet hat…FAZ
Debatte: Ratlosigkeit über Chemnitz…NZZ
Debatte: Deniz Yücel klagt auf Entschädigung für Inhaftierung in der Türkei…Welt
Ruhrgebiet: Thyssenkrupp-Betriebsrat sieht noch offene Fragen zu Tata…WAZ
Ruhrgebiet: Muss Rapper Jigzaw in den Knast?…Bild
Ruhrgebiet: Platznot…WAZ
Ruhrgebiet: „Gute Schule“ – aber bitte sofort…WAZ
Ruhrgebiet: Programm der lit.ruhr 2018…Coolibri
Bochum: Rechte Bauernfänger…WAZ
Bochum: Goethe-Schüler nehmen an Israel-Austausch teil…WAZ
Bochum: Musikschule präsentiert Weltmusikfestival…Bo Alternativ
Dortmund: Ministerpräsident Laschet besucht Stadtgymnasium…WAZ
Duisburg: Polizei in Marxloh weiter präsent…WAZ
Essen: Streit um Sparpaket für die Ruhrbahn eskaliert…WAZ
Essen: Dukes auf Downtown“ bringen PS-Protze nach Rüttenscheid…WAZ

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Hey, AfD-Fraktion-Hochtaunuskreis – Wir warten…

Warnung angekommen, AfD-Fraktion Hochtaunuskreis. Wir freuen uns darauf, wenn ihr versucht, unser Büro zu stürmen und uns auf die Straße zu zerren. Der erste, der von Euch die  Schwelle übertritt fliegt durch das geschlossener Fenster – aus dem dritten Stock. Die gute Nachricht: Die älteste Unfallklinik der Welt liegt um die Ecke.

Aber mal unter uns Pfarrerstöchtern: Wer so aussieht wie euer Vorsitzender Thomas Langnickel und einen so furchterregenden Beruf wie „Outplacementberater“ in Bad Homburg hat – und sich, die Anmerkung sei erlaubt, noch nicht einmal den Südhang leisten kann –   sollte sich mit Drohungen zurückhalten.

Wenige Tage vor seinem 59. Geburtstag sollte sich der Thommy echt überlegen, ob er wirklich noch Streit sucht. Und dann auch noch Streit mit uns.

Es ist nämlich das eine, immer nach dem Ende der politischen Korrektheit zu brüllen, und Tötungsfantasien über uns und unsere Kollegen in die Welt hinauszublasen.

Ach ja: der Text ist mausgerutscht. So wie eure Bea Kindern an der Grenze in den Kopf ballern will. Hat hier alles nichts mit nichts zu tun.

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Paco Alcácer-Verpflichtung beweist: Der BVB ist keine große Nummer im Weltfußball (mehr)!

Foto: BVB

Seit gestern Abend ist die zuletzt bereits etwas panisch anmutende Stürmer-Suche bei Borussia Dortmund erst einmal vorbei. Mit dem Spanier Paco Alcácer verpflichtete der BVB einen scheinbar gestandenen Stürmer von einem internationalen Top-Klub.

Bisher war die Position im traditionell ambitionierten Kader der Westfalen nach den jüngsten Abgängen von Michy Batshuayi und Pierre-Emerick Aubameyang in der Vorsaison noch immer vakant. Dementsprechend groß ist aktuell die Erleichterung in und um Dortmund. Schließlich endet am 31. August ja bereits das aktuelle Transferfenster. Gerade noch so gelöst, das Problem.

Doch wie gut ist die am frühen Dienstagabend stolz präsentierte Lösung wirklich? Die Einschätzungen im Netz schwanken derzeit zwischen ‚Wunschstürmer‘ und ‚Notlösung‘. Die Wahrheit liegt wohl, wie fast immer im Leben, irgendwo in der Mitte.

Fakt ist jedoch, der Spieler hat es beim FC Barcelona seit Jahren nicht in die Stammelf geschafft. Und auch wenn das sicherlich keine Schande ist, so setzt sich mit der aktuellen Verpflichtung doch ein nicht zu übersehender Trend fort, der jedermann deutlich macht: Der BVB ist international gesehen längst keine große Nummer (mehr)! Weiterlesen

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Olympia Rhein-Ruhr 2032: Die Schnapsidee

Das Antike Olympia-Stadion, in Griechenland. Foto: Drno CC BY-SA 3.0


Am Sonntag diskutiere ich auf dem Campfire-Festival in Düsseldorf mit Rainer Bischoff, 
dem sportpolitischen Sprecher der SPD über den Plan, die olympischen Spiele 2032 nach NRW zu holen. 

Schon wieder: Der Olympischen Spiele sollen 2032 nach NRW geholt werden. Diesmal kommt die Idee von dem Sportmanager Michael Mronz und klar, sie sollen ökologisch, nachhaltig und kostenbewusst sein und sich auch noch wirtschaftlich selbst tragen. was man nun einmal heute so sagt, wenn man an das Geld anderer Leute will. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Sebastian Hartman. Vorsitzender der SPD in NRW


NRW:
 Wie die SPD Wähler zurück gewinnen will…DLF
NRW: Geschichte „populär, aber seriös“ zeigen…RP Online
NRW: Ministerium weist Folter-Vorwürfe im Fall Sami A. zurück…RP Online
NRW: Gewalteskalation im Hambacher Wald…AZ
NRW: 12.000 Ausländer nach bestandenem Test eingebürgert…Welt
NRW: Vernachlässigung und Luxusmodernisierung…DLF
Debatte: Die unheimliche Mobilisierung der Neonazis in Chemnitz…Welt
Debatte: Eine bittere Erfahrung…FAZ
Debatte: Chemnitz ist ein Warnruf für Deutschland…NZZ
Debatte: Um Sachsen kämpfen…taz
Debatte: Gesunder Leib, gesunder Revolutionär…Jungle World
Debatte: Schluss mit Ernährungsdiktaten…Novo
Debatte: 
Der Lieferumfang der großen Koalition ist bescheiden…Welt
Debatte: „Die Marke Nazi wird gerade neu definiert“…Berliner Zeitung
Ruhrgebiet: Die Krupps melden sich zu Wort…WAZ
Ruhrgebiet: Gemeinsame Leitstelle spart viel Geld…WAZ
Bochum: Stadt muss kein Zwangsgeld im Fall Sami A. zahlen…Bild
Dortmund: Mieten in zehn Jahren um 35 Prozent gestiegen…Dortmund 24
Dortmund: Achtes Friedensfestival des DGB…Nordstadtblogger
Dortmund: Britische Indie-Band Editors kommt wieder…RN
Duisburg: Protest gegen geplantes Holzkraftwerk…WAZ 
Essen: Polizei zählt weniger Straftaten durch Ausländer…WAZ

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Ihr habt Hass – Ich hab Angst.

Dortmund, @Sebastian Weiermann

14.4.2018, Dortmund, @Sebastian Weiermann

 

Mir ist schlecht. Richtig doll schlecht. Nicht, weil ich die Leute hasse, die grade im Osten den Hass verbreiten, sondern weil ich Angst hab. Angst schlägt mir immer auf den Magen. Mein Herz fühlt sich so an, als würde es aus meiner Brust springen, mein ganzer Oberkörper zieht sich nach innen. Das ist Beklemmung. Weiterlesen

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Rechte Umtriebe in der Chemnitzer Fanszene

Neonazis unterwandern die Fanszene des Chemnitzer FC. Foto: YouTube Screenshot

Seit Jahren sind Neonazis fester Bestandteil der Fanszene des Chemnitzer FC. Foto: YouTube Screenshot

In den letzten Tagen gab es anlässlich eines Todesfalls in Folge einer Messerstecherei mehrere rechtsextreme Aufmärsche in Chemnitz, bei denen es zu massiven Ausschreitungen mit der Polizei und zu Jagdszenen auf Migranten kam. Laut Einschätzung des sächsischen Landesamts für Verfassungsschutz sind daran auch Teile der Hooligan- und Ultra-Szene des Chemnitzer FC beteiligt, namentlich die „New Society Boys“ sowie „Kaotic Chemnitz“.

Die New Society Boys, die sich auch abgekürzt als „NS-Boys“ bezeichnen und einen auf einem Plakat der Hitlerjugend abgebildeten Jungen als Gruppenlogo verwenden, sind schon lange für ihre Kontakte zur rechten Szene in Chemnitz bekannt. Sie gingen 2004 aus dem Nachwuchs der „Ultras Chemnitz“ hervor und pflegen gute Kontakte nach Cottbus. Als Cottbusser Fans letztes Jahr in Babelsberg antisemitische Parolen grölten und den Platz stürmten, war auch das Banner mit der Aufschrift „New Society Chemnitz“ zu sehen. Auch bei dem Nazi-Angriff auf das linksalternativ geprägte Leipziger Viertel Connewitz sollen Chemnitzer Hooligans beteiligt gewesen sein. Weiterlesen

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