MakeWar, Mittwoch, 30. Juli, 19.00 Uhr, Hagenbusch, Marl
Der Ruhrpilot
„Der AI Act droht zur Innovationsbremse zu werden“

Die Begeisterung für Künstliche Intelligenz ist in der deutschen Startup-Szene ungebrochen – doch ebenso wächst die Sorge, dass Europa sich selbst aus dem Rennen nimmt. In einer aktuellen Bitkom-Umfrage unter 152 Tech-Startups sagen 63 Prozent, dass überzogene Regulierungen wie der AI Act maßgeblich dafür verantwortlich sind, dass in Europa kaum wettbewerbsfähige KI-Lösungen
Katzenvideos machen für die Forschung

Die Körpersprache von Katzen besser verstehen – das ist Ziel eines groß angelegten Citizen-Science-Projekts, das die Ruhr-Universität Bochum gemeinsam mit Partnern aus Italien, der Türkei und Kanada durchführt. Dazu suchen die Forscher Personen, die kurze Videoclips ihrer Katzen aufnehmen. Wer mitmachen möchte, findet weitere Infos online.
Teilnehmer müssen zunächst einen kurzen Fragebogen über ihre Katze und die Beziehung zu dem Tier ausfüllen. Anschließend sind sie aufgerufen, an fünf aufeinanderfolgenden Tagen kurze Videoclips
Was Rassismus wirklich ist – und warum die aktuelle Definition gefährlich ist

Ein Kommentar über ideologische Scheuklappen, Opferhierarchien – und den Preis für ein falsches Weltbild.
Rassismus ist Mist. Aber: Rassismus ist kein neues Phänomen. Menschen haben sich schon immer abgegrenzt – Stamm gegen Stamm, Dorf gegen Dorf, Kultur gegen Kultur. Was heute „Rassismus“ heißt, war früher schlicht Feindbildpflege. Das ist ein evolutionäres Überbleibsel, das Zugehörigkeit stiften und Fremdes abwehren sollte. Später wurde daraus eine Ideologie: biologisch aufgeladen, systematisiert, tödlich. Doch so vielschichtig Rassismus historisch auch ist, eines ist er ganz sicher nicht: ein exklusives Problem irgendeiner Mehrheitsgesellschaft.
Stillstand statt Aufbruch – Borussia Dortmund droht den Sommer der Chancen zu vertrödeln

Es sollte ein Sommer des Umbruchs in Dortmund werden. Ein Neuanfang. Nach einer Saison voller Widersprüche, in der der BVB zwar dank eines starken Endspurt erneut die Champions-League-Qualifikation klar machte, aber gleichzeitig in der Bundesliga über weite Strecken enttäuschte, war die Marschroute eigentlich klar: Die Mannschaft muss neu strukturiert, mit frischer Qualität und neuer Mentalität aufgeladen werden.
Doch Stand Ende Juli wirkt die vielbeschworene Erneuerung eher wie eine leere Worthülse. Denn von einem Umbruch ist bislang kaum etwas zu sehen. Im Gegenteil: Der BVB droht, eine einmalige Gelegenheit zu verspielen.
Europa sollte Israel und die Ukraine mehr unterstützen – viel mehr

Israel und die Ukraine kämpfen in Kriegen, die Europa noch vor sich hat. Tatsächlich hat Europa solch einen Krieg auch schon hinter sich – nur ist der Zweite Weltkrieg schon lange her – und haben die Amerikaner hier entscheidend unterstützt. Mein Eindruck ist, dass Europäer dazu neigen, die Augen vor der Realität zu verschließen. Oder die Realität gar nicht richtig erfassen. Von unserem Gastutor von Arne Kruse.
Diese Ignoranz sorgt dafür, dass Europäer nicht verstehen, mit wem und was Israel es zu tun hat und wem und was die Ukraine es zu tun hat. Das wiederum führt zu überzogener Israel-Kritik. Es führt
Europa hat ein großes „Opfa“ auf seiner Stirn stehen

Europa hat keinen Grund, sich über Donald Trump zu beschweren. Die Schwächen des alten Kontinents, die der US-Präsident bei den Zollverhandlungen mit der EU ausnutzte, sind kein Schicksal, sondern freiwillig gewählt.
15 Prozent Zoll auf fast alle europäischen Produkte, 30 Prozent auf Stahl und Aluminium, dafür null Prozent Zoll auf US-Autos, 550 Milliarden Dollar sollen in den USA investieren, 100 Flugzeuge von Boeing gekauft und für 750 Milliarden Dollar Energie aus den USA importiert werden. Aus europäischer Sicht ist das kein guter Deal, aber einer, zu dem es keine Alternative gibt: Europa mit seinen 400 Millionen Einwohnern wäre Russland ohne die USA hilflos ausgeliefert. Ja, Europa ist noch ein großer Markt, aber technologisch in vielen Bereichen abgehängt, sodass klar ist, dass es auch
Aufklärung oder Krieg: Yoseph Haddad, arabischer Israeli, über eine Mentalität, die Israel vernichten will

Ein arabischer Israeli aus Nazareth, in Haifa geboren, Sohn eines orthodoxen Priesters. Später Kampfsoldat in der Golani Brigade, heute Journalist, in Israel ist Yoseph Haddad wie ein Rockstar bekannt. WINA, das jüdische Stadtmagazin aus Wien, hat ihn im März interviewt. „Wir müssen Stärke zeigen“, sagt er, „tun wir das nicht, werden wir vernichtet.“
Für hiesige Ohren unerhört, was Yoseph Haddad (39) sagt. Spricht man mit Ukrainerinnen darüber, die es ins Ruhrgebiet geschafft haben, sagen sie sanft und entschieden: Ja. Auch sie konfrontiert mit einer Mentalität, die wahllos vernichtet. Vor mehr als zwanzig Jahren, am 4. Oktober 2003, wurde das Maxim Restaurant in Haifa zerbombt, ein arabisch-jüdisches Restaurant. 21 Israelis, Juden wie Araber, wurden ermordet, 51 weitere schwer verletzt, nur kurz zuvor hatte Haddads Familie im Maxim gegessen. Die 28jährige Hanadi Jaradat mordete im Auftrag des Islamischen Dschihad, der 18jährige Yoseph Haddad begreift: „Diesen Terroristen ist es egal, dass sie Araber töten. Sie haben es auf uns abgesehen, weil wir Israelis sind. Wenn wir als arabische Israelis der IDF beitreten, der israelischen Armee, tun wir dies, um unser Land zu verteidigen.“ Gegen wen, gegen was? „Die Mentalität des Nahen Ostens.“
Der Ruhrpilot

NRW: Warum das Ende des Kita-Notstands in Sicht ist(€)…WAZ
NRW: Zahl der Asyl-Verfahren schießt in die Höhe…WA
NRW: Problemhäuser und der Kampf gegen Windmühlen…RP

