Tag am Meer

Tag am Meer (Titel)

Die Bäckerin (Künstler)

2010

Dir gefällt vielleicht auch:

13 Kommentare

  1. #1 | Stefan Schröder sagt am 8. Juli 2010 um 11:11 Uhr

    Sehr schönes Bild.

  2. #2 | sic6 sagt am 8. Juli 2010 um 16:11 Uhr

    gefühlte 40°C im Büro und ein Traum vor Augen…

  3. #3 | melanie Sowa sagt am 9. Juli 2010 um 21:06 Uhr

    sehr lustig find ich das. Die Dünen sehen ein bisschen aus wie ein grosser Bäckerinnenbusen, wenn man sich vorstellt, dass sie mit den Füssen zu uns liegt.
    Das Wellenspringende Kind strahlt wahrlich gute Strandlaune aus, das kann ja sogar Jesusmässig übers Wasser.

  4. #4 | Eva sagt am 9. Juli 2010 um 22:33 Uhr

    dieses Bild ist ein Glanz, der oben ist! mit Badewasser…und die Leuten werden es wunderbar finden!

  5. #5 | Dr. K. sagt am 11. Juli 2010 um 18:44 Uhr

    Künstlerisch sehr begabt, Ihre Bäckerin.

  6. #6 | Johann Sebastian Back sagt am 12. Juli 2010 um 20:51 Uhr

    Die Kunst der Fuge

    oder: die Flucht als zeitgemässe Kunstform

    Der „Tag am Meer“ folgt dem Kompositionsprinzip der Fuge (von lateinisch „fuga“: „Flucht“), das durch eine besondere Anordnung von Imitationen gekennzeichnet ist:

    Auf den ersten Blick ahmt der „Tag am Meer“ – als Urbild einer Strandszene – die Wirklichkeit nach. Bei genauerer Betrachtung transzendiert er diese aber, um aus ihr entfliehen zu können. Dies wird treffend von Melanie Sowa in Kommentar #3 beschrieben, Zitat:

    „Das Wellenspringende Kind (…) kann ja sogar Jesusmässig übers Wasser.“

    Besonderes Kennzeichen der Fuge ist ihre komplexe Themenverarbeitung. Eine Fuge beginnt mit der Exposition der Stimmen:

    Die erste Stimme trägt das prägnante, kurze Thema vor – beim „Tag am Meer“ ist das das „Wellenspringende Kind“ in der Bildmitte.

    Hierzu gesellt sich eine zweite Stimme, die das Thema nun versetzt vorträgt – die Frau hinter den Dünen.

    Weitere Stimmen kommen hinzu – die Kinder am rechten Bildrand – bis die volle Stimmenzahl erreicht ist:

    Vier Stimmen auf der Flucht aus der Wirklichkeit.

    Seine herausragende künstlerische Qualität erlangt der „Tag am Meer“ durch die gewagte Mehrdeutigkeit der Bildmotive. Auch hier sei auf Melanie Sowa verwiesen, Zitat:

    „Die Dünen sehen ein bisschen aus wie ein grosser Bäckerinnenbusen, wenn man sich vorstellt, dass sie mit den Füssen zu uns liegt.“

    Aber die Dünen bleiben immer auch noch Dünen. Es sei denn, man träumt sich fort, wie sic6 in Kommentar #2 …

    Ihr

    Johann Sebastian Back

  7. #7 | Johann Sebastian Back sagt am 12. Juli 2010 um 20:54 Uhr

    Liebe Eva,

    ganz herzlichen Dank auch für Ihren Kommentar!

    „dieses Bild ist ein Glanz, der oben ist!“

    Welche Weite, Welten tun sich auf!

    Ich habe einmal versucht, dies in einer kleinen Komposition für Sie aufzunehmen:

    https://www.youtube.com/watch?v=cp9lxsLTxOg

    Ihr

    Johann Sebastian Back

  8. #8 | Faraday sagt am 13. Juli 2010 um 11:28 Uhr

    Ich würde sagen: Die Kunst der Fuge, reduziert auf wesentliches.

  9. #9 | KW sagt am 13. Juli 2010 um 12:00 Uhr

    Sehr schön und atmosphärisch getroffen. (Insbesondere imposante Strandhügel + Trinkgläser in Palmenform)
    Da hat man auch gleich Lust an den Strand zu gehen.

    oder ist alles nur fata morgana ?

  10. #10 | XINYING sagt am 14. Juli 2010 um 15:52 Uhr

    Das Bild ist aus eines Kindes Sicht gemalt. Es ist sehr heiß, aber die Leute sind sehr lustig am Meer. Der Baum sieht aus wie eine Kugel Eis. Das Bild ist ganz einfach und rein, wie Schnee so weiß.

  11. #11 | jahuka sagt am 19. Juli 2010 um 12:50 Uhr

    Leichte, schlichte Strichführung – herzerfrischend optimistisch!

  12. #12 | ErdbeerSN sagt am 14. August 2010 um 14:50 Uhr

    Mir gefällt der Kommentar von XINYING. Stimmt, die Leute sind sehr lustig am Meer. Ein heiteres Bild. Man könnte glatt zurück in den Urlaub und ans Meer, eben dorthin wo die Leute so lustig sind.

  13. #13 | Postemokratie sagt am 15. September 2010 um 17:03 Uhr

    Wunderbar, der kleine Weburlaub zwischendurch, dierichtige Erholung vom Stuttgarter Bahnhofskampf. In diesem Sinne ich rufe den Kinderlein rechts im Meer zu: Oben bleiben !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Werbung