ADAC-Preisvergleich: In NRW sind Bus und Bahn Luxus


Nirgendwo in Deutschland ist der Öffentliche Personennahverkehr so teuer wie in Köln und Bonn: Für ein Tagesticket zahlt ein Erwachsener 8,80 Euro – Rekord.

Die Städte des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) liegen nach dem ADAC-Preisvergleich auf den ersten Blick im Mittelfeld: Ob Bochum Dortmund, Düsseldorf, Duisburg oder Essen – hier ist man in der Stadt mit 7,10 Euro am Tag dabei.

Doch das klingt besser als es ist. In Berlin kostet das Tagesticket mit 7 Euro nur etwas preiswerter

Continue Reading

Fiddler’s Green – Ihre Unplugged-Reise führt sie nach Bochum und Bonn

Foto Veranstalter
Foto Veranstalter

Edit: 23.02.2016

Da das Konzert am 29.04.2016 in der Christuskirche nun ausverkauft ist, wird es in den Bochumer RuhrCongress hochverlegt. Damit sind wieder Tickets unter www.matrix-bochum.de erhältlich.

************

Gegründet wurde die Erlanger Folk-Rock-Band Fiddler’s Green, zu der aktuell Ralf „Albi“ Albers, Pat Prziwara, Stefan Klug, Tobi Heindl, Frank Jooss und Rainer Schulz gehören, vor genau 26 Jahren. Anläßlich ihres 25-jährigen Jubiläums im letzten Jahr, das auf einer großen Hallen-Tour gefeiert wurde, erschien auch ihr aktuelles Album „25 Blarney Roses“, das viele bereits vorhandene Aufnahmen, aber auch zwei neue, bisher unveröffentlichte Songs erhält.

Für April diesen Jahres haben die sechs Musiker nun eine neue Unplugged-Reise angekündigt. Sah man die Band, die ihr Genre selbst als Irish Independent Speedfolk bezeichnet, beim letztmaligen Acoustic Pub Crawl vor knapp zwei Jahren noch vor dem Bühnenbild einer schummrig erleuchteten Kneipe, werden ihre mitreißenden Songs diesmal vor der atmosphärischen Kulisse einer irischen Küche zelebriert, wo sie Altes und Neues, wild und weniger wild, konventionell und schräg in neuen Klanggewändern erklingen lassen.

Ihre Tour führt sie durch 12 Städte in ganz Deutschland, für Nrw stehen Bonn und Bochum auf dem Plan. Der Termin am 28.04.2016 in der Harmonie Bonn ist bereits ausverkauft, für die Christuskirche in Bochum am 29.04.2016 werden die Karten knapp.

Aus diesem Grund haben Fiddler’s Green für den 27.04.2016 in der Harmonie Bonn bereits ein Zusatzkonzert angekündigt!
Tickets und weitere Informationen gibt es unter www.headlineconcerts.de und unter www.matrix-bochum.de.

Wo terrorverdächtige Islamisten Hilfe finden

B. Falk vor dem OLG Düsseldorf
B. Falk vor dem OLG Düsseldorf

Heute steht im Düsseldorfer Oberlandesgericht der zweite Prozesstag im Verfahren gegen Marco G. und drei weitere Islamisten an. Ihnen wird vorgeworfen, im Dezember 2012 eine Bombe im Bonner Hauptbahnhof platziert und einen Anschlag auf Markus Beisicht, den Vorsitzenden der rechten Gruppe „Pro NRW“ geplant zu haben. Das Zuschauerinteresse am Terrorprozess war schon beim ersten Verhandlungstag vor zwei Wochen nicht sehr groß, diesmal wird es wohl deutlich geringer ausfallen. Doch ein Mann wird auch heute wieder im Gerichtssaal sitzen, um die Angeklagten zu unterstützen: Bernhard Falk, ehemaliger Linksterrorist, und bekennender Al-Qaida-Anhänger. 

Schon der erste Prozesstag im Düsseldorfer Verfahren verdeutlichte, welche Rolle Falk im islamistischen Terrornetzwerk spielt. Als am Abend die Frage erläutert wurde, ob die Inhaftierten Fußfesseln tragen müssten, wurde Horst Salzmann, Vertreter der Generalbundesanwaltschaft, sehr deutlich. Marco G. und Bernhard Falk hätten sich bei einem Gefängnisbesuch Falks über „Gefangenenbefreiung“ unterhalten. Außerdem hätte der Angeklagte in einem Brief genaue Angaben über die Anzahl und Bewaffnung der bei Transporten begleitenden Beamten gemacht. Bernhard Falk findet das alles gar nicht so wild. Es sei „naiv“ von Marco gewesen, im Beisein von BKA-Beamten über so etwas zu sprechen, aber „aus theologischer Sicht hat Marco Recht“, und es sei „eine Pflicht“ muslimische Gefangene zu befreien. Mit „Gefangenschaft“ kennt Bernhard Falk sich aus. Nach einer Anschlagsserie in den 1990er Jahren saß Falk bis 2008 im Gefängnis.

Continue Reading

UNO-Flüchtlingshilfe-Spot: ‚Diese Familien haben nichts falsch gemacht…‘ – Und wenn, was dann?


Menschen in Not zu helfen ist ja grundsätzlich immer eine noble Sache. Natürlich sollte jedermann sozial schwächere und ärmere Zeitgenossen nach Kräften unterstützen. Elend und Armut gibt es wahrlich genug auf der Welt. Und natürlich inzwischen auch zahlreiche Organisationen, die dafür in der Öffentlichkeit um Unterstützung bitten. Häufig fällt die Auswahl schwer, welches Projekt man als Privatmann unterstützen kann und möchte. Überall kann man eben auch nicht helfen.

Seit einigen Monaten stolpere ich in diesem Zusammenhang regelmäßig über die TV-Spots der ‚UNO-Flüchtlingshilfe‘. Die UNO-Flüchtlingshilfe e.V. ist lt. Wikipedia ein deutscher Verein mit Sitz in Bonn und der deutsche Spendenpartner von UNHCR − dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen.

Seit 1980 engagiert sich die UNO-Flüchtlingshilfe als gemeinnütziger Förderverein für bedürftige Flüchtlinge in vielen Ländern der Welt. Traditionell übernimmt der Bundestagspräsident die Schirmherrschaft für den Verein. Aktuell ist das Norbert Lammert.

Eine durchaus ehrenhafte Organisation also, die hier um Unterstützung der TV-Konsumenten wirbt.

Trotzdem stolpere ich regelmäßig über die im Fernsehen verbreiteten Werbespots des Vereins. In leicht unterschiedlichen Varianten produziert, enthält nämlich jeder eine Formulierung ‚Diese Menschen bzw. diese Familien haben nichts falsch gemacht…‘. An dieser Stelle merke ich dann immer kurz auf.

Continue Reading

Fußball: Filmemacher Aljoscha Pause stellt einen Kurzfilm über den 17-jährigen Mesut Özil vor

Bei einem Blick in sein Archiv entdeckte der 41-jährige Bonner Journalist und Filmemacher Aljoscha Pause, bekannt u.a. auch durch den wirklich eindrucksvollen und vielfach hochgelobten Fußballfilm über Thomas Broich (‚Tom meets Zizou – Kein Sommermärchen‘), kürzlich altes Video- bzw. Filmmaterial über den damals erst 17-jährigen Nachwuchskicker Mesut Özil, welches er nun in einen eigenen Kurzfilm über die frühen Tage in der Karriere des heutigen deutschen Nationalspielers verarbeitet hat.

Das neue Werk heißt schlicht ‚Mesut, 17‘ und feierte jüngst auf dem Fußballfilmfestival ‚11mm‘ in Berlin seine Uraufführung.

Interessant zu sehen, wie der 17-jährige Nachwuchskicker damals sein erstes ‚richtiges‘ Interview am Rande eines Nachwuchsturniers in der Nähe von Stuttgart gab, spannend zu hören wie Beobachter a la Uli Stielike und Joachim Löw sich über sein bereits vor sieben Jahren sehr deutlich zu erkennendes Talent äußerten,  wie DFB-Trainer und -Scouts ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern und sich über die jungen Talente vor Ort austauschen, so eben damals auch über den noch unentdeckten „Schalker Spieler mit der Nummer 11“. Bemerkenswert zu sehen auch

Continue Reading