#1 | keineEigenverantwortung sagt am 13. Juli 2014 um 15:47 Uhr

Es gibt immer mehr Flüchtlinge und diejenigen, die vom UNHCR betreut werden, sind sicherlich hauptsächlich die ärmeren Menschen, die sich keine Flucht in die weite Welt leisten können. Ich sehe dieses Engagement deshalb positiv. Ich habe den Eindruck, dass hier mit relativ kleinen Mitteln pro Person viel geleistet werden kann.

Natürlich frage ich mich, warum wieder hauptsächlich mit Bildern aus Afrika geworben wird. Sollen Flüchtlinge und Kriege weiterhin unser Bild von Afrika prägen?

Dass man nichts falsch macht, wenn man vor einer lebensbedrohlichen Lage flüchtet, ist klar. Offensichtlich muss dies aber betont werden, da wohl zu viele Menschen ein Fehlverhalten zu kennen glauben, mit dem sie sich moralisch rechtfertigen, wenn sie direkt auf den nächsten Kanal schalten. Die Probleme der Welt will doch keiner wirklch sehen. Einfache Analysen, möglichst Schwarz/Weiß, sind in (siehe Nahost).

Ja, ich spende bspw. bei Naturkastrophen oder bei der Flüchtlingshilfe. Ich wähle hierfür aber eher nationale Organisationen.

Es muss natürlich erwähnt werden, dass die aktuelle Tagespolitik wenig Interesse an den aktuellen Konflikten zeigt.
Statt Lösungen aktiv zu gestalten, werden ein paar Menschen mehr nach Deutschland eingeflogen.
Ok, der Bundespräsident lässt sich im Flüchtlingslager fotografieren, ist aber sonst eher wenig lösungsorientiert.
Problemlösungen sehen anders aus!

Was macht das Außenministerium eigentlich?