Zirkus
Zirkus@Halleluyeah, Samstag, 14. September, 15.00 Uhr, Pauluskirche, Dortmund
[Das FZW präsentiert uns diese Woche „Sea & Air“ und „Emma 6“]
Doris Klit haben den Sommer 2013 letzten Freitag am Bochumer Mandragora gelungen ausklingen lassen..seitdem steht das Wetter auf „nass und kühl“ und die Open-Air-Saison neigt sich so langsam dem Ende zu. Auf die ganz großen Hallen-Konzerte müssen wir zwar noch etwas warten, aber das Fzw in Dortmund legt diese Woche schon mal vor.
Morgen um 20 Uhr wird uns das verheiratete Künstlerduo „Sea & Air„ – supportet von Leif and the Future – Songs aus ihrem Debut-Album „My Heart’s Sick Chord“ präsentieren und am Donnerstag um 20:30 Uhr kommen Emma 6 nach Dortmund. Mit ihrem zweiten Album „Passen“, das im August diesen Jahres auf den Markt kam, haben die drei Jungs aus Heinsberg sich etwas mehr Zeit gelassen, aber „Gut Ding“ will ja bekanntlich Weile haben.
Ich werde mich überraschen lassen!
Karten sind zu beiden Konzerten noch direkt im Fzw erhältlich.
Sea + Air
[Es wird royal in der Dortmunder Pauluskirche]
Mit über 6 Millionen verkauften Tonträgern, 16 Gold- und 6 Platinplatten, zwei Echo-Music- Awards und zahlreichen anderen Preisen sind sie eine der erfolgreichsten deutschen Popbands. Über fünf Millionen Menschen begeisterten sie seit 1991 auf ihren Konzerten….
Gemeint sind keine geringeren als die Prinzen, die morgen Abend in Rahmen ihre Kirchenkonzerte-Tour der Dortmunder Kulturkirche einen Besuch abstatten werden. Präsentieren werden sie uns Songs aus ihrem Best-Of-Album „Es war nicht alles schlecht“, welches die Band 2011 zu ihrem 20-jährigen Bestehen veröffentlichte.
Es sind noch wenige Karten erhältlich. Diese können im Vorverkauf nur noch in der Hafenschänke subrosa ,Tel.: 0231/ 820807 und im reinoldiforum (City, Westenhellweg, an der Reinoldi-Kirche), Tel. 0231/ 55579111 (zu den jeweiligen Öffnungszeiten) erworben werden. Die Karte kostet 41,50 Euro.
Ich werde morgen sicherlich auch vor Ort sein und euch berichten!
Fußballfans aus dem Süden fordern vereinsübergreifend die Einführung einer ‚Kennzeichnungspflicht für Polizisten‘

Werfen wir heute, in Anbetracht der jüngsten Diskussionen rund um das Verhalten einiger Polizeikräfte gegenüber Fußballfans in den letzten Wochen, worüber wir ja auch hier bei den Ruhrbaronen schon mehrfach diskutiert haben, einen kurzen Blick über den sprichwörtlichen ‚Tellerrand‘, nach Bayern.
Dort ist aktuell eine Diskussion neu entbrannt, welche einem auch aus anderen Zusammenhängen, auch außerhalb des Fußballs, schon seit Jahren irgendwie bekannt vorkommt, nämlich eine mögliche Kennzeichnungspflicht für einzelne Polizisten, um sie im Ernstfall auch eindeutig identifizieren zu können.
In Bayern haben sich nämlich unter der Schirmherrschaft der „Initiative für eine transparente und bürgerfreundliche Polizei“ Fußballfans über alle sportlichen Rivalitäten hinweg und in einer wohl noch nie da gewesenen Einigkeit organisiert.
Guaia Guaia
Guaia Guaia, Montag, 2. September, 19.30 Uhr, FZW, Dortmund
[Gesichter der Dortmunder Nordstadt im FZW]
Das Jugendamt der Stadt Dortmund präsentiert morgen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Treffpunkt der Kulturen“ ein umfangreiches und eintrittsfreies Kreativprogramm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im FZW.
Der Startschuss fällt um 14 Uhr mit der Gruppe „Muzenza Capoeira“, die mit einer brasilianischen Kampfkunst/Kampftanz- Show aufwartet. Es folgen Fräulein Nina und Murat Kayi, die beim „Migrantenpop“ mit einer Verschmelzung von preisgekrönten Kabarett und Kreativprojekt für Kinder eine „Live-Werkstatt“ inszenieren.
Danach geht es weiter mit dem Tanztheaterprojekt „Abrakadabra“, dem „Djangos Orientology Orchestra“ und zum Schluss versetzen „Claudia Rudeck & Band“ das Publikum zurück in eine andere Zeit, in der die Lieder noch Geschichten erzählten.
Die teilnehmenden Theater- Tanz- und Musikgruppen stammen alle aus der Dortmunder Nordstadt, beschäftigen sich inhaltlich mit brisanten Themen wie „Gewalt und Rassismus“, „Ausgrenzung“ oder „Mobbing“ und möchten am morgigen Freitag zu einem Austausch untereinander anregen und einladen.
Nazis in Dortmund: „Wir sollten sie nicht erneut auf die Beine kommen lassen“
Kaum eine Gruppe kämpft so lange gegen die Dortmunder Naziszene wie die Autonome Antifa. Wir sprachen mit einem ihrer Vertreter über die geplanten Proteste gegen den Naziaufmarsch am kommenden Samstag.
Wenn am Samstag die Nazis durch Dortmund marschieren, wird es von Seiten der Antifa keine Gegendemo geben. Warum?
Die letzten Aktionen gegen Naziaufmärsche sind in Dortmund von einem Massiven Polizeiaufgebot begleitet worden. Insbesondere am 1. Mai, aber auch schon vorher hat sich gezeigt, das die Polizei Demonstrationen derart gängelt, dass von eher von einem Gefangenentransport gesprochen werden sollte. Um auf diese Repression zu reagieren, haben wir uns entschlossen, auf vorher angemeldete und mit der Polizei “kooperierte” Demonstrationen zu verzichten. Um in Dortmund Naziaufmärsche zu stören oder gar zu verhindern braucht es dynamische Konzepte, die für die Polizei nicht planbar sind.
Wir haben uns entschieden, eine Kundgebung zu organisieren, die allen interessierten Menschen als Anlaufpunkt dienen kann, um sich Informationen über die jeweils aktuelle Situation zu holen. Was dann passiert liegt in eurer Hand, Leute!
Habt ihr schon einen Ort für die Kundgebung?
Das ist nicht so einfach. Wir befinden uns seit etwa zwei Wochen in Verhandlungen mit der Polizei, die zunächst die Meinung vertreten hat, keiner der ca. ein Dutzend Plätze in der Innenstadt sei für eine solche Kundgebung verfügbar, und uns stattdessen hinter den Hauptbahnhof, weitab von der Öffentlichkeit, verschieben wollte.
Fußball: Saisonstart der Bayern bisher überraschend holprig – Reiner Schönheitsfehler, oder doch mehr?

Mit etwas Erleichterung wird die Mehrheit der Fußballfreunde im Lande am gestrigen Dienstag festgestellt haben, dass der FC Bayern eben doch nicht jedes Spiel gewinnt. Beim SC Freiburg reichte es für den gestern auf gleich sieben Positionen umgestellten Rekordmeister bei vorgezogenen Spiel des vierten Bundesligaspieltags nur zu einem 1:1-Unentschieden.
Schlecht für die Bayern, gut als Signalwirkung für den Rest der Liga!
Der Durchmarsch der Bayern ist bisher noch nicht ersichtlich.
Zwar stellten die Bayern auch in Freiburg die deutlich überlegene Mannschaft auf dem Feld, gingen bereits nach 33 Minuten durch Xherdan Shaqiri in Führung, spielten feldüberlegen und scheinbar kontrolliert, versäumten es dann aber die Führung auszubauen. Kurz vor Schluss kassierten sie dann etwas überraschend noch den Ausgleich durch den Freiburger Nicolas Höfler in der 86. Spielminute.
Die Erkenntnis des Abends war allerdings, dass man gegen die Guardiola-Elf mit Engagement und etwas Glück durchaus standhalten kann. Der sportlich bisher eher schwach aufgetretene SC Freiburg hat es vorgemacht.
Ein Durchmarsch der Bayern ist dadurch zunächst einmal zumindest vertagt






